Fellbach Baden Baden 201920 81

Am 18. Januar 2020 gastierte der TVS 1907 Baden-Baden erstmals (und gleichzeitig bis dato letztmals) in der Fellbacher Zeppelinhalle. TVS-Kreisläufer Matthias Seiter kam damals mit seiner Mannschaft zu einem 33:31-Sieg und machte dabei beste Werbung fürs Fellbacher "Wirtshaus zom Schiller".  Foto: Elmar Wichmann 

Baden-Württemberg-Oberliga:
28. Spieltag

SV Fellbach - TVS 1907 Baden-Baden

Wann: Samstag, 14. Mai, 19.30 Uhr
Wo: Zeppelinhalle in 70734 Fellbach, Thomas-Mann-Straße 53

Ohne Druck kann unsere Mannschaft am Samstag, um 19.30 Uhr, beim SV Fellbach antreten. Während der TVS am vergangenen Wochenende durch den 26:21-Sieg in Steißlingen den Aufstieg in die Dritte Liga unter Dach und Fach gebracht hat, muss Fellbach als Absteiger den Gang in die Württembergliga antreten.
Nach einem guten Saisonstart mit einem Heimremis gegen Neuenbürg (26:26) und einem Sieg in Steißlingen (36:35) lief es beim SVF nicht mehr rund. Nach 27 Spieltagen stehen für Fellbach 10:44 Punkte auf dem Konto. Damit belegen die Schwaben den drittletzten Platz und stehen als Absteiger fest. Zum Vergleich: Der TVS weist als Tabellenzweiter 43:11 Zähler auf.
Unsere Mannschaft ist in Fellbach sicherlich favorisiert und möchte dieser Einschätzung auch gerecht werden. Das Ziel der Schützlinge von Trainer Sandro Catak: Die verbleibenden drei Spiele sollen gewonnen werden. Mit dem entsprechenden Engagement wird der TVS die Aufgabe in Fellbach nordöstlich von Stuttgart angehen.
Die beiden Teams standen sich in der Oberliga bislang dreimal gegenüber. In der Saison 2019/20 konnte der TVS beide Vergleiche relativ knapp für sich entscheiden. In der Sandweierer Rheintalhalle setzte sich unsere Mannschaft mit 30:28 durch, in Fellbach gab es einen 33:31-Erfolg.Im Hinspiel der laufenden Runde feierte der TVS in der Rheintalhalle einen deutlichen 34:22(18:10)-Sieg. Bekanntester Akteur des Gastgebers ist Andreas Blodig, der einst bei der SG BBM Bietigheim Bundesligaerfahrung gesammelt hat. Zuvor war der Routinier zweimal Oberliga-Torschützenkönig.

Bereits jetzt weisen wir auf das letzte Saison-Heimspiel unserer Mannschaft am Samstag, 21. Mai, um 20 Uhr gegen den HC Neuenbürg hin. Wir wollen an diesem Tag zusammen mit den Fans den Aufstieg in die 3. Liga feiern und hoffen dabei auf eine volle Sandweierer Rheintalhalle.

Aufstiegshelden 800

Unsere Mannschaft, die den Aufstieg in die Dritte Liga geschafft hat, im Überblick: 21 Spieler, deren Wehwehchen Physiotherapeut Kai Wilke behandelt, kamen in der laufenden Saison bislang unter der Regie des Trainergespanns Sandro Catak/Marius Merkel/Frank Zink zum Einsatz.

Und allen ist klar: Ohne Fans macht das Ganze nur halb soviel Spaß! Vielen Dank für die tolle Unterstützung! In Steißlingen waren unter anderem folgende Supporter am Start:

800 Marcel Stall

Marcel Stall (mit Assistentin Maja) sorgte an der Trommel für Heimspielatmosphäre.

800 TVS FRauen

Bei solch charmanter Unterstützung konnte eigentlich nichts schief gehen!

800 Fans

Nach der Partie war der Sandweierer Tross in der Steißlinger Sporthalle in Feierlaune.

