Regionalliga: TVS unterliegt beim Spitzenreiter deutlich

Nichts zu holen gab es für unsere Mannschaft in der Albstadter Mazmann-Halle. Foto: Daniel Merkel
Saison 2025/26
Regionalliga, 16. Spieltag
HSG Albstadt – TVS 1907 Baden-Baden 34:25 (17:13)
Unsere Mannschaft konnte den Elan aus dem letzten Spiel 2025, das in Wangen so überzeugend gewonnen wurde, nicht in die erste Partie des Jahres 2026 mitnehmen. Der TVS musste sich beim souverän auftretenden Tabellenführer HSG Albstadt deutlich mit 25:34 geschlagen geben. „Wir haben den Kampf nicht angenommen“, stellte TVS-Trainer Sandro Catak am Ende fest. „20 Minuten waren gut, 40 Minuten schwach, da kommt dann solch ein Ergebnis gegen ein Spitzenteam zu Stande“, so Catak weiter.
Die Begegnung in der Albstadter Mazmann-Halle hatte Phasen, in denen der TVS unerklärlicherweise alle seine zweifellos vorhandenen Tugenden vermissen ließ. So nach der 2:1-Führung des TVS, als die Gäste dem Spitzenreiter einen 9:0-Lauf (!) gestatteten. Nach 17 Minuten stand es somit 10:2 für die HSG. Eines kam zum anderen: Während unser Team beste Chancen ausließ, verwertete Albstadt seine Möglichkeiten konsequent. Die TVS-Abwehr fand zudem keinen Zugriff auf die schnellen HSG-Offensivkräfte. Es passte ins Bild, dass sich der TVS auch von einigen schwer nachvollziehbaren Entscheidungen der südbadischen Schiedsrichter irritieren ließ. Bei einem derart klaren Endergebnis wäre es allerdings lächerlich, die Schuld an der Niederlage bei den Unparteiischen zu suchen. Für Diskussionen und Kopfschütteln sorgten die Pfiffe aber allemal.
Zum Spielverlauf: Nach dem 2:10-Rückstand lief es bis zur Halbzeit wieder besser für den TVS, der auf 14:10 (26.) und 16:13 (30.) verkürzen konnte. Zur Halbzeit stand es 17:13 und gleich nach Wiederanpfiff 17:14. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn hielt allerdings nur bis zum 18:15 (33.) an. Ähnlich wie schon in Halbzeit eins legte Albstadt nun wieder einen Lauf mit sechs Toren in Folge zum 24:15 (37.) hin. Die Vorentscheidung war damit früh gefallen. Beim 27:16 (41.) drohte dann sogar ein Debakel. Fünf TVS-Tore hintereinander zum 27:21 (46.) verhinderten das Schlimmste, änderten aber nichts an der Überlegenheit des Gastgebers.
Am Ende stand ein 34:25-Sieg der Einheimischen, die damit ihre Spitzenposition ausbauten und Kurs auf die 3. Liga genommen haben. Für den TVS heißt es, die schmerzliche Niederlage abzuhaken und sich auf die nächste Aufgabe am Samstag (20 Uhr) in der Sandweierer Rheintalhalle gegen die nächste Spitzenmannschaft, den TSV Weinsberg, zu konzentrierten.
Ganz zum Schluss noch ein positiver Aspekt aus TVS-Sicht: Der junge Luca Schlageter erzielte beim Kurzeinsatz sein erstes Regionalliga-Tor.
Für den TVS spielten: Andreas Uttke 1, Dominik Merz (Tor); Luis Materna 1, Sebastian Wichmann, Dominik Ströhm 2, Elias Dörflinger 2, Tim Krauth 2, Julian Schlager 3, Luca Schlageter 1, Elias Meier 1, Mirco Schlageter 3, Andre Ockert 3, Linus Demler, Maximilian Strwüing 6/3, Maximilian Vollmer, Jeremias Seebacher (n.e.).
Regionalliga: TVS startet am Sonntag mit Gastspiel bei Spitzenreiter Albstadt ins neue Jahr

