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Noch sieben Spieltage sind in der Dritten Liga zu absolvieren. Unsere Mannschaft genießt noch viermal den Heimvorteil und muss dreimal auswärts antreten. Die Chancen, die Klasse zu halten, sind für den TVS nur noch theoretischer Natur. In der nächsten Saison werden wir wieder in der Baden-Württemberg-Oberliga antreten, was ebenfalls jede Menge anspruchsvoller Aufgaben bringen wird. Auch wenn sich das Gastspiel in der Dritten Liga dem Ende nähert, wird unser Team die Saison nicht gemächlich ausklingen lassen. Mit drei Punkten möchten die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig nicht absteigen. Die Bilanz soll in den verbleibenden Partien also unbedingt noch etwas aufgepeppt werden.
War der TVS zuletzt gegen die äußerst starken Spitzenmannschaften Rhein-Neckar Löwen II und TuS 04 Dansenberg chancenlos, kommt mit dem TVS Neuhausen/Filder, dessen Team und Fans wir recht herzlich in der Rheintalhalle begrüßen, ein Gegner nach Sandweier, der in der Tabelle nicht weit entfernt ist. Die Gäste sind Drittletzter und stehen damit wie die VTZ Saarpfalz und unser Team auf einem Abstiegsplatz. Allerdings ist für Neuhausen noch nichts verloren, da man wie der Viertletzte TV Willstätt ebenfalls 14 Pluspunkte aufweist.
TVS-Coach Ludwig geht davon aus, dass sein Team heute noch einmal alles in die Waagschale wirft, um endlich den zweiten Saisonsieg einzufahren. Oft genug durfte unsere Mannschaft an einem Erfolgserlebnis schnuppern, um am Ende doch wieder mit leeren Händen da zu stehen. Wenn es heute anders werden soll, müssen die Mannen um Spielführer Simon Bornhäußer versuchen, die Fehlerquote zu minimieren und die sich bietenden Chancen besser als zuletzt zu nutzen. Aber das wissen die Jungs selbst am besten.

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Der TSV Neuhausen/Filder ist ein traditionsreicher Verein, der Dauergast in der ehemaligen Regionalliga war und in den vergangenen Jahren zwischen Baden-Württemberg-Oberliga und Dritter Liga hin und her pendelte. Nach dem Aufstieg 2017 in die Dritte Liga belegten die MadDogs in der vergangenen Runde mit ausgeglichenem Punktekonto (30:30) den guten zehnten Platz. In dieser Saison ist das Team von Trainer Eckard Nothdurft akut abstiegsgefährdet. Aus den TSV-Reihen sind die Nationalspieler Dragos Oprea (Göppingen) und Michael Späth (Göppingen, Stuttgart) hervorgegangen. Erfolgreichster Torschütze in der laufenden Saison ist Hannes Grundler, der mit 149 Treffern (davon 30 Siebenmeter) den fünften Platz der Torjägerliste belegt. Zweitbester Werfer des TSV ist Louis Mönch mit 95 (11) Treffern. Tim Durst hat 82 (17) Tore erzielt.

Heimatkunde: Neuhausen auf den Fildern mit seinen knapp 12 000 Einwohnern gehört zum Landkreis Esslingen und liegt unweit des Stuttgarter Flughafens.

Die bisherigen Vergleiche: Die beiden Kontrahenten stehen sich zum zweiten Mal in der Dritten Liga gegenüber. In der Hinrunde gab es ein 29:29. In der Baden-Württemberg-Oberliga trafen die Mannschaften sechsmal aufeinander. Dabei gab es vier Siege für Neuhausen, zweimal trennte man sich unentschieden, und zwar in der Saison 2016/17 (32:32, 29:29).

Die Schiedsrichter: Wir begrüßen die beiden Unparteiischen Andre Geiss/Marco Kretzler von den Rhein-Neckar Löwen recht herzlich in der Rheintalhalle.

Die 100-Tore-Grenze hat in der Dritten Liga als erster Spieler des TVS unser Linkshänder Christian Fritz überschritten. Mit seinen neun Treffern zuletzt in Dansenberg verbesserte er sich auf insgesamt 108 Tore (davon 50 Siebenmeter). Damit liegt der Oberliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison auf Platz 15 der Drittliga-Torschützenliste. Rang eins belegen gemeinsam Peter Jungwirth (Salamander Kornwestheim) und Paul Kaletsch (Konstanz), die jeweils 177 Tore erzielt haben. Auf Platz drei liegen gemeinsam Marko Kikillus (TGS Pforzheim) und Marcel Lenz (Oppenweiler) mit jeweils 153 Treffern.

Super-Fans, Super-Halle: In der Zuschauer-Tabelle der Dritten Liga rangiert unser TVS mit im Schnitt 650 Besuchern weiterhin auf dem überragenden dritten Platz. Nur die Zweitliga-Absteiger HSG Konstanz (1092) und HG Saarlouis (1047) stehen besser da. Platz vier nimmt der TuS Fürstenfeldbruck mit im Schnitt 635 Zuschauern ein. Dazu ist zu sagen, dass die Sandweierer Rheintalhalle zu den schönsten und stimmungsvollsten Hallen in der Dritten Liga Süd gehört – und das ist etwas, auf das wir durchaus auch stolz sein dürfen.

