
Im Hinspiel mussten sich Franz Henke und der TV Sandweier dem VfL Pfullingen knapp mit 26:29 geschlagen geben, wobei der TVS 60 Minuten lang ein ebenbürtiger Gegner war.
BNN-Foto: Collet
Baden-Württemberg-Oberliga:
VfL Pfullingen - TV Sandweier
Wann: Samstag, 20 Uhr
Wo: Kurt-App-Halle (72 793 Pfullingen, Kurze Straße 39)
Der TV Sandweier freut sich auf den Auftritt in der Pfullinger Kurt-App-Halle. Zwar tritt unsere Mannschaft als klarer Außenseiter an, da man beim Drittliga-Aufsteiger und designierten Meister aber nichts zu verlieren hat, verspürt das Team keinerlei Erfolgsdruck. Die Schützlinge von Trainer Ralf Abele wollen die Atmosphäre in der sicherlich gut besuchten Arena genießen. Bis auf den nach wie vor angeschlagenen Max Mitzel hat Sandweier wieder alle Stammspieler an Bord. Vier Spieltage vor dem Saisonende hat die Mannschaft den Klassenerhalt zum Greifen nah. Sollte es allerdings fünf Absteiger geben, so müssen auf jeden Fall noch zwei Punkte geholt werden. Während sich der TVS in Pfullingen keine großen Erfolgschancen ausrechnet, sollte in Schwäbisch Gmünd sowie zu Hause gegen Oftersheim/Schwetzingen und Pforzheim/Eutingen durchaus noch etwas möglich sein. Zunächst gilt die Aufmerksamkeit aber der Partie in der Pfullingen, in der man sich auf jeden Fall gut verkaufen möchte.

E-Mädchen bei den Rhein-Neckar-Löwen!
Die TVS-E-Mädchen hatten das große Glück, in der SAP-Arena als Einlaufkids dabei zu sein. Voller Aufregung ging es mit dem Bus nach Mannheim zum Spiel der Rhein-Neckar-Löwen gegen den VfL Gummersbach. Mit welcher Mannschaft würden die Mädchen einlaufen? Da dies vom Veranstalter ausgelost und erst Minuten vor dem Anpfiff den Kindern mitgeteilt wird, wuselten 14 TVS-Kinder hinter dem Tor herum und genossen sichtlich das Warmmachen der Stars aus nächster Nähe. Um 15.30 Uhr wurden die Kinder abgeholt, immer noch unwissend mit wem sie vor den über 12 000 Zuschauern einlaufen würden.
Vielleicht war es Glück oder Stefan Kneers (früher Sinzheim) Zuspruch: Unsere Jugend lief jedenfalls mit den erhoffen Stars in gelb/blau ein. So manche hatte ihren Star an der Hand - ob nun Niklas Landin, Uwe Gensheimer oder Stefan Kneer. Unsere Mädchen strahlten stolz über das ganze Gesicht, als sie unter dem Beifall der vielen Zuschauer durch das „Feuertor" in die Arena liefen. Viel zu schnell war alles vorbei. Dieses Spektakel werden sie so schnell nicht vergessen. Nach einem tollen Spiel ging es noch zur allgemeinen Autogrammstunde. Nochmals hatten die Kinder Glück: Stefan Kneer, Stefan Sigurmannsson und Maskottchen Conny stellten sich für ein Bild zu Verfügung.
Ein perfekter Tag endete in der heimischen Rheintalhalle mit dem Sieg unserer TVS-Oberliga- Mannschaft gegen Remshalden.
Vielen Dank an die Trainerinnen Daniela und Sandra fürs Organisieren und an das Busunternehmen Reiss für die unkomplizierte Bereitstellung des Busses!

