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Sandweierer Siegesjubel in der Beutelsbacher Sporthalle. Fotos: Daniel Merkel

Was war das wieder für ein Spiel! Die 400 Zuschauer in der Beutelsbache Sporthalle unweit von Stuttgart erlebten in der Regionalliga-Partie des TVS bei der SG Weinstadt ein ständiges Auf und Ab – auf beiden Seiten. Wenn man eine solch wechselhafte Begegnung verliert, ist der Ärger groß – wenn man gewinnt, herrscht natürlich umso größere Freude beim Sieger. Dass am Ende Nuancen über Sieg und Niederlage entschieden, machte das Ganze für die Fans äußerst spannend. Letztlich jubelten nur die Sandweierer Mannschaft und Schlachtenbummler, während sich die Einheimischen enttäuscht auf den Heimweg machten. Doch der Reihe nach:
Der TVS 1907 Baden-Baden mischt weiter im Aufstiegskampf zur Dritten Liga mit. Die Schützlinge von Trainer Sandro Catak gewannen bei der SG Weinstadt mit 28:26 (14:12) und liegen damit nach wie vor gleichauf mit dem Tabellenzweiten HSG Albstadt (je 37:17 Punkte), der den Vorteil des gewonnenen direkten Vergleichs auf seiner Seite hat. Fast hätte es für den TVS am viertletzten Spieltag zum Sprung auf Rang zwei gereicht: Albstadt gelang im Heimspiel gegen Ostfildern erst unmittelbar vor Schluss der Siegtreffer, womit die Württemberger den Platz hinter Spitzenreiter Schwäbisch Gmünd verteidigten.
Denkbar knapp ging es freilich auch in Beutelsbach zu, wo sich der TVS Baden-Baden gegen den Gastgeber SG Weinstadt das Leben lange selbst schwer machte. In einer Partie, die von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, gerieten die Sandweierer zwar nie in Rückstand, schafften es allerdings auch nicht, sich frühzeitig vorentscheidend abzusetzen. Zwar schien bei der 21:16-Führung des TVS in der 41. Minute alles auf einen Auswärtserfolg hinzudeuten, der vermeintlich sichere Vorsprung war beim 23:23 (51.) aber wieder verspielt.
Die turbulente Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Bis zur 56. Minute war beim 26:26 noch alles offen, ehe Luis Klingler und Jeremias Seebacher mit ihren Treffern zum 28:26-Endstand den Sieg endgültig in trockene Tücher brachten. Der finale unhaltbare Wurf von „Jörres“ bei angezeigtem Zeitspiel war dabei alleine das Eintrittsgeld wert.
Die Bestnote auf Sandweierer Seite verdiente sich Torhüter Dominik Merz, der auf 15 Paraden kam, unter anderem zwei Siebenmeter unschädlich machte und sich selbst mit einem Weitwurf ins gegnerische Gehäuse in die Torschützenliste eintrug. Luis Klingler war mit acht Treffern erfolgreichster TVS-Torschütze und zeigte weiter aufsteigende Form. Cool auch die Leistung von Rechtsaußen Joel Kraus: Der Mann aus dem TVS-Verbandsligateam kommt in der Ersten immer besser zurecht und erzielte zwei Tore.  
TVS-Trainer Sandro Catak atmete nach dem Abpfiff erst einmal kräftig durch: „Das war ein Wellenbad mit Höhen und Tiefen. Torhüter Dominik Merz war unser Rückhalt. Was zählt, sind am Ende die Punkte und die nehmen wir mit nach Hause.“
Weiter geht‘s für den TVS am Samstag (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die MTG Wangen.
Für den TVS spielten: Dominik Merz 1, Thilo Hafner (Tor); Luis Klingler 8/3, Elias Dörflinger 6, Julian Schlager 3, Luis Materna 2, Jeremias Seebacher 2, Mirco Schlageter 2, Joel Kraus 2, Tim Krauth 1, Maximilian Vollmer 1, Sebastian Wichmann, Luca Schlageter, Elias Meier, Andre Ockert.

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Starke Abwehr: Die TVS-Defensive um Sebastian Wichmann (von links), Elias Dörflinger und Torhüter Dominik Merz ließ nur 26 Gegentore zu. 

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