3. Liga:
TGS Pforzheim - TVS 1907 Baden-Baden
Spielbeginn in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle ist am Samstag, 1. September 2018, bereits um 18 Uhr!!!!!!!!!!!

14 April Fabian 560Sandweier 560 1 

Am 14. April 2013 standen sich der TV Sandweier und die TGS Pforzheim zum bislang letzten Mal gegenüber - damals in der Baden-Württemberg-Oberliga. Fabian Hochstuhl (rechts) erzielte kurz vor Schluss den 30:29-Siegtreffer für den TVS.       BNN-Foto: Collet

3. Handball-Bundesliga Süd
TGS Pforzheim - TVS 1907 Baden-Baden
Wann: Samstag, 1. September,  Spielbeginn ist bereits um 18 Uhr!!!!!
Wo: Bertha-Benz-Halle Pforzheim (Hildagymnasium, Kiehnlestraße 25, 75172 Pforzheim).

Im ersten Drittliga-Auswärtsspiel gastiert unsere Mannschaft bei der TGS Pforzheim. Die Goldstädter gehören zum Kreis der etablierten Drittligisten. Seit 2013 kämpft die TGS in der dritthöchsten deutschen Klasse um Punkte. Nach der 28:32-Niederlage in Balingen/Weilstetten soll der Heimauftakt der Mannschaft von Trainer Andrej Klimovets (Weltmeister von 2007) natürlich die ersten Punkte bringen. Klar, dass Pforzheim favorisiert ist. Klar ist aber auch, dass unsere Mannschaft ohne Druck antreten kann. TVS-Trainer Ralf Ludwig freut sich mit seinen Schützlingen jedenfalls auf die erste Bewährungsprobe in der Pforzheimet Bertha-Benz-Halle, die man im Übrigen in guter Erinnerung hat.
In der vergangenen Oberliga-Saison gewann der TVS das Schlüsselspiel beim TGS-Lokalrivalen SG Pforzheim/Eutingen und legte damit die Grundlage für die spätere Meisterschaft.
Auch die bisherigen Vergleiche mit der TGS Pforzheim in der Baden-Württemberg-Oberliga sorgen für Optimismus im Sandweierer Lager. Die Bilanz in den bisherigen vier Aufeinandertreffen ist ausgeglichen. Zwei knappen Niederlagen in Pforzheim (27:30, 23:25) stehen zwei Siege (30:29, 23:22) gegenüber. Vor allem der bislang letzte Vergleich ist im Gedächntnis haften geblieben. Am 14. April 2013 besiegte der damals akut abstiegsgefährdete TVS die TGS Pforzheim in der Rheintalhalle mit 30:29. Fabian Hochstuhl erzielte Sekunden vor dem Abpfiff den Sandweierer Siegtreffer gegen den späteren Meister und verwandelte die Rheintalhalle in ein Tollhaus. Bis zum Saisonschluss folgten vier weitere Siege, mit denen der drohende Abstieg in der Saison 2012/13 noch abgewendet werden konnte.
Nicht weniger wichtig war ein Jahr vorher der 23:22-Heimerfolg am vorletzten Spieltag der Saison 2011/12. Im ersten Jahr der Sandweierer Oberliga-Zugehörigkeit war damit der Klassenverbleib unter Dach und Fach.

Fan-Info: Die TVS-Schlachtenbummler treffen sich zur Abfahrt nach Pforzheim am Samstag um 16 Uhr an der Rheintalhalle, wo Fahrgemeinschaften gebildet werden. 

 

Impressionen vom ersten Auftritt des TVS 1907 Baden-Baden in der 3. Liga:

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Neue Bälle: Einmal mehr stattete Spielervater Markus Schuster unsere erste Mannschaft vor der Saison mit neuen Handbällen aus. Unser Foto zeigte Spielerbruder Christoph Schuster vor der Partie gegen Willstätt bei der Übergabe an TVS-Spielführer Simon Bornhäußer. Wir sagen den Schusters vielen Dank!
Weitere Fotos:...