Personalien: Linkshänder Jonas Schuster muss weiterhin verletzungsbedingt pausieren. Franz Henke, der zuletzt in Dansenberg passen musste, ist dagegen wieder dabei.

Das weitere Programm: Am nächsten Wochenende bestreitet unsere Mannschaft ein weiteres Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim, der am Samstag, 23. März, um 20 Uhr in der Rheintalhalle gastiert. Danach geht es am Sonntag, 31. März, zum HBW Balingen/Weilstetten II. Die weiteren Termine: TVS – TuS Fürstenfeldbruck (6. April), TSG Haßloch – TVS (13. April), TVS – VfL Pfullingen (27. April), SV Salamander Kornwestheim – TVS (4. Mai).

Neuer Trainer für die II. Mannschaft: In der nächsten Saison wird zweite TVS-Mannschaft von Frank Schulmeister trainiert. Der 46-Jährige betreut derzeit das Frauenteam seines Heimatvereins BSV Phönix Sinzheim. Zuvor hatte er drei Jahre lang bei den Phönix-Herren in der Südbadenliga das Sagen. Wir freuen uns, dass sich Frank für uns entschieden hat und begrüßen ihn recht herzlich in unseren Reihen.

Wichtige Spiele: Im Abstiegskampf wollen die Damen der SG Baden-Baden/Sandweier in der Südbadenliga sowie der TVS Baden-Baden II in der Landesliga Nord punkten. Die SG erwartet im Vorspiel der Ersten um 17.30 Uhr den Tabellenvierten SG Dornstetten. Bereits um 15.30 Uhr geht es für den TVS II gegen den TuS Oppenau um Punkte.

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Simon Riedinger (links), Mannschaftsverantwortlicher beim TVS, begrüßt Frank Schulmeister, der 2019/20 die zweite Mannschaft des TVS 1907 Baden-Baden übernimmt.

Eine weitere wichtige Personalie für die kommende Saison ist geklärt: In der nächsten Saison wird die zweite Mannschaft, die aktuell in der Landesliga Nord unter dem Interims-Trainergespann Dieter Jurack/Edgar Walter den zehnten Tabellenplatz belegt, von Frank Schulmeister trainiert.
Der 46-Jährige betreut aktuell die Südbadenliga-Frauen seines Heimatvereins BSV Phönix Sinzheim, nachdem er zuvor drei Jahre lang für die Phönix-Männer in der Südbadenliga verantwortlich zeichnete. In Sinzheim war Schulmeister auch viele Jahre erfolgreich im Jugendbereich tätig.
Der Sandweierer Mannschaftsverantwortliche Simon Riedinger freut sich, dass in Schulmeister ein erfahrener Mann verpflichtet werden konnte, der „zielstrebig mit jungen Leuten arbeiten kann“.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Frank Schulmeister vor Jahren schon einmal sehr erfolgreich in Sandweier tätig war, und zwar Ende der 1990er-Jahre als Trainer der Mädchen der damaligen Spielgemeinschaft SG Sandweier/Sinzheim, mit denen er unter anderem auch südbadischer Meister wurde.

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UNSER GAST: TSV NEUHAUSEN/FILDER

hinten von links: Physiotherapeut Martin Kober, Trainer Eckard Nothdurft, Luis Sommer, Leon Pabst, Lukas Lohmann, Patrik Letzgus, Timo Flechsenhar, Moritz Hipp, Hannes Grundler, Timo Durst und Physiotherapeut Florian Müller;
vorne von links: Physiotherapeutin Sabine Kober, Co-Trainer Markus Locher, Philipp Keppeler, Roman Fleisch, Louis Mönch, Nicolas Gross, Sebastian Arnold, Niklas Prauss, Lucca Holder, Julian Reinhardt, Daniel Roos, Sportlicher Leiter Bernd Locher und Betreuerin Susan Zsoter.    Foto: Homepage TSV Neuhausen/Filder

Dritte Liga:
TVS 1907 Baden-Baden – TSV Neuhausen/Filder
Wann: Samstag, 16. März, 20 Uhr
Wo: Rheintalhalle Sandweier

Gelingt gegen die Gäste aus Württemberg endlich der zweite Saisonsieg? Mit diesem Ziel geht unsere Mannschaft auf jeden Fall ins Spiel. In der Hinrunde erkämpfte sich der TVS in Neuhausen ein Unentschieden. Es war der bislang letzte Punktgewinn. Die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig hoffen, dass ihnen die Zuschauer trotz der aktuellen schlechten Tabellenlage weiterhin die Treue halten und versprechen, alles zu geben, um das ersehnte Erfolgserlebnis perfekt zu machen.

Südbadenliga Frauen:
SG BB/ Sandweier – SG Dornstetten, Samstag, 17.30 Uhr
Die Damenmannschaft benötigt gegen die Schwarzwälderinnen einen Erfolg, um den Anschluss ans Mittelfeld aufrecht zu erhalten.

