Fan-Information zum Oberliga-Spiel am Dienstag in Birkenau
20. Dezember 2021. Unsere Oberliga-Mannschaft tritt am kommenden Dienstag, 21. Dezember, um 20 Uhr im Nachholspiel beim TSV Birkenau an. Bekanntlich liegt Birkenau in Hessen, weshalb hier andere Regeln gelten als in Baden-Württemberg.
Vom TSV Birkenau erreichte uns folgende Information, die wir hiermit weitergeben:
"Unter den aktuellen BWOL-Regeln können Spieler, Trainer und Schiedsgericht auch bei uns in Hessen spielen. Lediglich bei den Zuschauern gibt es andere Regeln. Die Ausnahme von Baden-Württemberg bei 2G+ ( vor weniger als 6 Monaten geimpft) gilt in Hessen nicht. Hier sind die Regeln nach Anzahl Zuschauer gestaffelt (bis 100: 2G; bis 250 2G+; über 250 behördliche Genehmigung).
Wir haben uns entschieden die 2G Regelung anzuwenden und können deshalb nur 100 Zuschauer zulassen. Wie vom Verband vorgegeben liegen 4 Freikarten für sie (Busfahrer; Betreuer,…) an der Abendkasse. Wir möchten sie deshalb bitten auf weitere Zuschauer zu verzichten."
Es läuft: Ungefährdeter Erfolg gegen Fellbach
Matze Seiter gibt wie immer nach einem Sieg den Ton an. Fotos: Daniel Merkel
Unsere Oberliga-Mannschaft konnte gegen den SV Fellbach auch das achte Spiel in Folge für sich entscheiden - und das in überzeugender Manier. Der TVS zeigte beim 34:22(18:10)-Sieg einmal mehr, dass man in der Sandweierer Rheintalhalle eine Macht ist. Die 250 Zuschauern feierten am Ende das einheimische Team, das nach der Niederlage von Köndringen/Teningen in Herrenberg auf den zweiten Platz vorgerückt ist. Am kommenden Dienstag ist sogar noch mehr möglich, wenn der TVS im letzten Spiel des Jahres 2021 beim TSV Birkenau antritt. Doch dazu später...
Der Grundstein zum ungefährdeten Erfolg gegen den SV Fellbach wurde wieder einmal in der Abwehr gelegt, die in Torhüter Dominik Horn (17 Paraden!!!) einen starken Rückhalt hatte. Während sich die Gäste aus Württemberg gegen die TVS-Defensive jedes Tor hart erarbeiten mussten, kam unser Team über zahlreiche Tempogegenstöße zu vielen einfachen Treffern.
Der SV Fellbach, bei dem der angeschlagene Spielertrainer Andreas Blodig nicht ins Geschehen eingreifen konnte, startete zwar gut und konnte bis zum 5:5 (10.) mithalten, stand danach aber auf verlorenem Posten. Ruckzuck hieß es es 8:5 (12.), 10:6 (14.) und 15:7 (21.). Beim 18:10-Halbzeitstand waren die Weichen bereits auf Sieg gestellt.
Auch nach dem Wechsel blieb der TVS am Drücker. Fellbach war zwar bis zum Schluss engagiert, mehr als Schadensbegrenzung war für die Gäste an diesem Abend aber nicht drin.
Beispielhaft dafür, wie die TVS-Fans bei Laune gehalten wurden, sollen drei Szenen hervorgehoben werden. Keeper Dominik Horn erzielte per Weitwurf ins verlassene Fellbacher Gehäuse den Treffer zum 26:16 (47.). Das schönste Tor des Tages gelang Jeremias Seebacher in der 58. Minute per Kempatrick, als ihm Maximilian Strüwing zum 33:21-Zwischenstand auflegte. Ähnlich spektakulär war der Dreher aus spitzem Winkel, mit dem der zunächst geschonte und erst in Schlussphase eingewechselte Jonas Schuster das 30:17 (52.) erzielte.
TVS-Trainer Sandro Catak war nach der Partie verständlicherweise sehr zufrieden. Neben Torwart Dominik Horn gab es für zwei weitere Akteure ein Sonderlob. Zum einen für den achtfachen Torschützen Han Völker, zum anderen für Jeremias Seebacher, der den angeschlagenen Maximilian Vollmer auf der Spielmacherposition vertrat. Seebacher lenkte 60 Minuten lang gekonnt die Aktionen der Einheimischen und erzielte zudem fünf Treffer. Gewohnt zuverlässig agierten auch die weiteren fünffachen Torschützen Max Mitzel und Markus Koch.
