Jerres800 Birkenau

Eine typische Szene: Jeremias Seebacher erspäht die Lücke in der Birkenauer Abwehr und schlägt dann zu. Foto: Daniel Merkel

Handball-Oberligist TVS 1907 Baden-Baden bleibt in der Erfolgsspur. Auch der TSV Birkenau konnte die Sandweierer nicht stoppen. Der Tabellenführer setzte sich in der heimischen Rheintalhalle vor 350 Zuschauern deutlich mit 32:22 (17:10) durch. Damit überstanden die Schützlinge von Cheftrainer Sandro Catak und Co-Trainer Marius Merkel auch das 14. Spiel in Folge ungeschlagen und sammelten in dieser Zeit 27:1 Punkte.
Gegen die abstiegsgefährdeten Birkenauer war Torhüter Matthias Meßmer der große Rückhalt seiner Mannschaft, die vor allem in der Abwehr um Franz Henke, Jascha Lehnkering und Julian Schlager mit einer tadellosen Vorstellung aufwartete. Es spricht für die Qualität der Hausherren, dass sie das krankheitsbedingte Fehlen von Abwehrchef Sebastian Wichmann problemlos wegsteckten. Die Gäste aus Südhessen mussten sich so jedes Tor hart erarbeiten und nach einer engagierten Startphase (5:4, 12.) dem Kräfteverschleiß Tribut zollen.
Der TVS Baden-Baden bog schon früh auf die Siegerstraße ein. Beim 8:4 (18.) waren die Weichen bereits gestellt. Birkenau versuchte, mit einem vorgezogenen Abwehrspieler die torgefährlichen TVS-Halbrechten Han Völker und Jonas Schuster aus dem Spiel zu nehmen, konnte damit die Offensive des Gastgebers aber nicht aufhalten. Immer wieder fanden die Sandweierer Angreifer, allen voran der siebenfache Torschütze Jeremias Seebacher, Lücken in der Birkenauer Defensive und nutzten die Freiräume zu Treffern.
So war beim 17:10-Halbzeitstand bereits die Vorentscheidung gefallen. Zwar wehrte sich Birkenau nach dem Wechsel gegen die sich anbahnende Niederlage, hatte dem Sandweierer Tempospiel letztlich aber nichts Erfolgversprechendes entgegen zu setzen. Der geringste Abstand war beim 23:18 (47.) zu verzeichnen. Über 25:18 und 30:20 eilte der TVS einem deutlichen Sieg entgegen. 
TVS-Trainer Sandro Catak lobte einmal mehr die Abwehrarbeit seiner Mannschaft. „Was wir hinten geleistet haben, war wieder überragend. Dazu hat Matthias Meßmer das Tor vernagelt.“ Verschmerzen konnte er, dass sich im Angriff mitunter Fehler einschlichen. „Da müssen wir noch konzentrierter agieren. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau“, so Catak.
Weiter geht's für unsere Mannschaft am kommenden Sonntag (17 Uhr) mit dem Gastspiel beim TSB Schwäbisch Gmünd. 
Tore für den TVS: Jeremias Seebacher 7, Han Völker 4, Max Mitzel 4, Jascha Lehnkering 4, Franz Henke 3, Matthias Seiter 3, Christian Fritz 3/2, Jonas Schuster 1, Markus Koch 1, Maximilian Vollmer 1, Maximilian Strüwing 1/1.