Landesliga:
TVS II – TuS Oppenau, Samstag, 15.30 Uhr
Unsere Mannschaft hofft in dieser Partie auf weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Bezirksklasse Frauen:
SG BB/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach IV, Samstag, 13.30 Uhr

B-Jugend:
SG BB/Sandweier – ASV Ottenhöfen, Samstag, 12 Uhr

Im Schulzentrum West:
C-Jugend:
SG BB/Sandweier – TuS Helmlingen II, Sonntag, 12 Uhr

D-Jugend:
SG BB/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach, Sonntag, 13.30 Uhr

Auswärtsspiel:
Kreisklasse A:
HR Rastatt/Niederbühl – TVS III, Samstag, 18 Uhr

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Abwehrchef Sebastian Wichmann erzielte zwei Treffer für den TVS.    Fotos: Elmar

Aus den BNN vom 11. März 2019

Kaiserslautern. Es war der Vergleich einer Mannschaft, die als Tabellenzweiter den Aufstieg in die Zweite Handball-Bundesliga noch nicht ganz abgeschrieben hat, mit einem Team, das in der nächsten Saison wieder in der Baden-Württemberg-Oberliga spielen wird. Insofern fällt der 32:19(16:11)-Heimsieg des TuS 04 Dansenberg in der Dritten Liga gegen den TVS 1907 Baden-Baden trotz aller Deutlichkeit nicht aus dem Rahmen. Die Gäste mussten sich vor 400 Zuschauern in der vereinseigenen Dansenberger Sporthalle einem deutlich überlegenen Gegner geschlagen geben. Wobei der TVS in der Anfangsphase durchaus noch mithalten konnte. Julian Schlager brachte die Sandweierer in der 13. Minute mit 6:5 in Führung. Danach dann der bekannte Ablauf. Der TVS nutzte seine Chancen nicht und kassierte jeweils im Gegenzug schnelle Treffer. So stand es nach 18 Minuten 9:6 für den TuS Dansenberg, der die Partie von nun an beherrschte. Eine Minute vor dem Wechsel war der TVS beim 14:11 noch dran, musste dann aber bis zur Pause noch zwei Tore hinnehmen. Das war bereits die Vorentscheidung.
„In der zweiten Hälfte hat man einen klaren Qualitätsunterschied gesehen. Die Gastgeber haben unser Angriffsspiel bereits in der Eröffnungsphase unterbunden und uns zu Fehlern gezwungen“, erklärte TVS-Trainer Ralf Ludwig die Tatsache, dass der Club aus dem Stadtteil von Kaiserslautern den Vorsprung immer weiter ausbauen konnte. Hinzu kam, dass der TuS im bundesligaerfahrenen Kevin Klier einen Klassemann zwischen den Pfosten hatten, der einige gute Baden-Badener Möglichkeiten zunichte machte. Umgehend leitete Klier zudem das vorzügliche Dansenberger Konterspiel ein, dem auf der anderen Seite ein mangelhaftes Rückzugsverhalten gegenüberstand. Letztlich war der TVS chancenlos gegen einen TuS Dansenberg, dessen Trainer Tim Beutler von einem „entspannten Abend“ sprach. 
Kollege Ludwig hofft nun, dass bei seinen Schützlingen am Samstag (20 Uhr) im Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten TSV Neuhausen/Filder endlich der Knoten platzt. „Das ist eher unsere Kragenweite. Wir wollen unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren“, blickt der TVS-Coach nach vorne.
Tore für Dansenberg: Claussen 8, Schulze 6, Kiefer 5, Seitz 4, Megalooiknomou 2, Eisel 2, Egelhof 2, Holstein 2/1, Munzinger 1.
Tore für Baden-Baden: Fritz 9/5, Schlager 3, Wichmann 2, Bornhäußer 2/1, J. Henke 1, Völker 1, Mitzel 1.

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Kaum noch ein Durchkommen gab es in der zweiten Halbzeit für die TVS-Angreifer gegen die kompakte Dansenberger Abwehr. Hier wird Han Völker festgemacht.

Kreisklasse A:
TuS Helmlingen III - TVS 1907 Baden-Baden III 32:25 (15:12)
Unsere Dritte musste sich dem Tabellennachbarn aus Helmlingen letztlich mit sieben Toren geschlagen geben. Die ersten zehn Minuten waren sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Allmählich wurden die Hausherren stärker und erspielten sich eine 12:7-Führung (19. Minute). Der TVS verkürzte allerdings bis zur Halbzeit und hielt das Spiel offen.
Im zweiten Durchgang kamen die Gäste dann nochmals auf 21:20 an den TuS heran (45. Minute). Auch beim 24:22 durch den auffälligen Frederic Braun in der 51. Minute war noch alles möglich. In der Schlussphase hatte Helmlingen aber die größeren Reserven und schraubte den Vorsprung in die Höhe. Das Endergenis spiegelt aber nicht den Spielverlauf wider. 
Tore für den TVS: Frederic Braun 9/2, Dial Samb 4, Christian Assall 4, Simon Riedinger 4/3, Michael Vorbach 3/1, Holger Fauth 1.