Nach dem insgesamt neunten Saisonsieg befindet sich der TVS in einer ausgesprochen komfortablen Position. Platz zwei ist am Jahresende auf jeden Fall sicher. Im günstigsten Fall, nämlich dann, wenn auch im letzten Spiel 2021 am Dienstag (20) beim TSV Birkenau gepunktet werden kann, würde der TVS sogar als Spitzenreiter ins neue Jahr gehen.
Wobei Sandro Catak solchen Gedankenspielen nichts abgewinnen kann: „Die Tabelle ist mir völlig egal, damit beschäftige ich mich nicht. Für mich geht es darum, dass wir die Mannschaft weiterentwickeln - und da sind wir auf einem guten Weg.“
Noch ein Wort zu den Schiedsrichtern: Dass Andre Geiss und Marco Kretzler von den Rhein-Neckar Löwen auf dem Feld standen, war kaum wahrzunehmen, was für jedes Schiedsrichter-Gespann das größte Lob ist. Wobei es ihnen die Akteure auf beiden Seiten in dieser fairen Partie natürlich auch leicht machten.
Für den TVS spielten: Dominik Horn 1, Matthias Meßmer (Tor); Franz Henke, Han Völker 8, Jeremias Seebacher 5, Maximilian Vollmer, Markus Koch 5, Max Mitzel 5, Christian Fritz 3, Sebastian Wichmann 2, Jonas Schuster 2, Julian Schlager 2, Maximilian Strüwing 1/1, Jascha Lehnkering, Matthias Seiter.
Daumen hoch: Han Völker (links) und Jeremias Seebacher waren gegen Fellbach in Top-Form.
Oberliga: Achter Sieg in Folge
Jeremias Seebacher machte eine Klassespiel auf der Mitte und erzielte beim klaren Sandweierer Sieg gegen Fellbach fünf Tore. Foto: Raymund Kunz
Baden-Württemberg-Oberliga:
11. Spieltag
TVS 1907 Baden-Baden - SV Fellbach 34:22 (18:10)
Unsere Mannschaft bleibt in der Erfolgsspur. Gegen den SV Fellbach feierte der TVS einen ungefährdeten 34:22-Erfolg, der sich bereits beim 18:10 zur Halbzeit anzeichnete. Es war der achte Sieg in Folge. Gleichzeitig unterlagen Tabellenführer TSV Weinsberg (in Weilstetten) und der Zweitplatzierte SG Köndringen/Teningen (in Herrenberg), so dass die Schützlinge von Trainer Sandro Catak auf Rang zwei vorrückten.
Im Nachholspiel am Dienstag (20 Uhr) beim TSV Birkenau hat unsere Mannschaft nun sogar die Chance, mit einem weiteren Sieg die Spitzenposition zu übernehmen.
Alles zum Oberliga-Spiel des TVS gegen den SV Fellbach
Wenn das kein Schnappschuss unseres Fotografen Elmar ist. TVS-Kreisläufer Matthias Seiter macht Werbung für das Fellbacher "Wirtshaus zom Schiller", wo's offensichtlich die "best schnitzel in town" gibt. Das Foto ist beim bisher einzigen Gastspiel unserer Mannschaft in Fellbach am 18. Januar 2020 entstanden. Mal sehen, ob's vom "Schiller" für diese kostenlose Reklame beim nächsten Auftritt des TVS in Fellbach nachträglich noch ein Kaltgetränk für unsere Spieler gibt.
Die Lage in der Baden-Württemberg-Oberliga
In der Baden-Württemberg-Oberliga ist das Teilnehmerfeld aktuell dreigeteilt. Die Spitzengruppe wird gebildet vom TSV Weinsberg, der SG Köndringen/Teningen, der HSG Konstanz II, dem TV Bittenfeld und unserer Mannschaften.
Es folgt von Platz sechs bis neun das Quartett TSB Schwäbisch Gmünd, TV Weilstetten, HC Neuenbürg und SG H2Ku Herrenberg. Diese Teams haben sich einerseits ein Polster auf die Abstiegszone verschafft und sind andererseits doch schon ein Stück von der Spitze entfernt.
Ab Rang zehn, den der TuS Schutterwald einnimmt, muss der Blick nach unten gerichtet werden. Da zu befürchten ist, dass in der Oberliga zahlreiche Mannschaften als Absteiger aus der Dritten Liga aufgenommen werden müssen (acht baden-württembergische Mannschaften sind in Liga drei abstiegsgefährdet!!!!), ist in dieser Saison in der Oberliga mit einem erhöhten Abstieg zu rechnen.