1 Stimmen 800

Alle sind happy: Torwartrainer Frank Zink (von links), der Sportliche Leiter Simon Riedinger, Cheftrainer Sandro Catak, Co-Trainer Marius Merkel und Physiotherapeut Kai Wilke. Fotos: Daniel Merkel

Simon Riedinger (Sportlicher Leiter): „Wie schön ist das denn! Was wir erreicht haben, ist absolut verrückt und auch verdient. Gegen Steißlingen hat sich viel im Kopf angespielt. Als es dann darauf ankam, hat die Mannschaft gezeigt, dass sie unbedingt in die Dritte Liga möchte.“

Sandro Catak (Cheftrainer): „Wir haben immer an uns geglaubt. Trotz aller Widrigkeiten, die die Saison corona- und verletzungsbedingt im personellen Bereich bereithielt, haben wir immer weitergemacht. Wir sind flexibler und stabiler geworden und haben uns immer weiterentwickelt. Der Aufstieg ist jetzt das Endprodukt für diese Saison. In der nächsten Runde wollen wir da ansetzen.“

2 Stimmen 800

Franz Henke (Spielführer, Zweiter von rechts mit von links Felix Pflüger, Matthias Meßmer, Tim Krauth und Christian Fritz): „Wahnsinn, wie wir in der letzten Viertelstunde gegen einen kampfstarken Konkurrenten in der Abwehr Beton angerührt haben. Das war überragend. Die Freude über den Aufstieg ist riesengroß.“

Christian Fritz (Co-Spielführer und Torjäger): „Was für ein geiles Team mit einer Mega-Moral und einem Mega-Teamgeist.“

3 Merkel 800a

Karin Fierhauser-Merkel (Vorsitzende TV Sandweier mit Sohn Marius): „Wir sind sehr stolz auf unsere sympathische Mannschaft, die Baden-Baden und speziell Sandweier nach außen hervorragend vertritt. Jetzt freuen wir uns auf die Dritte Liga.“

1 Schlusspfiff 800

7 Sandro C 800

Schlusspfiff in Steißlingen. Auf der Anzeigetafel steht es gelb auf schwarz. Unsere Mannschaft gewinnt mit 26:21, die Aufstiegsfeierlichkeiten können beginnen. Elmar Wichmann hat die unvergesslichen Momente während des Spiels und danach mit seiner Kamera für die Ewigkeit festgehalten.

