Auf der Homepage des Südbadischen Handball-Verbands wurde am Dienstag, 7. Dezember 2021, folgende Mitteilung veröffentlicht:

Handball Baden-Württemberg hat entschieden

Handball Baden-Württemberg und seine Mitglieder Badischer Handball-Verband (BHV), Südbadischer Handball-Verband (SHV) und Handballverband Württemberg (HVW) hat am späten Montagabend einstimmig entschieden, dass am kommenden Wochenende der Spielbetrieb in der Baden-Württemberg Oberliga (BWOL) wieder aufgenommen wird. Nach Abstimmung der Spieltechniker der drei Verbände und der BWOL sowie unter Berücksichtigung des Stimmungsbildes, das die Verantwortlichen im Laufe des gestrigen Tages von den tangierten Vereinen abgefragt hatten, kam letztendlich dieser Vorstandbeschluss zustande.

Am letzten Freitagabend hatten BHV, SHV und HVW sowie Handball Baden-Württemberg kurzfristig beschlossen, den Spielbetrieb am vergangenen Wochenende (4./5. Dezember 2021) auszusetzen. Grund war die sehr späte Information der Landesregierung über ihre Entscheidungen hinsichtlich der Verschärfung der Corona-Regeln. Die wichtigste Änderung erfolgte bei der sogenannten „2G+-Regel“, die bislang lediglich die Zuschauer betroffen hatte. Sie besagt, dass nur geimpfte oder genesene Personen, die zusätzlich einen aktuellen, negativen Testnachweis vorweisen konnten, Zutritt in die Hallen hätten. Am späten Freitagnachmittag erklärte die Regierung Baden-Württembergs, dass diese Einschränkung ab sofort auch für Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Schiedsrichter, Helfer und weitere, rund um den Spielbetrieb involvierte Personen gelte. Da die Verbände als Veranstalter des Ligaspielbetriebs hier die Verantwortung tragen, ihnen jedoch die Rechtsunsicherheit zu groß war, beschlossen die drei baden-württembergischen Landesverbände noch am Freitagabend kurzfristig die Aussetzung aller Begegnungen des Wochenendes.

Im Laufe des Wochenendes wurde die „2G+-Regel“ wieder gelockert: So bestand plötzlich für „geboosterte“ Personen keine Testpflicht mehr, ebenso für Personen, deren Impfung weniger als sechs Monate zurückliegt. Außerdem stimmten die Vereine der BWOL überwältigend klar dafür, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, so dass Handball Baden-Württemberg und seine drei beteiligten Verbände aus Baden, Südbaden und Württemberg gestern Abend entschieden, diesen Wünschen nachzukommen. Auch die Schiedsrichter der BWOL sagten ihre Unterstützung zu, unter Berücksichtigung der „2G+-Regel“ den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

Die Vereine der BWOL wurden direkt informiert, wie die Wiederaufnahme am kommenden Wochenende von statten geht und welche Möglichkeiten Vereine haben, die aktuell aus Gründen des Gesundheitsschutzes keine Spiele austragen wollen.

Der allgemeine Spielbetrieb in den Spielklassen der Landesverbände Württemberg und Baden unter der BWOL wird bis Ende des Jahres ausgesetzt und soll erst am Wochenende 8./9. Januar 2022 wieder aufgenommen werden. Das SHV-Präsidium tagt erst am heutigen Dienstagabend und entscheidet dann über den weiteren Spielbetrieb im Landesverband Südbaden.

Ausnahmen von der Testpflicht bei 2G-Plus / Land nimmt Klarstellung in Begründung zur Corona-Verordnung auf

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wer geboostert ist oder wessen Vollimmunisierung nicht länger als 6 Monate zurück liegt, ist von der Testpflicht bei 2G-Plus befreit“

Seit dem Wochenende gilt in Baden-Württemberg eine verschärfte Corona-Verordnung. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens brauchen auch Geimpfte und Genesene einen negativen Corona-Test (sogenannte 2G-Plus-Regel). Das Sozialministerium hat die Ordnungsbehörden aufgefordert, in der ersten Woche Kulanz zu üben und von der Ahndung von Verstößen zunächst abzusehen. Auf Grundlage wissenschaftlicher Expertisen hat die Landesregierung am Sonntag (5. Dezember) die 2G-plus-Regelung noch einmal präzisiert und sich auf folgende Punkte verständigt: Personen mit einer Boosterimpfung sind von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen.