Schlecht sieht es nach elf Spieltagen vor allem für Schlusslicht TSV Schmiden (2:20 Punkte) aus. Aber auch unser heutiger Gegner SV Fellbach, dessen Mannschaft und Fans wir recht herzlich in der Sandweierer Rheintalhalle begrüßen, muss sich angesichts von 4:18 Punkten als Vorletzter ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen.
Unser Gast: Der SV Fellbach sicherte sich in der Saison 2018/19 als Württembergliga-Meister den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga, in der man schon von 2004 bis 2010 gespielt hat. Zuvor kämpfte Fellbach ab 1999 in der damals drittklassigen Regionalliga um Punkte. Die SVF-Verantwortlichen sind stolz darauf, dass der SVF mit insgesamt 19 am Spielbetrieb beteiligten Mannschaften einer der größten und erfolgreichsten selbstständigen Handballvereine in der Region Stuttgart ist. Bekanntester Akteur der Gäste ist Andreas Blodig, der einst bei der SG BBM Bietigheim Bundesligaerfahrung gesammelt hat. Zuvor war der Routinier zweimal Oberliga-Torschützenkönig. Zusammen mit dem ebenfalls sehr erfahrenen Thilo Burkert bildet Andreas Blodig das Trainerduo des SVF.
Heimatkunde: Fellbach liegt an der nordöstlichen Stadtgrenze von Stuttgart. Die Große Kreisstadt hat rund 46.000 Einwohner. Fellbach ist nach Waiblingen die zweitgrößte Stadt des Rems-Murr-Kreises. Die Fellbacher Weingärtner eG ist die zweitgrößte Winzergenossenschaft im Weinbaugebiet Württemberg.
Die bisherigen Vergleiche: Die beiden Mannschaften stehen sich heute zum dritten Mal in der Oberliga gegenüber. In der Saison 2019/20 konnte der TVS beide Vergleiche relativ knapp für sich entscheiden. In der Sandweierer Rheintalhalle setzte sich unsere Mannschaft mit 30:28 durch, in Fellbach gab es einen 33:31-Erfolg.
Kontinuität: Der TVS hat frühzeitig die Weichen auf der Trainerbank für die kommende Saison gestellt. Cheftrainer bleibt Sandro Catak, der damit in sein viertes Jahr beim TVS geht. Marius Merkel fungiert weiterhin als Co-Trainer. Er blickt seiner sechsten Saison in dieser Funktion entgegen. Dauerbrenner Frank Zink führt weiterhin bei den Torhütern Regie und das in seiner dann zwölften (!!!) Runde.
Erfolgsserie: Unsere Mannschaft blickt auf sieben Siege in Folge zurück. Das gab es seit dem Aufstieg in die Oberliga im Jahr 2011 noch nie. Der bisherige Rekord wurde in der Meistersaison 2017/18 aufgestellt, als der TVS sechsmal hintereinander als Sieger vom Platz ging.
Personalien: Johannes Henke, Thilo Hafner und Tim Krauth fehlen sicher, hinter dem Einsatz von Jonas Schuster steht ein Fragezeichen. Ansonsten sind alle TVS-Akteure fit.
So geht’s weiter: Am kommenden Dienstag (20 Uhr) bestreitet unsere Mannschaft das Nachholspiel im südhessischen Birkenau. Die Partie wurde bekanntlich am 2. Oktober nach 20 Minuten beim Spielstand von 8:8 abgebrochen, weil die Lichtanlage in der Birkenauer Langenberg-Sporthalle streikte. Nun also der zweite Anlauf. Im kommenden Jahr geht es für den TVS am Samstag, 15. Januar, als Gast des HC Neuenbürg weiter. Danach steigt am 22. Januar in der Rheintalhalle das Top-Spiel gegen den TSV Weinsberg.
"Sport vereint." Wir haben heute im Foyer Flyer ausgelegt, auf denen der Badische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (BBS) Werbung für seine aktuelle Zukunftskampagne mit dem Titel „Sport vereint“ macht. Wir unterstützen diese Initiative des BBS gerne, zumal wir auf dem Flyer mit einem Foto unseres Spielführers Christian Fritz zusammen mit unserem Malte vertreten sind. Schaut einfach mal in den Flyer rein, der sich an die Sportvereine und an die Leute richtet, die in den Vereinen engagiert sind. Wer Fragen dazu hat kann sich direkt an den Badischen Behinderten – und Reha-Sportverband wenden, dessen Geschäftsführer unser ehemaliger Spieler und Trainer Michael Eisele ist und dessen Geschäftsstelle sich hier in Sandweier neben dem TVS-Clubhaus befindet.
Seite 193 von 558