Die Ergebnisse:

TVS 1907 Baden-Baden - TV Willstätt 30:23 (15:11)
Schon zur Halbzeit deutete sich im Aufsteigerduell beim 15:11 der Sieg des TVS an. 
VTZ Saarpfalz - Rhein-Neckar Löwen II 24:31 (15:16)
"Mit diesem Auftakt können wir sehr zufrieden sein, zumal wir in dieser Formation zuvor noch nicht gespielt haben", erklärte Junglöwen-Coach Michel Abt und meinte damit, dass sich nach dem Ausfall von Lars Röller kurzfristig auch noch Pascal Kirchenbauer und Rico Keller verletzt hatten.
TuS Fürstenfeldbruck - HSG Konstanz 24:23 (13:11)
Dramatik pur war in Fürstenfeldbruck angesagt. Konstanz bekam in letzter Sekunde einen Freiwurf zugesprochen. Tom Wolf brachte den Ball an der der Mauer und am TuS-Torwart vorbei. Allerdings klebte der verharzte Ball buchstäblich im Torwinkel fest. Kein Tor - und die erste Saisonniederlage des Titelfavoriten war perfekt. 
TSG Haßloch  HG Saarlouis 21:22 (12:11)
Zweitligaabsteiger Saarlouis freute sich über einen harterkämpften Sieg beim Aufsteiger aus der Pfalz.
SV Kornwestheim - TuS Dansenberg 25:25 (11:10)
Kurz vor Schluss gelang Meister Kornwestheim der insgesamt glückliche Ausgleichstreffer.
VfL Pfullingen - TSV Neuhausen/Filder 43:28 (19:10)
In Galaform präsentierte sich der VfL Pfullingen, obgleich Kapitän Micha Thiemann bereits in der Anfangsphase verletzt passen musste.
TSB Horkheim - HC Oppenweiler/Backnang 29:25 (14:10)
Die Gastgeber erarbeiteten sich schnell einen Vier-Tore-Vorsprung, der auch noch am Schluss Bestand hatte. 
HBW Balingen-Weilstetten II - TGS Pforzheim 32:28 (14:15)
Pforzheim hielt lange mit und musste sich erst in der Schlussphase geschlagen geben.

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Koch600Freundschaftliche Freude: Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (rechts) gratulierte seinem Kumpel Markus Koch zu einer vorzüglichen Leistung, die in acht Toren mündete. 

25. August 2018
Das war schon fast wie auf einem mittleren Volksfest. Die Sandweierer Rheintalhalle hat am gestrigen Freitag ein sportliches Highlight erlebt - wieder einmal. 1050 Zuschauer füllten die Arena beim Drittliga-Debüt unserer Mannschaft gegen den TV Willstätt bis auf den letzten Platz. Erstmals überhaupt musste die Halle bei einem sportlichen Ereignis aus Kapazitätsgründen vor Spielbeginn dicht gemacht werden. Sorry an diejenigen, die keinen Einlass mehr gefunden haben. Kleiner Trost: Wir haben ja noch 14 Heimspiele. Die einheimischen Fans konnten am Ende einen überzeugenden 30:23 (15:11)-Sieg des TVS 1907 Baden-Baden feiern.
Ein gern gesehener Gast in der Rheintalhalle ist Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter, der diesmal acht Tore seines Freundes Markus Koch registrieren konnte.
Eher dem TV Willstätt zugeneigt war derweil Jens Schöngarth. Der aus Köndringen/Teningen stammende, aktuell für FA Göppingen aktive Nationalspieler trug einst das Willstätter Trikot. Letztlich bilanzierte er aber objektiv einen verdienten Erfolg des TVS. "Gutes Spiel, tolle Kulisse, prima Atmosphäre. Gleich im ersten Drittliga-Spiel einen Sieg - was wollt ihr mehr", meinte der Linkshänder in Richtung Sandweier.
Schließlich ist noch ein Frage offen: Wo waren eigentlich die Schiedsrichter? Marcus Hurst (Oberursel) und Mirko Krag (Frankfurt)  waren schier unsichtbar und leiteten das südbadische Derby gleichermaßen unauffällig wie souverän. Sie ließen mit ihren klaren Entscheidungen keinerlei Hektik aufkommen. Ein Meisterleistung der  beiden Unparteiischen, die unter Beweis stellten, wie man in den DHB-Elitekader kommt.  
Tore für den TVS: Markus Koch 8, Max Mitzel 6, Julian Schlager 4, Jonas Schuster 4, Nikolaj Unser 3, Johannes Henke 2, Christian Fritz 2, Maximilian Vollmer 1.
Tore für Willstätt: Marco Schlampp 7, Daniel Schliedermann 4, Radoslwa Jankowski 4, Dane Markovic 2, Kevin Duran 2, Yannick Ludwig 2, Regis Matzinger 1/1, David Knezovic 1.


Schoengarth
Ein richtiger "Schrank": 2,03 Meter groß ist Jens Schöngarth (links, hier mit dem Willstätter Vorsitzenden Rainer Lusch), der in der Rheintalhalle das Spiel seines ehemaligen Clubs TV Willstätt gegen den TVS 1907 Baden-Baden verfolgte. Am Ende sprach der Nationalspieler von FA Göppingen von einem "verdienten Sieg" des TVS.