12. Juli 2020.

Die Saison 2020/21 in der Handball-Oberliga nimmt allmählich konkrete Formen an.
18 Mannschaften haben für den Punktspielbetrieb gemeldet.
Das sind:
TSG Söflingen, SG H2Ku Herrenberg, SV Fellbach, TSV Schmiden, TV Weilstetten, Neckarsulmer SU, TSV Neuhausen/Filder, TV Bittenfeld II, TSV Weinsberg, TSV Heiningen, TSB Schwäbisch Gmünd,  TSV Zizishausen (alle Württemberg);
SG Köndringen/Teningen, TuS Steißlingen, TuS Schutterwald, TVS 1907 Baden-Baden/TV Sandweier (alle Südbaden);
TSV Birkenau, HC Neuenbürg (beide Nordbaden).
Es gibt vier Varianten, wann die Runde beginnen könnte:

Normaler Spielbeginn: 12. September 2020. In diesem Fall würde, wie gehabt, eine Hin- und Rückrunde mit insgesamt 34 Spieltagen ausgetragen.

Spielbeginn am 3. Oktober 2020: Auch hier käme es zu 34 Spielen mit Hin- und Rückrunde

Spielbeginn am 5. Dezember 2020: Es würde zunächst eine einfache Runde mit 17 Spielen gespielt. Danach käme es zu einer Meisterrunde mit den sechs besten Teams und einer Abstiegsrunde mit dem Rest. 

Spielbeginn am 23. Januar 2021: Es würde dann nur eine einfache Runde mit 17 Spieltagen absolviert..  

 

 

Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportwettkämpfe

25. Juni 2020

Ab 1. Juli darf in Baden-Württemberg Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball wieder ohne die bisherigen Abstandsregeln gespielt werden. Dann ist grundsätzlich der Trainings- und Wettkampfbetrieb in Mannschafts- und Kontaktsportarten wie Ringen oder Judo wieder möglich, wie das Kultus- und Sportministerium am Donnerstag mitteilte.

"Dies ist ein weitreichender Schritt, der gerade unseren Mannschafts- und Kampfsportarten in Baden-Württemberg eine tolle Perspektive bietet", sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

Der Corona-Verordnung Sport zufolge, die mit dem neuen Monat in Kraft tritt, "darf von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern". Die Trainingsgruppen sollen möglichst nicht durchgemischt werden und maximal 20 Personen umfassen.

Neben Hygiene- und Dokumentationspflichten gelten weiterhin auch die Zutritts- und Teilnahmeverbote aus der generellen Corona-Verordnung. Außerhalb des Spielbetriebs gelten die Abstandsgebote. Körperkontakt, insbesondere Umarmungen und Händeschütteln, sollen vermieden werden.

Auch Wettkämpfe dürfen in Sportarten mit Körperkontakt wieder ausgetragen werden - mit maximal 100 Sportlerinnen und Sportlern pro Wettbewerb. Auch bis zu 100 Zuschauer sind zugelassen, für diese gilt das Abstandsgebot von 1,5 Meter. Gibt es feste Sitzplätze, erhöht sich die Maximalzahl an Zuschauern auf 250. Ab dem 1. August (und bis einschließlich 31. Oktober) werden dann insgesamt maximal 500 Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem Wettbewerb zugelassen.

"Sport und Bewegung sind essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ich bin deshalb gerade auch für die vielen Breitensportlerinnen und -sportler froh, dass wir diesen Schritt ermöglichen und sie ihr Hobby wieder ausüben können", sagte Eisenmann.

