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WM-Glanz in der Rheintalhalle: Johannes Vetter (rechts), Speerwurf-Weltmeister von 2017 und Bronzemedaillen-Gewinner 2019, schaute mal wieder vorbei und brachte dem TVS erneut Glück. Immer, wenn er da ist, geht der TVS als Sieger vom Platz. Nach dem Spiel gab es das ein oder andere Foto mit dem Speerwurf-Ass, wie hier mit unserem Kreisläufer Matthias Seiter. 

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Das gibt's halt nur beim TVS: Nach der Partie packte Harry Heberle, 87 Jahre jung, seine Trompete aus und spielte auf der Tribüne ein Sieger-Ständchen. Wer's genau wissen möchte, was Harry zu Gehör brachte: "Sag' Danke schön mit roten Rosen..."

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Erleichterung: Max Mitzel (links), der mit sieben Toren erfolgreichster Werfer des TVS war, und der vierfache Torschütze Julian Schlager freuen sich über den knappen Heimsieg gegen Bittenfeld. 

Baden-Württemberg-Oberliga
TVS 1907 Baden-Baden - TV Bittenfeld II 30:29 (12:12)

Das Wichtigste und das Entscheidende war am Ende das Ergebnis. Unsere Mannschaft sicherte sich vor 400 Zuschauern mit dem 30:29-Heimsieg gegen Bittenfeld II, die Reserve des Bundesligisten TVB 1898 Stuttgart, die Punkte 13 und 14 und hat sich damit im Vorderfeld der Tabelle festgesetzt. Es war ein hart erkämpfter Erfolg gegen eine Mannschaft, die zwar im Tabellenkeller rangiert, die aber weitaus besser ist als es der momentane Tabellenstand vermuten lässt.
Im TVS-Lager waren am Ende alle erleichtert, dass es zum knappen Sieg gereicht hat. Der stand freilich erst fest, als der letzte direkt ausgeführte Bittenfelder Freiwurf in der Schlusssekunde abgeblockt war. 
Der TVS tat sich von Beginn an schwer gegen die munter drauflos spielenden Gäste, die in Torjäger Martin Kienzle einen überragenden Mann in ihren Reihen hatten. Beim 3:9 sah es ganz schlecht für den TVS aus, der sich in der Folge steigerte und zur Halbzeit beim 12:12 gleichauf lag.
Nach dem Wechsel führte unsere Mannschaft zwar durchgehend, musste aber dennoch bis zum Abpfiff bangen. Schließlich gab es doch eine weiteres Happy-End für den TVS, der nun ohne Druck in die nächsten Spiele gehen kann.

Tore für den TVS: Max Mitzel 7, Markus Koch 6, Christian Fritz 5/2, Julian Schlager 4, Han Völker 3, Jonas Schuster 2, Matthias Seiter 1, Maximilian Vollmer 1, Jannik Geisler 1.
Tore für Bittenfeld: Martin Kienzle 10, Alexander Bischoff 5, Andreas Maier 3, Fabian Kornmann 3, Philipp Porges 2, Nick Haspinger 2, Mautice Widmaier 1, Anton Heling 1, Yannick Wissmann 1, Daniel Sdunek 1.

Letzte Aktion

Die letzte Aktion: Die Zeit ist abgelaufen. Bittenfelds Andreas Maier, verdeckt durch die Nummer 10 (Nick Haspinger), schnappt sich den Ball, täuscht an und wird beim zweiten Versuch geblockt. Der Ball geht ins Toraus, die Punkte bleiben in der Sandweierer Rheintalhalle. 

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UNSER GAST: TV BITTENFELD II

hinten von links: Simon Baumgarten, Fabian Kornmann, Alexander Bischoff, Nick Haspinger, Anton Heling, Martin Kienzle;
Mitte von links: Yannik Wissmann, Philipp Porges, Trainer Roland Wissmann, Trainer Thomas Randi, Trainer Michael Rill, Maurice Widmaier, Kai Wissmann;
vorne von links: Marvin Gille, Peer Wisst, Daniel Sdunek, Sebastian Rica-Kovac, Fabrice Wersch, Alexander Heib, Nico Bauer.

Baden-Württemberg-Oberliga:
TVS 1907 Baden-Baden - TV Bittenfeld II

Wann: Samstag, 9. November, 20 Uhr
Wo: Rheintalhalle Baden-Baden-Sandweier
Nach der glänzenden Vorstellung gegen Schwäbisch Gmünd hofft unsere Mannschaft, im nächsten Heimspiel gegen Bittenfeld II nachlegen zu können. Die Gäste aus dem Waiblinger Ortsteil sind das Reserveteam des Bundesligisten TVB 1898 Stuttgart. Zwar ist Bittenfeld nur Vorletzter, dies ist angesichts des gut besetzten Kaders allerdings nicht so recht zu erklären. Unsere Mannschaft muss diese Partie hochkonzentriert angehen, um nicht eine unliebsame Überraschung zu erleben. Nach dem sehr guten Publikumszuspruch in der vergangenen Woche zählt der TVS auch diesmal auf die Unterstützung seiner Fans.

