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Die Saison in der Dritten Handball-Bundesliga ist noch jung und doch lassen sich bereits erste Tendenzen erkennen. Nach dem ersten Teil des dritten Spieltags mit sechs Partien am gestrigen Samstag sind nur noch der TSB Heilbronn-Horkheim und der TuS Fürstenfeldbruck (jeweils 6:0) verlustpunktfrei. Dieses Duo gehört zusammen mit dem amtierenden Meister SV Salamander Kornwestheim sowie der TGS Pforzheim und unserem heutigen Gast HSG Konstanz, dessen Fans und Mannschaft wir recht herzlich in der Rheintalhalle begrüßen, zum engeren Kreis der Titelanwärter.
In der unteren Tabellenhälfte stehen mit dem Willstätt, VTZ Zweibrücken-Saarpfalz, HC Oppenweiler/Backnang und TSV Neuhausen/Filder die Kandidaten, die voraussichtlich mit unserer Mannschaft gegen den Abstieg spielen werden. Der TVS 1907 Baden-Baden bekam am vergangenen Wochenende als Gast der TGS Pforzheim erstmals zu spüren, was es heißt, auf einen gestandenen Drittligisten zu treffen. Die kompakten Goldstädter nutzten jede Schwäche unseres Teams gnadenlos aus und entschieden die Begegnung souverän für sich.
Eine ähnlich schwierige Aufgabe wartet heute in der Rheintalhalle auf die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig. Die HSG Konstanz will zurück in die Zweite Bundesliga und sich auf diesem Weg nicht vom TVS stoppen lassen. Die Gäste vom Bodensee verfügen über eine Reihe von Top-Spielern wie beispielsweise Paul Kaletsch, der in den vergangenen beiden Jahren auch in der Zweiten Liga auftrumpfte. Der Saisonstart verlief für die HSG derweil nicht optimal. In Fürstenfeldbruck gab es am ersten Spieltag eine unglückliche 23:24-Niederlage. Besser lief es im ersten Heimspiel, das gegen Balingen/Weilstetten II mit 30:27 gewonnen wurde.
Unsere Mannschaft ist gegen das Drittliga-Spitzenteam aus Konstanz klarer Außenseiter, verspricht aber, alles zu geben, um der HSG so lange wie möglich Paroli zu bieten.

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Die HSG Konstanz ist die Nummer eins im südbadischen Handball. In den vergangenen beiden Jahren kämpfte das Team vom Bodensee in der Zweiten Bundesliga um Punkte. Nach dem Abstieg strebt die Mannschaft von Trainer Daniel Eblen, der sein 16. (!) Jahr als HSG-Coach bestreitet, umgehend die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Spielklasse an. Die HSG verfügt über professionelle Strukturen und kann sich dabei auf ihre treuen Sponsoren stützen, die dem Verein auch nach dem Abstieg allesamt treu geblieben sind. Zudem steht die Stadt Konstanz voll hinter dem Verein, der eine für alle Seiten gewinnbringende Kooperation mit der Exzellenzuniversität Konstanz und der Fachhochschule HTWG Konstanz pflegt. Bemerkenswert: Nach dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga im Jahr 2016 gab es einen Sonderzuschuss der Stadt Konstanz in Höhe von 117.000 Euro, und zwar pro Saison für drei Jahre. Damit lässt sich gut wirtschaften, was die HSG Konstanz nicht nur im Profi-, sondern auch im Nachwuchsbereich tut. In der Jugendarbeit wird seit vielen Jahren Vorbildliches geleistet.

Die bisherigen Vergleiche: Die ersten Mannschaften des TVS und der HSG Konstanz standen sich erstmals in der Saison 1983/84 in der Oberliga Südbaden gegenüber. Damals war der TVS ein etablierter Oberligist (unter anderem 1979/80 Meister), Konstanz schaffte als Aufsteiger prompt den Durchmarsch in die Regionalliga. Letztmals ging es zwischen dem TVS I und der HSG I in einem Punktspiel in der Oberliga-Südbaden-Saison 1994/95 gegeneinander. Damals stieg Konstanz I mit 42:2 Punkten in die Regionalliga auf und spielte fortan immer mindestens eine Klasse höher als der TVS. Vergleiche zwischen Sandweier und Konstanz gab es zuletzt in der Baden-Württemberg-Oberliga zwischen dem TVS und der zweiten Konstanzer Mannschaft. Insgesamt viermal stand man sich dort gegenüber (2015/16 und 2016/17). Die Bilanz ist ausgeglichen: Beide Teams konnten jeweils die Heimspiele gewinnen. Das letzte Aufeinandertreffen fand am 11. Februar 2017 statt, als der TVS die HSG Konstanz II in der Rheintalhalle mit 26:24 besiegte.