Quelle:https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-77-125230.html

 

Start freigestellt 800

22. Juni 2020
Es ist ein gutes Gefühl. Beim offiziellen Start in die Vorbereitung auf die Oberliga-Saison 2020/21 war ein Großteil der Mannschaft des TVS 1907 Baden-Baden /TV Sandweier endlich wieder einmal in der Rheintalhalle versammelt - mit dem gebotenen Abstand versteht sich. Allen Akteuren war die Wiedersehensfreude anzumerken.
Der Sportliche Leiter Simon Riedinger begrüßte das Team und wies noch einmal eindringlich auf die einzuhaltenden Bestimmungen hin.
Cheftrainer Sandro Catak ließ die vergangene Runde noch einmal Revue passieren. Der fünfte Tabellenplatz, nur zwei Zähler hinter dem zweiten Aufstiegsrang, ist als toller Erfolg zu werten. Daran möchten Catak sowie Co-Trainer Marius Merkel und Torwart-Trainer Frank Zink in der kommenden Runde anknüpfen.
Niemand kann sagen, wann die Saison 2020/21 tatsächlich beginnt. Alle hoffen, dass es im Oktober wieder los geht. Bis dahin will Coach Catak seine Schützlinge in Form bringen.
Ein großer Vorteil: Die Mannschaft blieb komplett zusammen, so dass der TVS über eine eingespielte Formation verfügt. Der Anfang ist gemacht, jetzt hoffen wir, dass Corona uns keinen Strich durch die Rechnung macht.

Sebbo700 1

2003: Sebastian Wichmann (rechts) als hoffnungsvoller Jugendspieler des Rastatter TV.

Sebbo 700 2

Saison 2019/20: Sebastian Wichmann beim siegreichen Auswärtsspiel des TVS in Weilstetten.

Nach Daniel Grimm ist Sebastian Wichmann der zweite Mann aus der Rastatter Fraktion, der in der ersten Mannschaft des TV Sandweier zum Leistungsträger avancierte. Sebbo, der bereits als A-Jugendlicher eine Saison lang für den TVS spielte, wechselte vor der Saison 2011/12, Premieren-Runde unseres Teams in der Baden-Württemberg-Oberliga, von seinem Heimatverein RTV nach Sandweier und ist längst zu einer der unverzichtbaren Korsettstangen des TVS geworden.
Der 30-Jährige hält als Abwehrchef die Defensive zusammen und zeigt zudem bei den Vorstößen ins gegnerische Feld auch immer wieder seine Offensivqualitäten.
Mit offiziell 204 Einsätzen ist er der Oberliga-Rekordspieler des TVS 1907 Baden-Baden/TV Sandweier. Dabei erzielte er exakt 100 Feldtore. Hinzu kommen 29 Einsätze in der Dritten Liga mit 14 Treffern.
Spielervater Elmar hat sowohl zu Jugendzeiten seines Sohnes als auch bei den Senioren den Auslöser seines Fotoapparats betätigt und die Aktionen von Sebbo im Bild festgehalten.

Daniel700

Wenn den Schreiber nicht alles täuscht, war es in der Saison 2002/03 als Daniel Grimm vom Rastatter TV in die Handball-C-Jugend des TV Sandweier wechselte. Fotograf Hans-Jürgen Collet hat das vielversprechende Talent damals für die BNN abgelichtet. Als Spielmacher trat Daniel beim TVS in die Fußstapfen seines Vaters Harald, der 1979/80 bei der Meisterschaft in der Oberliga Südbaden Regie auf dem Spielfeld führte. Daniel hatte 2009/10 bei der Landesliga-Meisterschaft, 2010/11 beim Südbadenliga-Titelgewinn sowie 2017/18 beim Triumph in der Oberliga Baden-Württemberg und dem damit verbundenen Aufstieg in die Dritte Liga als Mittelmann die Fäden in der Hand.
Danach trat der Realschullehrer etwas kürzer, ehe er in der vergangenen Saison wieder verstärkt in der II. Mannschaft im Einsatz war. Das Resultat ist bekannt: Die Zweite des TVS stand zum Zeitpunkt des Abbruchs der Saison 2019/20 auf Platz eins in der Landesliga Nord, darf sich damit als Meister fühlen und kämpft künftig in der Südbadenliga um Punkte - mit Spielmacher Daniel Grimm, mittlerweile fast 31 Jahre alt, mit der immer noch gleichen Haarfarbe (im Gegensatz zu seinem in Ehren ergrauten Daddy) und dem Elan, den er schon vor knapp 20 Jahren an den Tag gelegt hat.

Danielalt