Baden-Württemberg-Oberliga

H2Ku Herrenberg - TVS 1907 Baden-Baden  26:27

Klasse Jungs. Herzlichen Glückwunsch aus dem Kurhaus vom Sportler des Jahres. Bericht folgt morgen👍👍👍👍

Anlässlich des anstehenden Oberliga-Spiels unserer Mannschaft am Sonntag, 15. Dezember 2019, um 17 Uhr bei der SG H2Ku Herrenberg soll an dieser Stelle noch einmal an den bis dato letzten Auftritt der Sandweierer in Herrenberg am Samstag, 19. Februar 2018, erinnert werden.
Es war der 17. Spieltag der Saison 2017/18. Der damalige 30:26-Sieg unseres Teams war ein Meilenstein auf dem Weg zur späteren Meisterschaft. Nach der Partie in Herrenberg wurde plötzlich vielen bewusst: Das kann etwas werden. Und es wurde dann tatsächlich auch etwas. Der TVS 1907 Baden-Baden sicherte sich am Ende die Meisterschaft in der Baden-Württemberg-Oberliga und den Aufstieg in die Dritte Liga.
 

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Saison  2017/18: Sebastian Wichmann, Franz Henke und Simon Bornhornhäußer (von links) hatten im Februar 2018 in Herrenberg alles im Griff. 

Und so lief es am 19. Februar 2018:

Der TVS 1907 Baden-Baden setzte seine Erfolgsserie in der Handball-Oberliga fort. Der Spitzenreiter gewann in überzeugender Manier bei Verfolger SG H2Ku Herrenberg mit 30:26 (15:12) und festigte damit die Führungsposition. Es war der fünfte Sieg in Folge für die Sandweierer, die von Beginn an in bestechender Manier auftrumpften.
Vor rund 600 Zuschauern, darunter zahlreiche TVS-Schlachtenbummler, legten die Gäste schon in der Anfangsphase den Grundstein zum Sieg. Nach fünfeinhalb Minuten stand es bereits 5:0 für den TVS. Zwei Treffer resultierten dabei aus Weitwürfen ins leere Herrenberger Tor. Zunächst zielte Torhüter Dominik Horn genau, ehe Johannes Henke aus der Distanz erfolgreich war.
Die Einheimischen waren vom Blitzstart des TVS Baden-Baden offensichtlich geschockt und fanden in keiner Phase zu ihrem Rhythmus. Dies wiederum hing entscheidend mit der erstklassigen Abwehrarbeit der Gäste zusammen. Sebastian Wichmann leistete im TVS-Deckungszentrum Schwerstarbeit und sorgte im Verbund mit seinen Mitspielern dafür, dass sich Herrenberg jedes einzelne Tor hart erkämpfen musste. „Was wir heute in der Defensive geleistet haben, war hervorragend“, lobte Marius Merkel, der auf der Bank das Sagen für den aus privaten Gründen verhinderten Cheftrainer Ralf Ludwig hatte. Doch nicht nur in der Abwehr agierten die Gäste auf hohem Niveau. Auch im Angriff verdienten sich die Akteure Bestnoten. Einmal mehr spielte der TVS Baden-Baden seine in der Vergangenheit oft genug unter Beweis gestellte Stärke aus. Auch in hektischen Phasen bewahrte die Mannschaft die Ruhe. Hinzu kam, dass Merkel mit seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen hatte. Alle Spieler, die er aufs Feld brachte, fügten sich nahtlos ein und setzten umgehend Akzente. „Mir war klar, dass wir die bessere Bank haben“, so Merkel. Diese Einschätzung erwies sich als richtig. Letztlich feierte der TVS einen ungefährdeten Sieg. Nach dem 7:13 (21.) kam Herrenberg bis zur Pause zwar auf 12:15 heran, war im zweiten Abschnitt beim 13:20 (36.) aber praktisch schon geschlagen. Beim 19:28 (47.) bahnte sich sogar ein Debakel für das Heimteam an. Dem TVS-Angriffswirbel hatte Herrenberg nichts entgegenzusetzen.
Erst nach dem 22:30 (55.) ließ der Gast die Zügel etwas schleifen, was die SG zur Ergebniskosmetik nutzte. Dies wiederum konnte die Feierlaune beim Spitzenreiter nicht trüben. Herrenbergs Trainer Alexander Job erkannte nach dem Abpfiff an: „Die Gäste waren auf allen Positionen besser besetzt.
Tore für Baden-Baden: Fritz 8/5, Bornhäußer 5, Jolibois 4, Schuster 3, Franz Henke 3, Seiter 2, Koch 1, Unser 1, Johannes Henke 1, Grimm 1, Horn 1; für Herrenberg: Dürner 8/4, Rau 4, Zürn 4, Fuhrmann 3, Marquardt 2, Maas 2, Seeger 1, Böhm 1, Kussmann 1.

Und dann noch der Nachklapp vom 20. Februar 2018:...

Baden-Württemberg-Oberliga:
SG H2Ku Herrenberg - TVS 1907 Baden-Baden
Wann: Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr
Wo: Markweghalle in 71083 Herrenberg (Schießtäle)

Im letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr tritt unsere Mannschaft bei der H2Ku Herrenberg an. Der ehemalige Zweitligist, bei dem einst auch unser Linkshänder Christian Fritz aktiv war, steckt in dieser Saison im unteren Tabellendrittel fest. Die Württemberger zeigten zuletzt aber beim Sieg in Weilstetten wieder aufsteigende Form und werden gegen den TVS nachlegen wollen. Aber auch die Catak-Schützlinge möchten natürlich gewinnen, schließlich soll noch einmal Werbung für die finale Partie in diesem Jahr am Samstag, 21. Dezember, in der Rheintalhalle gegen Weinsberg betrieben werden.