Weitere Heimspiele in der Rheintalhalle:
A-Jugend:
SG BB/Sandweier - SG JHA/Ottersweier/Großweier, Samstag, 16 Uhr

B-Jugend:
SG BB/Sandweier - SG Meißenheim/Nonnenweier, Samstag, 14.30 Uhr

C-Jugend:
SG BB/Sandweier II - SG Ottersweier/Großweier, Samstag, 13 Uhr

D-Jugend:
SG BB/Sandweier - SG Ottersweier/Großweier, Samstag,, 11.30 Uhr

Im Schulzentrum West spielen:

Südbadenliga Frauen:
SG BB/Sandweier - BSV Phönix Sinzheim, Sonntag, 17 Uhr

Bezirksklasse Frauen: 
SG BB/Sandweier II - TS Ottersweier II, Sonntag, 19 Uhr

A-Mädchen: 
SG BB/Sandweier - SG Ottersweier/Großweier, Sonntag, 15 Uhr

C-Mädchen: 
SG BB/Sandweier - SG Ottenheim/Altenheim, Sonntag, 13.30 Uhr

CII-Mädchen: 
SG BB/Sandweier II - SG Ottersweier/Großweier, Sonntag, 12 Uhr

Auswärtsspiel:
B-Mädchen:
SG Freudenstadt/Baiersbronn - SG BB/Sandweier, Samstag, 16 Uhr

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Nicht aufzuhalten: Jannik Geisler erzielte gegen Schwäbisch Gmünd vier Tore für den TVS. Foto: Raymund Kunz

Baden-Württemberg-Oberliga:
TVS 1907 Baden-Baden - TSB Schwäbisch Gmünd 35:25 (16:14)

Die Sandweierer Oberliga-Handballer setzten sich in der heimischen Rheintalhalle gegen den Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd mit 35:25 (16:14) durch. Nach einer weitgehend ausgeglichenen ersten Hälfte lieferte das Team von Trainer Sandro Catak in der zweiten Halbzeit eine überzeugende Vorstellung ab. Es war eine Demonstration der Stärke. Ein Rädchen griff dabei ins andere, was dazu führte, dass der Gegner vor mehr als 500 Zuschauern förmlich überrollt wurde.

Am Ende geriet auch Coach Catak, ansonsten eher zurückhaltend, ins Schwärmen. „Ich bin sehr zufrieden. Was wir nach dem Seitenwechsel geboten haben, war nahe am Optimum“, lobte er seine Mannen, die in Torhüter Thilo Hafner einen überragenden Rückhalt hatten. Der TVS-Keeper machte reihenweise beste Gmünder zunichte und verdiente sich damit die Bestnote. Verlass war aber auch auf Hafners Vorderleute. In Abwehr und Angriff knüpften die Einheimischen an die starke Leistung aus der Neckarsulmer Partie an und landeten folgerichtig den zweiten hohen Sieg hintereinander.
Der entscheidende taktische Schachzug war die Manndeckung, mit der Gäste-Spielmacher Aaron Fröhlich bedacht wurde. Als Max Mitzel dem TSB-Ass auf die Pelle rückte, war es um die Schwaben, die 30 Minuten lang gut mitspielten, geschehen. Ohne Fröhlichs Ideen erlahmte der Gmünder Elan zusehends, während der TVS Baden-Baden förmlich aufblühte. Hinzu kam, dass die eingewechselten Akteure für mächtig Betrieb im Sandweierer Spiel sorgten. Jonas Schuster, der den guten Han Völker im rechten Rückraum ablöste, wurde genauso zum Aktivposten wie Jannik Geisler, der für Matthias Seiter am Kreis kam, oder auch David Bonelli, der in der Schlussphase für Mitzel die Linksaußenposition besetzte.

Richtungsweisend war in der temporeichen Begegnung die Phase nach Wiederanpfiff. Obwohl der TVS zunächst vier Minuten lang in Unterzahl agieren musste (Kapitän Franz Henke saß zweimal zwei Minuten ab), wurde aus dem 16:14 eine 19:14-Führung. Danach gab es kein Halten mehr. Nach 46 Minuten stand es 24:16, womit früh die Vorentscheidung gefallen war. Trainer Catak („das war ein toller mannschaftlich geschlossener Auftritt“) konnte bringen, wen er wollte - bei den Gastgebern lief es bis zum Abpfiff rund.

Tore für Baden-Baden: Fritz 7/5, Mitzel 5, Schuster 5, Schlager 4, Geisler 4, Völker 3, Henke 2, Vollmer 2, Bonelli 2, Wichmann 1.
Tore für Schwäbisch Gmünd: Fröhlich 7/3, Grau 6/1, Leichs 4, Bächle 2, Petersen 2, Djokic 1, Waldenmaier 1, Abt 1, Dangelmaier 1.