Mitgliederversammlung 2019: Erfreuliche Zahlen

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10. Mai 2019: Die Vorstandschaft des TV Sandweier 

Die Mitgliederversammlung 2019 des Turnvereins Sandweier im vereinseigenen Clubhaus, der 61 Mitglieder beiwohnten, lief ohne größere Diskussionen ab. Das hing sicherlich damit zusammen, dass die von der TVS-Vorsitzenden Karin Fierhauser-Merkel vorgetragenen Zahlen mehr als erfreulich waren. Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen des Aufstiegs der TVS-Handballer in die Dritte Bundesliga – „ein Abenteuer für alle, das zwar nicht den erhofften sportlichen Erfolg gebracht hat, für den TVS aber trotzdem eine tolle Sache war und den Verein über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat“. Die Vorsitzende lobte auch den frischen Wind in der Tennisabteilung, der sich im Mitgliederzuwachs und in verstärkten Aktivitäten niederschlug.
Die Abteilungsleiter gingen in ihren Berichten auf die verschiedenen Veranstaltungen ein, die von den TVS-Sportlern in den Abteilungen Turnen, Handball, Tennis sowie Leichtathletik/Boule besucht beziehungsweise ausgerichtet wurden. 
Sehr gute Zahlen konnten im Kassenbericht präsentiert werden. Die Vorsitzende Karin Fierhauser-Merkel konnte unter dem Strich ein sehr positives Ergebnis vermelden. „Das Unternehmen Dritte Liga war sicherlich ein finanzielles Wagnis, es hat dem Verein aber nicht das Genick gebrochen. Im Gegenteil“, sagte sie. Wobei sie auch darauf abhob, dass die erfreuliche Entwicklung ohne den Förderverein, die Sponsoren und die vielen Helfer so nicht möglich gewesen wäre. Dass ein leichter Anstieg der Mitgliederzahl auf nun 914 verzeichnet wurde, passte ins Bild. Patric Maier, der zusammen mit Wilfried Ehret die Kasse geprüft hatte, sprach ebenfalls von sehr positiven Zahlen für 2018. Er beantragte die Entlastung der Kassiererin und des Gesamtvorstands, was jeweils einstimmig erfolgte.
Bei den Neuwahlen wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt: Kurt Hochstuhl (Zweiter Vorsitzender), Rolf Bornhäußer (Beisitzer Handball), Sascha Gogol (Beisitzer Tennis) und Rafael Schulz (Beisitzer Leichtathletik). Der Posten des Beisitzers Turnen bleibt vakant. Ein Problem gab es bei der Besetzung des Kassiereramtes, für das Sigrun Schneider nicht mehr kandidierte. Ein Nachfolger wurde bislang nicht gefunden. Die Versammlung ermächtigte die Verwaltung, zeitnah eine kommissarische Lösung zu erarbeiten. Patric Maier und Wilfried Ehret bleiben Kassenprüfer.
Bekannt gegeben wurde der Wechsel an der Spitze des Fördervereins. Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Sascha Gogol ist Dieter Jurack.
Unter Punkt Wünsche und Anträge kündigte die Vorsitzende die Beteiligung des Turnvereins am Dorffest sowie am Festumzug des Sängerbundes an. Außerdem wird der TVS einen Ehrungsnachmittag veranstalten. Angedacht ist zudem eine Klausur-Sitzung, in der über die Zukunft des Turnvereins nachgedacht werden soll.
In ihrem Schlusswort stimmte die Vorsitzende nachdenkliche Töne an, was die Belastung im Ehrenamt anbetrifft. „Das zehrt schon an den Nerven“, gab sie zu bedenken. Als „Entschädigung“ für den Aufwand bezeichnete sie die Aussage eines Spielers der ersten Männer-Mannschaft, der in der Rheintalhalle ganz unvermittelt auf sie zugekommen sei und gesagt habe: „Vielen Dank für das, was ihr für den Verein alles macht.“ Nach 75 Minuten konnte Karin Fierhauser-Merkel die durchweg harmonisch verlaufende Versammlung schließen.

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Einen Wechsel gab es an der Spitze des Fördervereins: Dieter Jurack (rechts) löste Sascha Gogol ab (links).

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