Die Schiedsrichter: Wir begrüßen das württembergische Gespann Nicolas Jaros (Wißgoldingen) und Felix Thrun (Lauterstein) recht herzlich in der Rheintalhalle.

Das weitere Programm: Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) tritt der TVS bei Zweitliga-Absteiger HG Saarlouis an. Danach geht es mit zwei Heimspielen weiter: Am Samstag, 22. September, kommt Aufsteiger VTZ Zweibrücken-Saarpfalz in die Rheintalhalle, am Samstag 29. September, ist der HC Oppenweiler/Backnang zu Gast. Spielbeginn ist jeweils um 20 Uhr.

Saisonstart unserer Mannschaften: Die SG Baden-Baden/Sandweier (Südbadenliga Frauen) bestreitet ihr erstes Spiel in der Runde 2018/19 am Samstag, 15. September, beim TuS Ottenheim. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Die II. Herren-Mannschaft steigt eine Woche später, am Samstag, 22. September, um 18 Uhr zu Hause gegen den TuS Großweier ins Geschehen ein.

Gewinnen mit der Volksbank: Unmittelbar nach dem heutigen Heimspiel gegen Konstanz findet wieder das beliebte Torwandwerfen der Volksbank Baden-Baden Rastatt statt. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise, und zwar Gutscheine für den Europapark Rust. Die Teilnehmer am Torwandwerfen werden in der Halbzeitpause gezogen.

Herzlichen Glückwunsch: Unser Rückraumspieler Markus Koch und seine Nadine haben sich gestern in Steinbach das Ja-Wort gegeben. Wir wünschen dem jungen, sympathischen Paar für den gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich Gute!

Live im Internet: Zweimal in nächster Zeit werden Drittliga-Spiele unserer Mannschaft live vom Online-Sportsender Sportdeutschland.TV übertragen. Auf www.sportdeutschland.tv sind die Partien
HSG Konstanz – TVS 1907 Baden-Baden (1. November, 17 Uhr) und TuS Fürstenfeldbruck – TVS (17. November, 19.30 Uhr) zu sehen.

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Besser und schöner hätten Wetter und Kulisse nicht sein können: Unser Rückraumspieler Markus Koch und seine Nadine haben sich am Samstag in Steinbach das Ja-Wort gegeben - und die Sonne strahlte mit dem jungen Paar und den Gästen um die Wette. Zahlreiche Gratulanten hatten sich vor der Kirche eingefunden und feierten die Jung-Verheirateten. Unschwer zu erkennen: Es handelte sich um eine Sportler-Hochzeit. So waren Ex-Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll mit Ehemann Boris sowie der amtierende Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter unter den Festgästen - und natürlich auch unsere Drittliga-Handballer sowie die Cracks des Südbadenligisten SG Kappelwindeck/Steinbach, die zusammen nach der kirchlichen Trauung Spalier standen.
Die gesamte TVS-Familie freut sich mit den Kochs und Drolls und wünscht Nadine und Markus alles erdenklich Gute für die Zukunft!!!!

 

VTZ Saarpfalz - TSV Neuhausen/Filder 36:36
TuS Fürstenfeldbruck - HC Oppenweiler/Backnang 36:29
TSG Haßloch - Rhein-Neckar Löwen II 23:25
SV Salamander Kornwestheim - TV Willstätt 34:22
TSB Horkheim - TuS Dansenberg 26:19
VfL Pfullingen - TGS Pforzheim 25:28
Am Sonntag spielen:
TVS 1907 Baden-Baden - HSG Konstanz (16.30 Uhr)
HBW Balingen/Weilstetten II - HG Saarlouis