Im Hinspiel in Sandweier rettete Torhüter Moritz Ebert dem TVS mit einem gehaltenen Siebenmeter den knappen 37:36-Sieg gegen die HSG Albstadt. Es war ein tolles Spiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Foto: René Schlageter
Regionalliga, Saison 2025/26
16. Spieltag
HSG Albstadt - TVS 1907 Baden-Baden
Wann: Sonntag, 11. Januar, 17 Uhr
Wo: Mazmann-Halle in 72458 Albstadt-Ebingen (Gymnasiumsstraße 9)
Zum Jahresauftakt steht für die Regionalliga-Handballer des TVS 1907 Baden-Baden gleich ein Knaller auf dem Programm: Die Sandweierer, aktuell mit 19:11 Punkten auf Platz fünf, treten am Sonntag (17 Uhr) beim Tabellenführer HSG Albstadt (23:7) an. Im Hinspiel setzte sich der TVS nach einem dramatischen Spielverlauf denkbar knapp mit 37:36 durch, wobei Interims-Torhüter Moritz Ebert mit einem in letzter Sekunde gehaltenen Siebenmeter den Sieg sicherstellte.
TVS-Coach Sandro Catak erwartet auch diesmal ein enges Match: „Beide Mannschaften präsentierten sich vor der Pause in Top-Form. Ich rechne mit einem spannenden Spiel. Albstadt ist vor heimischer Kulisse zwar favorisiert, wir werden aber alles versuchen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“
Beide Mannschaften stellten in den vergangenen Partien ihre Stärke unter Beweis. Albstadt legte eine Serie von fünf Siegen in Folge hin, der TVS gewann vor dem Jahreswechsel seine letzten drei Begegnungen.
Für den TVS hat der Auftritt in Albstadt Premierencharakter: Zum ersten Mal überhaupt kämpft unsere Mannschaft dort um Punkte. Gute Erfahrungen hat man derweil schon in der unmittelbaren Albstadter Nachbarschaft gemacht: In der vergangenen Drittliga-Saison gewannen die Catak-Schützlinge beim HBW Balingen-Weilstetten II mit 36:32. Nehmen wir das als gutes Omen mit ins erste Spiel in diesem Jahr!
Die Personalsituation hat sich mittlerweile entspannt. Nach Linus Demler, der vor Weihnachten schon in Wangen im Einsatz war, meldeten sich auch Spielmacher Jeremias Seebacher und Linksaußen Andre Ockert wieder zurück, so dass sich nur noch Luis Klingler auf der Verletztenliste befindet. Grund genug, die Fahrt in Richtung Schwäbische Alb optimistisch anzutreten.
Fan-Info: Albstadt mit seinen rund 47.000 Einwohnern liegt etwa 85 Kilometer südlich von Stuttgart und 60 Kilometer nördlich des Bodensees und ist die größte Stadt im Zollernalbkreis. Die Handballer der HSG Albstadt spielen in der Mazmann-Halle im Stadtteil Ebingen.
Regionalliga, nächste Saison: Marius Merkel und Markus Koch übernehmen

TVS-Abteilungsleiter Fabian Hochstuhl (links) und der Sportliche Leiter Simon Riedinger (rechts) präsentieren das Trainerteam Marius Merkel (Zweiter von links) und Markus Koch, das in der kommenden Saison das Sagen hat. Fotos (2): Daniel Merkel
29. Dezember 2025. Die Sandweierer Regionalliga-Handballer, die als TVS 1907 Baden-Baden auftreten, setzen nach dem angekündigten Rückzug von Chefcoach Sandro Catak in der kommenden Saison auf ein Trainerteam, das aus den eigenen Reihen kommt: Marius Merkel und Markus Koch.
Marius Merkel, der aktuelle Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft, rückt innerhalb des Trainerteams auf und arbeitet dabei eng mit Markus Koch zusammen, der momentan noch das TVS-Verbandsligateam betreut. Torwarttrainer bleibt Frank Zink, der damit in sein 16. Jahr geht.
„Die Besetzung der frei werdenden Trainerposition mit Marius Merkel und Markus Koch ist unsere Wunschlösung und der logische Schritt im Rahmen unserer Vereinsphilosophie“, sagt der Sportliche Leiter Simon Riedinger. „Beide kennen die Mannschaft und die Anforderungen in der überregionalen Handball-Szene bestens - sei es in der Regionalliga oder in der Dritten Liga“, so Riedinger.
Diese Aussage wird durch die sportliche Vita des Duos belegt: Marius Merkel (36), ein echtes TVS-Eigengewächs, spielte seit frühester Kindheit für den TVS, war maßgeblich an der Landesliga- und Südbadenliga-Meisterschaft sowie am Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg (2011) beteiligt. Bis 2016 gehörte er dem TVS-Oberliga-Kader an, ehe er seine Spieler-Laufbahn verletzungsbedingt beenden musste. Nahtlos übernahm er danach die Rolle des Co-Trainers, die er bis heute ausfüllt.
2016 war auch das Jahr, als der Steinbacher Markus Koch nach Sandweier wechselte. In 98 Oberliga-Spielen erzielte der Halblinke 387 Tore, hinzu kommen 45 Drittliga-Einsätze mit 123 Toren. Nach dem Ende seiner Karriere 2023 stieg der 32-Jährige zur Saison 2024/25 als Trainer der zweiten Mannschaften wieder beim TVS ein und schaffte in seinem ersten Trainerjahr mit seinem Team die Qualifikation für die Verbandsliga. Aktuell belegt er mit dem TVS II in der starken und ausgeglichenen Verbandsliga den sechsten Platz.
Simon Riedinger ist mit der getroffenen Wahl sehr zufrieden: „Damit ist einerseits garantiert, dass die bisher erstklassige Arbeit fortgesetzt wird und andererseits auch, dass neue Elemente ins Trainingsgeschehen einfließen. Die beiden Trainer haben in den kommenden Wochen und Monaten genügend Zeit, die anvisierte Aufgabenverteilung im Detail untereinander vorzunehmen.“
Bis es nach der laufenden Saison tatsächlich zum Trainerwechsel kommt, stehen für beide Akteure noch anspruchsvolle Aufgaben an: Marius Merkel kämpft an der Seite von Sandro Catak um eine gute Platzierung in der Regionalliga, in der der TVS als Tabellenfünfter Anschluss zur Spitze hält. Markus Koch will mit dem TVS II den Klassenverbleib in der Verbandsliga feiern.

Dauerbrenner: Frank Zink (rechts) bleibt TVS-Torwarttrainer und geht damit in seine 16. Saison. Mit Markus Koch (links) und Marius Merkel bildet er ein erfahrenes Trio auf der TVS-Bank.
Weihnachtsgrüße 2025

Der Turnverein Sandweier wünscht allen
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und allen, die diese Seite besuchen,
FROHE WEIHNACHTEN
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