Schlager

Wie soll man da durchkommen? Julian Schlager wird unsanft gestoppt.  Foto: Elmar

Dritte Liga:
TSG Haßloch - TVS 1907 Baden-Baden 30:23 (17:12)

Die Vorentscheidung fiel kurz vor der Pause, als die Gastgeber vom 13:11 auf 17:11 wegzogen. Diesem Rückstand rannte unsere Mannschaft bis zum Schluss hinterher, ohne den Sieg der Einheimischen nochmals ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Immer wenn ein wenig Hoffnung aufkeimte, wurden klare Chancen vergeben bzw. wurde der Gegner durch Fehler aufgebaut. TVS-Torhüter Julian Bissinger gab im Übrigen sein Drittliga-Debüt.
Nach der Osterpause geht's am Samstag, 27. April, mit dem letzten Heimspiel gegen den VfL Pfullingen weiter.  
Tore für den TVS: Christian Fritz 4/3, Simon Bornhäußer 3, Matthias Seiter 3, Johannes Henke 2, Franz Henke 2, Han Völker 2, Max Mitzel 2, Sebastian Wichmann 1, Nikolaj Unser 1, Julian Schlager 1, Markus Koch 1, Niklas Jolibois 1.

Julian Schlager Haßloch

Im Hinspiel mussten sich Julian Schlager und der TVS der TSG Haßloch mit 24:28 geschlagen geben, nachdem man in der 25. Minute noch mit 14:10 geführt hatte.  BNN-Foto: Collet 

Aus den BNN vom 12. April 2019

Die Handballer des TVS 1907 Baden-Baden machen auf ihrer Abschiedstour in der Dritten Liga am Samstag (19.30 Uhr) Station bei der TSG Haßloch. Im drittletzten Saisonspiel wartet auf die Mannschaft von Interimstrainer Marius Merkel, deren Abstieg schon länger besiegelt ist, ein Gegner, der mit 27:27 Punkten den neunten Tabellenplatz einnimmt und damit jenseits von Gut und Böse steht.
Beim TVS Baden-Baden geht es einerseits darum, die Runde mit ordentlichen Ergebnissen ausklingen zu lassen, andererseits hat man bereits die kommende Runde im Visier. Da der Kader im Wesentlichen zusammen bleibt, versucht Merkel, die Mannschaft bei Laune zu halten und dem neuen Cheftrainer Sandro Catak ein eingespieltes Team zu übergeben. Nach der guten Leistung in Balingen/Weilstetten konnte der TVS zuletzt gegen den TuS Fürstenfeldbruck nur in der ersten Hälfte überzeugen. In der Pfalz wird es sicherlich nicht leichter werden als zu Hause gegen die Bayern. Keine Mannschaft will gegen das Schlusslicht verlieren, weshalb man im TVS-Lager mit einem motivierten Gastgeber rechnet. „Wir haben nur eine Chance, wenn wir wenig Fehler machen und unsere Möglichkeiten nutzen“, sagt Merkel. Neben dem angeschlagenen Linkshänder Jonas Schuster muss der Coach auch auf den privat verhinderten Torhüter Dominik Horn verzichten. Wer ihn ersetzt, wird sich kurzfristig entscheiden. Noch dreimal geht es für den TVS Baden-Baden in der dritthöchsten deutschen Klasse um Punkte. Zunächst wartet Haßloch, dann kommt am 27. April der VfL Pfullingen in die Sandweierer Rheintalhalle, ehe am 4. Mai das Saisonfinale in Kornwestheim steigt.
Der Verein sieht diese Begegnungen – Abstieg hin oder her – als Highlights an. Als Dank an die Fans kündigt der TVS gegen Pfullingen die Eintrittspreisaktion „Dritte Liga für drei Euro“ an.

Dritte Liga:
TSG Haßloch – TVS 1907 Baden-Baden
Wann: Samstag, 13. April, 19.30 Uhr (nicht 20 Uhr!!!!!)
Wo: Sportzentrum TSG Haßloch, Ludwig-Gramlich-Straße 1, 67 454 Haßloch
Im vorletzten Auswärtsspiel gastiert unsere Mannschaft bei der TSG Haßloch. Die Gastgeber nehmen mit 27:27 Punkten den neunten Tabellenplatz ein. Unsere Mannschaft wird wie immer versuchen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Der TVS hofft, dass sich zahlreiche Schlachtenbummler in die nahe Pfalz aufmachen und das Team wie in allen bisherigen Auswärtsspielen noch einmal lautstark unterstützen.

Vorankündigung: Nach der Pause am Osterwochenende bestreitet unsere Mannschaft am Samstag, 27. April, um 20 Uhr ihr letztes Heimspiel in der laufenden Saison gegen den VfL Pfullingen. Dazu laden wir bereits heute herzlich ein. Das Spiel steht unter dem Motto „Auf Wiedersehen Dritte Liga“. Der TVS hofft noch einmal auf eine volle Rheintalhalle und bedankt sich bei den Fans mit der Eintrittspreis-Aktion „Dritte Liga für drei Euro“ für die tolle Unterstützung. Zum Ende der Saison hoffen wir noch einmal auf Partystimmung.