Folgende Personengruppen ohne Boosterimpfung werden bezüglich ihres Immunzustandes Personen mit einer Boosterimpfung gleichgestellt:

  • Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind,
  • Genesene, deren Infektion nachweislich maximal 6 Monate zurückliegt (Nachweis der Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis / PCR-Test erfolgen).

Eine entsprechende Klarstellung wird die Landesregierung in die Begründung zur Corona-Verordnung aufnehmen.

Übergangsregelung für nicht immunisierte Jugendliche
Noch bis zum 31. Januar 2022 haben alle noch nicht vollständig immunisierten Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren die Möglichkeit, über tagesaktuelle Antigen-Schnelltests Zutritt zu allen 2G-Einrichtungen zu erhalten. Die Landesregierung geht davon aus, dass auch alle Jugendlichen ab 12 Jahren bis zum Ablauf dieser nun nochmals verlängerten Frist die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen.

6. Dezember 2021. Frage: Was tun am Sonntagnachmittag, wenn der Handball-Spielbetrieb auf baden-württembergischer, südbadischer und Bezirks-Ebene ruht? Antwort: Einfach dorthin gehen, wo noch gespielt werden darf. Am vergangenen Sonntag war dies in der Sportschule Steinbach der Fall, wo die Drittliga-Frauen der SG Kappelwindeck/Steinbach im Spitzenspiel gegen die HSG Freiburg um die Punkte kämpften. Höchst unglücklich mit 25:26 ging die Partie für unseren Nachbarn verloren.
Im aktuellen, informativen und reich bebilderten Handball-Blätt'l der SG Kappelwindeck/Steinbach zum Drittliga-Spiel ist der Zuschauer aus Sandweier über folgenden Beitrag gestolpert:...

Jerres 800

Das lassen wir mal unkommentiert so stehen...

Und hier noch 'was zum Schmunzeln aus dem Kappelwindeck/Steinbacher Handball-Blätt'l:

Essen 800

Handball-Südbadenliga - Saison 2021/22
11. Spieltag

BSV Phönix Sinzheim - TVS 1907 Baden-Baden II 23:22 (10:11)

3. Dezember 2021. Denkbar knapp schrammte unsere Mannschaft in Sinzheim an einer Überraschung vorbei. Eine starke kämpferische Leistung blieb am Ende unbelohnt. Der entscheidenden Treffer zum 23:22-Endstand durch den Sinzheimer Felix Vogel fiel neun Sekunden vor dem Abpfiff. Nach der letzten Auszeit schaffte es der TVS II nicht mehr, im finalen Angriff den Gleichstand herzustellen. Insgesamt war es aber eine Vorstellung unserer Mannschaft, auf der sich aufbauen lässt.

Der TVS lag bei den klar favorisierten Gastgeber über weite Strecken der Partie in Führung. Nach dem 7:6 für Sinzheim drehte das Team von Trainer Frank Schulmeister das Geschehen zu seinen Gunsten. Beim 8:11 (25.) betrug der Vorsprung sogar drei Treffer. Halbzeitstand: 11:10 für den TVS.

Im zweiten Abschnitt hatte unsere Mannschaft zunächst weiterhin leichte Vorteile und führte in der 44. Minute mit 18:16. Dann die Wende. Sinzheim markierte vier Tore in Folge zum 20:18 (51.). Doch der TVS gab nicht auf und markierte tatsächlich 32 Sekunden vor Schluss durch Joel Kraus den Ausgleich zum 22:22. Am Ende fehlte das nötige Quäntchen Glück, um wenigstens einen Zähler mit nach Hause nehmen zu können, was angesichts des Spielverlaufs hochverdient gewesen wäre.

Für den TVS spielten: Dirk Walter, Jörgen Armbrüster (Tor); Alex Maug 1, Luca Hable, Paul Ewald 2, Mail Holfelder 7/3, Simon Bornhäußer 2/1, Felix Merkel, Marvin Schulz 4, Philip Schulz 3, Joel Kraus 3.

Das Südbadenliga-Spiel der zweiten Mannschaft des TVS beim BSV Phönix Sinzheim findet, wie im Terminplan vorgesehen, am heutigen Freitag, 3. Dezember, statt.

Anpfiff in der Sinzheimer Fremersberghalle ist um 20.30 Uhr.