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Die HSG Konstanz mit:
oben von links: Tim Keupp. Joschua Braun, Fabian Wiederstein, Felix Krüger, Michel Stotz, Maximilian Schwarz, Mannschaftsarzt Dr. Tobias Payer; 
Mitte von links: Sportlicher Leiter und Co-Trainer André Melchert, Mannschaftsbetreuer Dr. Thomas Binninger, Cheftrainer Daniel Eblen, Benjamin Schweda, Tim Jud, Tom Wolf, Samuel Löffler, Patrick Volz, Athletiktrainerin und Physiotherapeutin Cleo Oexle, Physiotherapeut Tobias Eblen;
unten von links: Samuel Wendel, Fabian Maier-Hasselmann, Maximilian Wolf, Lukas Herrmann, Simon Tölke, Paul Kaletsch, Fabian Schlaich; es fehlen: Moritz Ebert, Torwarttrainer Johannes Braun, Mentaltrainer Tarek Amin.   Foto: HSG Konstanz

3. Handball-Bundesliga, dritter Spieltag:
TVS 1907 Baden-Baden - HSG Konstanz
Wann: Sonntag, 9. September, 16.30 Uhr
Wo: Rheintalhalle Baden-Baden-Sandweier

Die HSG Konstanz ist zweifellos die Nummer eins im südbadischen Handball. Der Verein vom Bodensee betreibt nicht nur Leistungshandball auf Profi-Niveau, sondern leistet auch eine erstklassige Jugendarbeit. Dabei kann die HSG auf ein solides finanzielles Fundament mit treuen Sponsoren bauen. Einen erheblichen Beitrag leistet auch die Stadt Konstanz, die, so ist es auf der Homepage der HSG Konstanz nachzulesen, nach dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga 2016 die enorme Summe von 117.000 Euro locker gemacht hat - und dies nicht nur einmal, sondern drei Runden in Folge. Damit lässt sich gut wirtschaften - und das macht die HSG offensichtlich. Dabei wird nicht nur in den Handball investiert, sondern auch ins Umfeld wie beispielsweise in einen so genannten Handball-Sport-Garten, der sich an Kinder im Vorschulalter richtet.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass am Sonntag im Spiel unseres TVS 1907 Baden-Baden gegen die HSG Konstanz zwei Welten aufeinandertreffen. Hier unser Verein, der sicherlich über den geringsten Etat der Liga verfügt, und dort die HSG, die aus dem Vollen schöpfen kann. Die sportlichen Ziele sind entsprechend unterschiedlich. Während sich der TVS um den Klassenerhalt bemüht, will Konstanz unbedingt wieder zurück in die Zweite Bundesliga, der man zuletzt zwei Runden hintereinander angehörte. Der Saisonstart verlief für die HSG allerdings nicht optimal. In Fürstenfeldbruck gab es eine knappe Niederlage. Das erste Heimspiel wurde dann gegen Balingen/Weilstetten II mit 30:27 gewonnen.
In Sandweier ist die HSG Konstanz am Sonntag klar favorisiert. Es wird sich zeigen, ob der TVS dem vermeintlich übermächtigen Gegner in einer hoffentlich wieder vollen Rheintalhalle Paroli bieten kann. Lassen wir uns einfach überraschen!

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Restlos ausverkauft war die Sandweierer Rheintalhalle beim ersten Heimspiel des TVS 1907 Baden-Baden gegen Willstätt. Die mehr als 1000 Zuschauer waren der bislang viertbeste Wert in allen vier 3. Ligen.

Auf www.handball-world.news ist ein interessanter Beitrag veröffentlicht, der sich mit den Zuschauerzahlen der 3. Bundesliga befasst. Dass unser TVS 1907 Baden-Baden ziemlich weit vorne in der Rangliste zu finden ist, erfüllt uns mit Stolz. In dem handball-world-Artikel heißt es:

Nach dem zweiten Spieltag in den vier Staffeln der 3. Liga hat der Großteil der Mannschaften bereits ein Heimspiel absolviert, Zeit für einen ersten Blick auf die Zuschauerzahlen. An der Spitze steht Eintracht Hildesheim mit 1.933 Besuchern, es folgen der ThSV Eisenach, MTV Braunschweig und Baden-Baden mit ebenfalls vierstelligen Werten - Braunschweig erzielte den Wert übrigens im Derby gegen die Hildesheimer.