Südbadenliga Frauen:
BSV Phönix Sinzheim – SG Baden-Baden/Sandweier, Samstag, 16 Uhr
Im Kampf gegen den Abstieg hofft unsere Mannschaft, nach dem Heimsieg gegen Rastatt/Niederbühl nun auch im nächsten Derby beim BSV Phönix Sinzheim punkten zu können

Landesliga Nord:
HSG Hardt – TVS II, Samstag, 20 Uhr
Der Klassenverbleib ist gesichert. Unsere zweite Mannschaft kann deshalb ohne Druck beim Schlusslicht antreten. Natürlich soll dabei ein Sieg herausspringen.

Heimspiele im Schulzentrum West:
Bezirksklasse Frauen:
SG Baden-Baden/Sandweier II – SG Dornstetten II, Samstag, 16.45 Uhr
B-Jugend:
SG BB/Sandweier – HSG Murg, Samstag, 13.35 Uhr
E-Mädchen:
SG BB/Sandweier – SG Dornstetten, Samstag, 15.15 Uhr

Auswärtsspiele:
A-Mädchen:
TuS Schutterwald II – SG BB/Sandweier, Samstag, 13 Uhr
C-Mädchen:
SG Kappelwindeck/Steinbach III – SG BB/Sandweier II, Sonntag, 11 Uhr
E-Jugend:
HSG Hardt – SG BB/Sandweier, Samstag, 13 Uhr

Aus den BNN vom 8. April 2019

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Han Völker (Mitte) und seine Mannschaftskameraden vom TVS hatten es schwer, sich gegen die robuste Fürstenfeldbrucker Abwehr durchzusetzen.     BNN-Foto: Collet

Fürstenfeldbruck
clever und abgezockt

Baden-Baden. Am Ende der ersten Hälfte sah es für die Drittliga-Handballer des TVS 1907 Baden-Baden im Heimspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck gar nicht so schlecht aus, beim Abpfiff stand dann aber eine deutliche 21:31(13:15)-Niederlage. Die Gäste aus Bayern präsentierten sich vor 400 Zuschauern in der Sandweierer Rheintalhalle als clevere und abgezockte Mannschaft, die von Beginn an in Abwehr und Angriff mit hohem Körpereinsatz zu Werke ging. Zunächst konnte der TVS noch einigermaßen dagegenhalten. Obwohl einige klare Chancen vergeben wurden, lagen die Gastgeber zur Pause nur mit zwei Treffern im Rückstand.

Die Hoffnung auf einen Punktgewinn war nach dem Wechsel aber schnell verflogen. „Wir machen einfach zu viele Fehler“, fasste Interimscoach Marius Merkel das Geschehen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit zusammen. Fürstenfeldbruck nutzte jede Schwäche der Einheimischen konsequent aus. Nach fünf TuS-Treffern in Folge zum 13:20 war in der 37. Minute bereits die Vorentscheidung gefallen. „Irgendwie hat uns auch die Leidenschaft gefehlt“, merkte Merkel kritisch an. Dass letztlich kein besseres Ergebnis für die Gastgeber heraussprang, lag an der mangelhaften Chancenverwertung. Immer wieder scheiterten die TVS-Angreifer an den Gästetorhütern Michael Luderschmid und Markus Winkler. „So kann man natürlich in der Dritten Liga nicht gewinnen“, sagte Merkel, der sich nach einer „guten Trainingswoche“ die Unzulänglichkeiten im Spiel seiner Mannschaft nicht erklären konnte.

Tore für Baden-Baden: Fritz 6/3, Bornhäußer 3, Seiter 3, J. Henke 2, Vollmer 2, Schlager 1, Koch 1, Völker 1, Wichmann 1, Jolibois 1.
Tore für Fürstenfeldbruck: Hartz 9/4, Leindl 4, Kolodziej 3, Prause 3, Schwagerus 3, M. Horner 2, A. Horner 2, J. Luderschmidt 1, Augner 1, Meinzer 1, Kerst 1, Stumpf 1.

Dritte Liga:
TVS 1907 Baden-Baden - TuS Fürstenfeldbruck 21:31 (13:15)

Bis zur Halbzeit sah es für unsere Mannschaft gar nicht so schlecht aus. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte sogar mehr herausspringen können als der knappe Pausenrückstand.
Nach dem Wechsel fand der TVS aber nicht mehr zu seinem Rhythmus. Fürstenfeldbruck zog schnell auf 13:20 weg, womit die Vorentscheidung gefallen war. Der TVS vergab reihenweise beste Chancen und machte sich so das Leben selbst schwer. Am verdienten Sieg der Gäste gab es keinen Zweifel. Fürstenfeldbruck war einfach besser und nutzte die TVS-Fehler und Fehlwürfe im Stil einer abgezockten Drittliga-Mannschaft gnadenlos aus.

Tore für den TVS: Christian Fritz 6/3,Simon Bornhäußer 3, Matthias Seiter 3, Johannes Henke 2, Maximilian Vollmer 2, Julian Schlager 1, Markus Koch 1, Han Völker 1, Sebastian Wichmann 1, Niklas Jolibois 1.