11. Februar 2021. Die drei baden-württembergischen Handball-Verbände haben, was nicht anders zu erwarten war, die Saison 2020/21 für beendet erklärt. Nun wissen wir alle, woran wir sind und können die Saison 2021/22 ins Visier nehmen!

In der entsprechenden Verbands-Mitteilung an die Vereine heißt es:

Entscheidung zum Saisonende 2020/2021

Liebe Spieler*innen, liebe Vereine,

mit den jüngsten Ergebnissen aus dem Bund-Länder-Treffen zu Corona am Mittwoch ist auch eine Entscheidung für den Handball-Spielbetrieb der drei Verbände in Baden-Württemberg ( HVW, SHV, BHV ) und HBW (für die Baden-Württemberg-Oberliga) gefallen:

Die Spielrunde 2020/2021 wird hiermit beendet. Eine Wertung der Spielrunde 2020/2021 findet nicht statt. In den Ligen der drei Verbände gibt es keine sportlichen Auf- oder Absteiger.

Bitte beachtet, dass wir Euch mit dieser Vorab-Meldung schnellstens informieren möchten. Eine formale, offizielle Mitteilung der jeweils zuständigen Organe wird in Kürze folgen.

Wir fokussieren unsere Aktivitäten nun auf die Planungen für die Spielrunde 2021/2022. Im Bereich der Jugend zielen diese weiterhin auf eine sportliche Qualifikation für die Runde 2021/2022.

Über eventuellen Auf- und Abstieg in der 3. Bundesliga ist noch nicht entschieden. Ebenso laufen Überlegungen, wie - sofern der Mannschaftssport wieder zugelassen wird - der Handball in den kommenden Monaten bis zum Beginn der Runde 2021/2022 gefördert werden kann. Wir informieren die Vereine, sobald hier eine Basis für Entscheidungen gegeben ist.

Wir DANKEN allen Verantwortlichen in den Vereinen, Trainerinnen und Trainern und den Spielerinnen und Spielern für die vielfältigen Aktivitäten, die auf der sozialen Ebene als auch der sportlichen Ebene umgesetzt wurden! Diese Initiativen werden den Handball auch in Zukunft stärker und fitter machen. Ebenso gilt unser Dank den Sponsoren und Förderern für ihre Treue zu den Vereinen. Die Gesundheit aller ist das höchste Gut, wir schauen nach vorne und freuen uns auf die Runde 2021/2022!

gez. Die Präsidenten                                             gez. Der Vorstand
HVW, SHV, BHV                                                     HBW

25. Januar 2021. Auf der Internetseite des Südbadischen Handball-Verbandes ist folgende von den drei Verbandspräsidenten Peter Knapp (Nordbaden), Alexander Klinkner (Südbaden) und Hans Artschwager  (Württemberg) unterzeichnete Mitteilung zu finden:                         

Liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,

nach der letzten Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundesregierung gab es Anfragen - teils aus Eurer Runde, teils von der Presse - ob die verordneten Verlängerungen / Verschärfungen der Maßnahmen Auswirkungen auf unseren Spielbetrieb haben.
Klar ist, dass Training und Spielbetrieb im Amateursport jetzt bis Mitte Februar weiterhin nicht erlaubt sind.
Unser gemeinsamer Beschluss für alle Mannschaften in der BWOL und in den Spielklassen der Verbände HVW, SHV, BHV vom 21. Dezember 2020 ist weiterhin gültig. Dieser besagt, dass wir - falls wieder erlaubt - den Spielbetrieb bis spätestens zum Wochenende 13./14. März wieder aufnehmen würden. Außerdem muss davor eine dreiwöchige Trainings-/Vorbereitungszeit erlaubt sein; d.h. ab dem 22. Februar.
Als Verband sind wir gemäß Satzung und Spielordnung verpflichtet, Spielbetrieb zu ermöglichen und zu organisieren. Dies wurde übrigens von manchen Vereinen aus anderen Verbänden nach dem Abbruch der letzten Saison eingeklagt, mit Ankündigung einer Schadensersatzforderung.
Mit der neuen Corona-Verordnung (gültig bis zum 14. Februar) bleibt demnach ein theoretisches Zeitfenster für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs von 5 Tagen einer Woche (15. bis 22. Feb.).
Die Wahrscheinlichkeit einer Öffnung der bestehenden Corona-Regeln in diesen fünf Tagen darf (und muss) jeder für sich selbst abschätzen. Von Seiten des Verbandes bereiten wir uns auf beide Varianten vor.

Lehnkering.docx

Jascha Lehnkering stammt ursprünglich aus Forst, spielte für die SG Kronau/Östringen, für Südbadenligist SG Muggensturm/Kuppenheim (dessen Trikot er hier trägt) sowie die meiste Zeit für die nordbadische SG Heidelsheim/Helmsheim - und in der kommenden Saison für den TVS. 

