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Nichts zu holen gab es für den TVS in der Unterensinger Bettwiesenhalle. Foto: Daniel Merkel 

Die TVS-Regionalliga-Handballer mussten beim Aufsteiger SKV Unterensingen ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen, bleiben aber mit 11:5 Punkten zunächst auf Platz zwei. Der Blick auf die Tabelle zeigt aber, dass sich hinter dem bislang souverän auftretenden Spitzenreiter TSV Heiningen (16:0) ein breites Verfolgerfeld gebildet hat. Rang zwei trennen nur vier Punkte von Platz zwölf, den die SG Köndringen/Teningen (7:9) einnimmt.
Die Partie in Unterensingen lässt sich in aller Kürze folgendermaßen zusammenfassen: Gut begonnen, dann stark nachgelassen und am Ende mit 25:32 (13:15) verloren.
„Da gibt’s nicht viel zu sagen. Wir haben vier Siebenmeter verworfen, zwei Weitwürfe nicht im leeren Tor untergebracht und weitere Großchancen vergeben. Außerdem haben wir mit zunehmender Spieldauer den Zugriff auf die gegnerischen Angreifer verloren“, haderte TVS-Trainer Marius Merkel am Ende der 60 Minuten, die anfangs den TVS im Vorteil sahen.
In der hitzigen Atmosphäre der Unterensinger Bettwiesenhalle gingen die Gäste vor 400 Zuschauern zunächst mit 7:3 (10.) in Führung, vergaben aber bereits in dieser Phase einige gute Möglichkeiten und verpassten es, noch weiter wegzuziehen. Nach dem 10:10 (20.) legte der TVS noch einmal zum 13:11 (23.) vor. Dann der Bruch im Spiel. Unterensingen traf bis zur Halbzeit noch viermal, während die Sandweierer ein ums andere Mal am starken SKV-Torhüter Marvin Heitz scheiterten und mit einem 13:15-Rückstand in die Kabine gingen.
Nach dem Wechsel blieb der TVS bis zum 19:17 (41.) dran. In der Folge setzten sich die Einheimischen dann aber nach und nach ab (21:17, 24:19, 26:20, 29:22). Immer wieder fanden die TVS-Werfer in SKV-Keeper Heitz, der zu einem entscheidenden Faktor wurde, ihren Meister.
Am Ende feierten die Gastgeber einen klaren Erfolg, den sie sich mit ihrem engagierten Auftritt auch verdient hatten. Der TVS Baden-Baden, ohnehin vom Verletzungspech arg gebeutelt, muss derweil nicht nur die Niederlage verdauen, sondern bangt nun auch noch um Rückraumschütze Bennet Löhmar, der sich in der Schlussphase eine Knöchelblessur zuzog. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Insgesamt also ein gebrauchter Tag für die Sandweierer Handballer, die am Samstag (20 Uhr) in der heimischen Rheintalhalle gegen den Tabellenvierten TSV Weinsberg vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe stehen.
Für den TVS spielten: Noah Frensel, Mark Herbert, Matthias Meßmer (Tor); Bennet Löhmar 4, Maximilian Strüwing 4, Andre Ockert 4/1, Luis Klingler 4/1, Luca Schlageter 3, Luis Materna 3, Lukas Veith 2, Markus Koch 1, Julian Schlager, Franz Henke, Sebastian Wichmann, Joshua Kimmel (n.e.).

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