DA KOMMT FREUDE AUF: Jonas gratuliert seinem Papa (ein Schnappschuss vom Raymund Kunz)
Baden-Württemberg-Oberliga:
TV Sandweier - SV Remshalden 29:25
Es gab sicherlich schon bessere Handball-Spiele in der Rheintalhalle, was im Lager des gastgebenden Baden-Württemberg-Oberligisten TV Sandweier allerdings verschmerzt werden konnte. Was gegen den akut abstiegsgefährdeten SV Remshalden zählte, waren einzig und allein die Punkte – und die blieben beim ungefährdeten 29:25(16:12)-Sieg im Baden-Badener Stadtteil. Mit dem zehnten Saisonsieg hat die Mannschaft von Trainer Ralf Abele einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib getan. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge war die Erleichterung in diesem Schlüsselspiel entsprechend groß.
Der hochverdiente Erfolg der Einheimischen war über die gesamte Spielzeit nie in Gefahr, allerdings war dem TVS zeitweise auch der Erfolgsdruck anzumerken. So schlichen sich immer wieder Fehler ins Spiel der Hausherren ein, was Remshalden nutzte, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Zeitweise sah es nach einem Kantersieg aus - so etwa, als sich Sandweier vom 5:1 (8.) auf 13:5 (19.) absetzte. Bis dahin liefen die Aktionen des TVS wie am Schnürchen. Danach ließ die Konzentration allerdings etwas nach, so dass Remshalden bis zur Halbzeit auf 16:12 verkürzen konnte.
In der zweiten Halbzeit blieb es bis zum 18:14 beim Vier-Tore-Abstand. Sandweier zog das Tempo nun wieder an und setzte sich über 23:15 und 27:19 auf 29:21 ab. In den letzten fünf Minuten ließ der TVS die Zügel im Gefühl des sicheren Sieges etwas schleifen, so dass der Gast, der nach dieser Niederlage den Abstieg kaum noch abwenden kann, das Ergebnis mit 29:25 etwas erträglicher gestaltete. Gefährden konnten die Württemberger den ungemein wichtigen Heimsieg des TV Sandweier aber nicht mehr.
Vor den abschließenden vier Spieltagen (in Schwäbisch Gmünd und Pfuillingen sowie zu Hause gegen Oftersheim/Schwetzingen und Pforzheim/Eutingen) hat sich der TVS ein Polster auf die Abstiegszone zugelegt und darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Saison in der Oberliga (es wäre die fünfte) machen.
Tore für Sandweier: Bornhäußer 5, Franz Henke 4, Grimm 4, Klein 4, Fritz 3/2, Schuster 3, Hochstuhl 2, Heiß 2, Johannes Henke 2; für Remshalden: Wehner 7, Knück 6, Wiesner 5, Deutschländer 2, Huber 2, Eckstein 1, Toth 1, Pesch 1.

STOLZE VÄTER: Die Herren Grimm (von links), Fritz und Klein! Foto: Elmar
Südbadenliga Frauen:
TV Sandweier - TuS Ottenheim 22:23 (9:11)
Die Gäste aus Ottenheim machten mit dem Sieg die Meisterschaft perfekt! Herzlichen Gückwunsch dazu!
Der Erfolg fiel dem TuS aber nicht leicht. Der TV Sandweier zeigte eine ausgezeichnete Leistung und hielt mit großen Kampfgeist dagegen. Ganz bitter: Der Ottenheimer Siegtreffer fünf Sekunden vor dem Abpfiff fiel durch einen Siebenmeter, der, so die Augenzeugen in unmittelbarer Nähe, nicht berechtigt war. Schade! Unsere abstiegsgefährdete Mannschaft hätte auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt. Der Blick muss jetzt nach vorne gehen. Kann diese Leistung konserviert werden, ist in den abschließenden drei Partien noch einiges möglich.
Nachtrag: Die Ottenheimer Mannschaft feierte nach der Partie zusammen mit den zahlreichen mitgereisten Fans natürlich ihren Titelgewinn. Dazu ein Zitat von Rolf Bornhäußer, der beim TVS fürs Aufräumen in der Halle zuständig ist: "Das war vorbildlich, wie sich die Meistermannschaft verhalten hat. Die Kabine war hinterher picobello sauber. Das lief alles super ab. Sehr sympathisch! Da lässt man die Halle gerne etwas länger offen."

DAUMEN HOCH: Franz Henke (links) und Dennis Klein, beide Vierfach-Torschützen, freuen sich über den Heimsieg gegen Remshalden.
Baden-Württemberg-Oberliga:
TV Sandweier - SV Remshalden 29:25 (16:12)
Es war ein ungemein wichtiger Sieg, der nie gefährdet war. Wir nähern uns dem Klassenerhalt. Sicherlich gab es schon bessere Spiele in der Rheintalhalle. Was vor 450 Zuschauern zählte, waren diesmal die Punkte, die für den TVS hochverdient waren. Zeitweise betrug der Vorsprung acht Tore (13:5, 23:15, 27:19, 28:20). In der Schlussphase verkürzte Remshalden vom 29:21 auf 29:25, ohne dass der TVS dadurch in Gefahr geraten wäre. Neun Torschützen unterstreichen, dass die größere mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag für uns gab. Gut so, Jungs! Die Partie wurde vom Schiedsrichtergespann Dr. Dirk Baustert/Sebastian Häußer (Freiburg) souverän geleitet.
Für den TVS trafen: Simon Bornhäußer 5, Franz Henke 4, Daniel Grimm 4, Dennis Klein 4, Christian Fritz 3/2, Jonas Schuster 3, Fabian Hochstuhl 2, Johannes Heiß 2, Johannes Henke 2.

Daniel Grimm (rechts) machte seinen Gegenspielern das Leben schwer.






