Weiterer Zugang beim TVS 1907 Baden-Baden

19. Januar 2021. Der TVS 1907 Baden-Baden/TV Sandweier hat eine weitere Personalie für die kommende Handball-Oberliga-Saison unter Dach und Fach gebracht. Jascha Lehnkering, Kreisläufer des Badenligisten SG Heidelsheim/Helmsheim, schließt sich dem TVS an. Der Lehrer am Rastatter Ludwig-Wilhelm-Gymnasium ersetzt Jannik Geisler, der sich, wie berichtet, nach Nordbaden verändert.
Jascha Lehnkering, der demnächst 31 Jahre alt wird, durchlief die Jugendabteilung der SG Kronau/Östringen, von 2011 bis 2019 spielte er für die SG Heidelsheim/Helmsheim in der Badenliga und Baden-Württemberg-Oberliga. In der Saison 2019/20 war er für Südbadenligist Muggensturm/Kuppenheim aktiv, den er nach einem Jahr wieder in Richtung Heidelsheim/Helmsheim verließ.
Der Wohnortwechsel nach Rauental war mit ein Grund dafür, dass sich Jascha Lehnkering, der zu Jugendzeiten auch ein talentierter Leichtathlet war, nun dem TVS angeschlossen hat. Bei uns freut sich Trainer Sandro Catak auf einen Akteur, der als sehr abwehrstark gilt und den er bereits in Heidelsheim/Helmsheim betreute.
Wie Simon Riedinger, der Sportliche Leiter des TVS, erklärte, sind die personellen Planungen für die nächste Oberliga-Saison damit abgeschlossen. Neben Jascha Lehnkering hatte zuvor schon Jeremias Seebacher (SG Steinbach/Kappelwindeck) dem TVS seine Zusage gegeben.
Wir sind also gut gerüstet für die Zukunft. Jetzt muss es nur noch irgendwann mal wieder losgehen!

Eishas

17. Januar 2021. Der Sandwierer Sandhas kam bis dato in der laufenden Saison noch nicht zum Einsatz. Aufgrund der corona-bedingten Zuschauerbeschränkung in der Rheintalhalle verzichtete unser Maskottchen auf seinen angestammten Platz.
Seinen ersten großen Auftritt seit längerem hatte der Sandhas jetzt am Sonntag. Eiskalt präsentierte er sich im Pflügerschen Garten, wo er - von Maja, Felix und Finn mit grün-weißem Trikot, TVS-Cap, Ball und Radler aus dem Hause Franz ausgestattet - wie immer eine glänzende Figur abgab.
Wir hoffen, dass unser Sandhas nicht so schnell wegschmilzt und dass wir ihn bald wieder in der Rheintalhalle begrüßen dürfen!

Seebacher 800

Von Steinbach nach Sandweier: Jeremias Seebacher von der SG Steinbach/Kappelwindeck verstärkt in der kommenden Saison das Oberliga-Team des TVS 1907 Baden-Baden.    Foto: Thomas Steuerer

31. Dezember 2020. Mit einem Paukenschlag auf dem Transfermarkt endet das Jahr 2020 für die Sandweierer Handballer. Der Baden-Württemberg-Oberligist TVS 1907 Baden-Baden kann den ersten Zugang für die Saison 2021/22 melden: Der TVS sicherte sich die Zusage von Jeremias Seebacher, Spielmacher und Torjäger des Südbadenligisten SG Steinbach/Kappelwindeck.

Der 21-jährige Steinbacher gilt als eines der größten Talente in der südbadischen Handballszene. In der vergangenen abgebrochenen Saison 2019/20 erzielte Seebacher in 20 Spielen 132 Tore (davon nur sechs Siebenmeter) und belegte damit den dritten Platz in der Südbadenliga-Torschützenliste. Auch in der Saison 2020/21 stellte er mit 22 Feldtoren in vier Spielen seine Treffsicherheit unter Beweis.

Der Rückraum-Mitte-Spieler stand schon vor dieser Runde auf der TVS-Wunschliste, allerdings entschied sich Seebacher, in der Saison 2020/21 weiterhin für seinem Stammverein SG Steinbach/Kappelwindeck auf Torjagd zu gehen.

Simon Riedinger, der Sportliche Leiter des TVS, freut sich über die Zusage Seebachers: „Er ist ein junger Spieler, der seine handballerische Zukunft noch vor sich hat. Wir sind überzeugt, dass er den Anforderungen der Baden-Württemberg-Oberliga gewachsen ist und gehen davon aus, dass wir zusammen einiges erreichen können. Er ist bodenständig und ehrgeizig, er passt zu uns.“

Der TVS Baden-Baden ist mit der Verpflichtung von Seebacher bei seinen Personalplanungen ein großes Stück vorangekommen. Nach der Weiterverpflichtung des Trainergespanns um Chefcoach Sandro Catak ist das Aushängeschild des Handball-Bezirks Rastatt nun noch auf der Suche nach einem Kreisläufer, der den als Abgang feststehenden Jannik Geisler ersetzen soll. Nicht mehr zum Kader des Oberliga-Teams gehört in der kommenden Saison Niklas Jolibois, der aus privaten Gründen kürzertritt, dem Verein aber als Stand-by-Spieler erhalten bleibt.