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Nachdem sich die Gemüter nach dem 24:24(13:13)-Remis unserer Mannschaft bei der SG Heddesheim wieder beruhigt haben, an dieser Stelle noch einmal der Rückblick auf eine umkämpfte Regionalliga-Partie, die es wahrlich in sich hatte. Unter dem Strich ist es sicherlich ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften hätten gewinnen, beide hätten aber auch verlieren können. Aus Sandweierer Sicht ist die Aufholjagd nach den Rückständen in der Schlussphase (17:20, 20:23) nicht hoch genug zu bewerten.

Hessheim ende

Was die letzten Sekunden der Partie betrifft, lassen wir einfach das obige Foto sprechen, das aus einer Videosequenz herausgeschnitten ist. Darauf zu sehen ist, wie Heddesheims Nummer 30, Bastian Seitz, deutlich mit Ballbesitz (der Ball direkt oberhalb des Kopfes) im eigenen Kreis liegt. Der Heddesheimer Spieler ist in dieser Szene bei der finalen Abwehraktion gegen unseren Maximilian Vollmer ohne gegnerische Berührung zu Fall gekommen und in den Kreis geschlittert. Klare Sache eigentlich: Rund 20 Sekunden vor dem Ende Freiwurf für den TVS. Dem war allerdings nicht so. Der weitere Spielverlauf: Der Heddesheimer passt den Ball - im eigenen Kreis liegend - zu seinem Mitspieler Tom Stephan (Nummer 7), der den zum 24:24-Endstand führenden SG-Angriff einleitet. Das lassen wir einfach mal so stehen, mehr soll dazu nicht gesagt werden.

Zum Spiel selbst:

Von Beginn an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie mit wechselnden Führungen. Halbzeit: 13:13. Nach der Pause lag der TVS mit 14:13 und 15:14 vorne, verpasste es aber in dieser Phase, weiter wegzuziehen. Immer wieder scheiterten die Gäste bei freien Chancen am starken SG-Torhüter Cedric Ehret. Auf der anderen Seite erwies sich auch TVS-Keeper Noah Frensel als Meister seines Fachs. Eine Schlüsselszene verbuchte auch der eingewechselte Matthias Meßmer für sich, als er beim 23:22 (58.) einen SG-Siebenmeter parierte. Am Ende verschafften die Tore von Lukas Veith und Maximilian Vollmer, mit sechs Toren treffsicherster TVSler, den Gästen einen leichten Vorteil, der aber nicht über die Zeit gebracht werden konnte.
Verlorener Punkt, gewonnener Punkt? Coach Marius Merkel legte sich am Ende der nervenaufreibenden 60 Minuten fest: „In dieser ausgeglichenen Liga zählt jeder Punkt.“ Gewonnener Punkt also, obwohl sich im TVS-Lager unmittelbar nach Spielschluss eine gewisse Enttäuschung breit gemacht hat. Vergessen war in diesem Moment, dass die Sandweierer 17:20 (49.) und 20:23 (54.) zurücklagen und vor der ersten Niederlage standen, ehe sie mit einer Energieleistung den Rückstand in eine 24:23-Führung umbogen.
Noch einmal die Schlussphase: 26 Sekunden waren noch zu spielen, der TVS war nach einer letzten Auszeit in Ballbesitz. Dieser ging allerdings schnell verloren und Heddesheim erzielte sechs Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Die Proteste der Gäste, die beim Heddesheimer Ballgewinn eine Regelwidrigkeit reklamierten, nützten nichts. Letztlich waren sich die Beteiligten allerdings auch einig, dass die Punkteteilung in Ordnung ging.
Anzumerken ist, dass sich TVS-Rückraumspieler Mirco Schlageter nach 20 Minuten eine Fußverletzung zuzog und danach nicht mehr eingesetzt werden konnte. Der ebenfalls angeschlagene Andre Ockert kam nur bei einem Siebenmeter aufs Feld.
Positiv ist dagegen, dass unsere Mannschaft auch nach dem vierten Spieltag noch ungeschlagen ist. Mit nunmehr 7:1 Punkten blickt der TVS jetzt dem Derby-Klassiker am Freitag (20.30 Uhr) in der Sandweierer Rheintalhalle gegen den südbadischen Rivalen HSG Willstätt/Hanauerland entgegen.
Für den TVS spielten: Noah Frensel, Matthias Meßmer, Mark Herbert (Tor); Maximilian Vollmer 6, Lukas Veith 4, Tim Krauth 4, Maximilian Strüwing 4/2, Luca Schlageter 2, Bennet Löhmar 1, Julian Schlager 1, Luis Materna 1, Luis Klingler 1, Mirco Schlageter, Andre Ockert.

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