Landesliga Nord
TVS II - HSG Ortenau Süd, Samstag, 19 Uhr
Unsere Zweite, die am Mittwoch im südbadische Pokal-Endspiel beim TuS Helmlingen unterlag, möchte gegen den Südbadenliga-Absteiger HSG Ortenau Süd wieder ihr wahres Gesicht zeigen und die Landesliga-Tabellenführung verteidigen. Gegen einen unberechenbaren Gegner wird das nicht einfach werden.

Bezirksklasse Frauen: SG BB/Sandweier II - SG Dornstetten II, Samstag, 17 Uhr

A-Mädchen: SG BB/Sandweier - SG Ottersweier/Großweier, Samstag, 15.15 Uhr

B-Mädchen: SG BB/Sandweier - SG Kappelwindeck/Steinbach III, Samstag, 13.45 Uhr

CII-Mädchen: SG BB/Sandweier II - SG Kappelwindeck/Steinbach III, Samstag, 12.15 Uhr

Spiele im Schulzentrum West
Südbadenliga Frauen
SG BB/Sandweier - SG Kappelwindeck/Steinbach II, heute Freitag, 20.30 Uhr 
Endlich zum zweiten Saisonsieg möchte unsere Mannschaft gegen den Lokalrivalen Kappelwindeck/Steinbach kommen. Die Partie findet bereits am Freitag im Schulzentrum West statt.

CII-Jugend: SG BB/Sandweier II - SG Kappelwindeck/Steinbach II, Sonntag, 16.30 Uhr

C-Mädchen: SG BB/Sandweier - TuS Oberhausen, Sonntag, 18 Uhr

D-Jugend: SG BB/Sandweier - HR Rastatt/Niederbühl, Sonntag, 15 Uhr

E-Jugend: SG BB/Sandweier - SG Kappelwindeck/Steinbach, Sonntag, 13.30 Uhr

E-Mädchen:SG BB/Sandweier - SG Dornstetten, Sonntag, 12 Uhr

Auswärtsspiel
A-Jugend: ASV Ottenhöfen - SG BB/Sandweier, Sonntag, 13 Uhr

 

Südbadischer Pokal, Endspiel

TuS Helmlingen - TVS 1907 Baden-Baden II 38:27 (19:10)

Eine einseitige Angelegenheit war das SHV-Pokalfinale in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle. Unsere zweite Mannschaft, Tabellenführer der Landesliga Nord, konnte in keiner Phase die zuletzt in der Liga gezeigte Form abrufen und lag bereits zur Halbzeit entscheidend im Hintertreffen. In der Schlussphase sorgten TVS-Torhüter Dirk Walter und der agile Xaver Bastian dafür, dass die Niederlage in einem einigermaßen erträglichen Rahmen gehalten werden konnte. Am verdienten Sieg des Südbadenligisten Helmlingen gab es nichts zu deuteln. Glückwunsch an die TuS-Mannschaft um unseren ehemaligen Trainer Ralf Ludwig sowie um Torhüter Julian Bissinger, der aus unseren Reihen kommt und vor allem in der ersten Halbzeit stark parierte.
Ein Lob geht an die vielen Sandweierer Schlachtenbummler, die Heimspielatmosphäre aufkommen ließen. Der Funke sprang im Endspiel leider nicht auf unsere Mannschaft über.

Brosinski

TVS-Trainer Sandro Catak (rechts) konnte in der Sandweierer Rheintalhalle seinen Freund Daniel Brosinski begrüßen.

Handball-Weltmeister Arnulf Meffle war schon da, Sänger/Entertainer Marc Marshall (Patenonkel unserer Henkes) auch und Speerwurf-Ass Johannes Vetter sowieso. Immer wieder sind bei den Heimspielen  des TVS 1907 Baden-Baden bekannte Gesichter unter den Zuschauern zu finden. Am Sonntag saß nun ein Mann aus der Fußball-Bundesliga auf der Tribüne der Sandweierer Rheintalhalle. Daniel Brosinski, Abwehrspieler des FSV Mainz 05, schaute sich die Partie des TVS gegen den HC Neuenbürg an. Was steckt dahinter? Der Bundesliga-Profi ist wie unser Trainer Sandro Catak ein Karlsruher, beide sind eng befreundet. So war es auch selbstverständlich, dass Daniel Brosinski dem TVS die Daumen drückte. Und es hat offensichtlich etwas genutzt. Den hart erkämpften 31:28-Sieg unserer Mannschaft bezeichnete unser Gast am Ende als "verdient".
Er selbst musste tags zuvor mit Mainz eine 1:2-Niederlage in Augsburg hinnehmen.
Bundesliga-Geschichte hat Daniel Brosinski übrigens am 5. Oktober geschrieben. Beim Spiel in Paderborn verwandelte er einen Elfmeter, der dem FSV Mainz einen 2:1-Sieg bescherte - und zudem einen Bundesliga-Rekord. Es war der 25. Strafstoß in Serie, den ein Verein in der Bundesliga verwandelte. Damit wurde die Uralt-Bestmarke des VfL Bochum aus dem Jahr 1982 überboten.