Die Sporthalle im Steißlinger Sportpark Mindlestal bleibt für die Sandweierer Handballer ein gutes Pflaster. Vor 25 Jahren sicherte sich der TV Sandweier unweit des Bodensees den Aufstieg in die Oberliga Südbaden (heute Südbadenliga), am Samstag feierte der Verein aus dem Kurstadt-Stadtteil, der mittlerweile als TVS 1907 Baden-Baden firmiert, an gleicher Stätte den Sprung in die Dritte Liga.
Die Mannschaft von Trainer Sandro Catak behielt beim TuS Steißlingen in einem von beiden Seiten verbissen geführten Oberliga-Kampfspiel am Ende verdientermaßen mit 26:21 (15:19) die Oberhand und rückt damit zum zweiten Mal nach 2017/18 in die dritthöchste deutsche Klasse auf. „Ich bin einfach nur stolz auf alle meine Spieler und auf das gesamte Umfeld, das diesen großen Erfolg erst möglich gemacht hat“, konnte Coach Catak sein Glück kaum fassen.
Drei Spieltage vor dem Saisonende ist dem TVS der zweite Platz in der Baden-Württemberg-Oberliga nicht mehr zu nehmen. Dass die Meisterschaft voraussichtlich an die SG Köndringen/Teningen geht, war am Ende der nervenaufreibenden Partie in Steißlingen kein Thema. Die TVS-Mannschaft wurde von den mitgereisten Fans begeistert gefeiert. Die ganze Anspannung, die sich im Verlauf der vergangenen Wochen angesammelt hatte, fiel nach dem Schlusspfiff von den Spielern und Verantwortlichen ab.
In Steißlingen wartete auf den TVS vor 300 Zuschauern, wie erwartet, ein hartes Stück Arbeit. Die Einheimischen, die noch nicht aller Abstiegssorgen ledig sind, leisteten den Catak-Schützlingen erbitterten Widerstand. Nach dem 4:2 für Steißlingen drehten die Sandweierer zwar die Partie, verzeichneten über weite Strecken Vorteile (4:7, 8:11) und führten zur Halbzeit mit 15:13, doch nach dem Seitenwechsel geriet der TVS-Motor ins Stocken.
Als Steißlingen nach 43 Minuten den 18:17-Führungstreffer erzielte, schienen dem Gast die Felle davon zu schwimmen. Beim 18:19 lag wieder Sandweier vorne, beim 19:19 (45.) wurde der letzte Gleichstand verzeichnet.
Mit einer verbesserten Abwehrarbeit erzwang der TVS dann die Entscheidung. Nach dem 21:22 (49.) zog man auf und davon. Der für den in der ersten Hälfte gut haltenden Torhüter Thilo Hafner eingewechselte Dominik Horn vernagelte nun sein Gehäuse und ließ in den letzten elf Minuten keinen Treffer mehr zu. Auf der Gegenseite spielte der TVS seine Angriffe ruhig aus und schloss sie mit Treffern von Christian Fritz, Markus Koch (je 2) sowie Matthias Seiter konsequent ab.
Am Ende gab die mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag. Dass der kommende Drittligisten den Ausfall der Abwehrstrategen Sebastian Wichmann (erkrankt) und Jascha Lehnkering (privat verhindert) kompensieren konnte, spricht für die Ausgeglichenheit des Kaders. In der entscheidenden Phase erwiesen sich in der Defensive Lukas Veith und Maximilian Vollmer im Verbund mit Franz Henke und Han Völker als unüberwindliches Bollwerk. In der Offensive setzten vor allem die siebenfachen Torschützen Koch, Fritz und der fünfmal erfolgreiche Spielmacher Maximilian Vollmer die Akzente.
Nachdem der Aufstieg in die Dritte Liga gesichert ist, kann der TVS Baden-Baden ohne jeden Druck die letzten drei Spieltage in Angriff nehmen. Am kommenden Wochenende geht es zum SV Fellbach, ehe am 21. Mai der HC Neuenbürg zum letzten Heimspiel der Saison in die Rheintalhalle kommt. Das Saisonfinale steigt dann am 28. Mai beim TSV Weinsberg. 
Für den TVS 1907 Baden-Baden spielten: Thilo Hafner, Dominik Horn (Tor); Franz Henke, Markus Koch 7, Christian Fritz 7/4, Maximilian Vollmer 5, Han Völker 3, Matthias Seiter 2, Max Mitzel 2, Lukas Veith, Julian Schlager, Maximilian Strüwing, Jeremias Seebacher.

2 Verbeugung 800

Trotz großen Kampfgeistes musste sich Gastgeber TuS Steißlingen der starken TVS-Defensive um Lukas Veith beugen.

Weitere Fotos: ...  

800 TVS Meister

Wie schön war das denn! Unsere Oberliga-Mannschaft, der TVS 1907 Baden-Baden, feierte nach dem 26:21-Sieg beim TuS Steißlingen den Aufstieg in die Dritte Liga. Für alle Beteiligten sind das unvergessliche und unbezahlbare Momente! Einfach Glück pur! Kaum zu steigern!
Die Sandweierer Mannschaft und alle Beteiligten bedanken sich auf diesem Weg für die zahlreichen Glückwünsche aus nah und fern - aus unserem Verein TV Sandweier, von unseren Fans, Freunden und Sponsoren. Ganz besonders gefreut haben wir uns dabei natürlich auch über die Grüße von Mitaufsteiger SG Köndringen/Teningen sowie von den weiteren Konkurrenten aus der Oberliga (inklusive Drittligist HSG Konstanz) und von den Vereinen aus dem Bezirk Rastatt. Unser Ziel ist und bleibt, den Handball in der mittelbadischen Region in der Öffentlichkeit populär zu halten. Uns ist klar, dass wir von den umliegenden Clubs profitieren. Mit der Werbung für unserer schönen Sport, die unser Team Woche für Woche abliefert, möchten wir allen etwas zurückgeben! 

Das Bild des Tages in der Steißlinger Sporthalle hat nach Meinung des Schreibers Spielervater Elmar Wichmann geschossen:

800 Sandro 179

Ein Trainer in der Stunde des Glücks!

Abwehr 800 TVS

Mit welcher Leidenschaft der TVS in Steißlingen verteidigte, zeigt dieses Foto mit unseren Spielern Christian Fritz (von links), Han Völker, Franz Henke, Lukas Veith und Maximilian Vollmer (rechts).  Foto: Elmar Wichmann.

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