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Bei der Auszeit der Rhein-Neckar-Löwen II stand das Ergebnis noch korrekt auf der Anzeigetafel. Als die Gäste nach der Auszeit das nächste Tore warfen, hieß  es plötzlich 12:20. Ein Fehler, der trotz aller Proteste des TVS bis zum Schluss nicht mehr korrigiert wurde.

Man glaubt, im Handball schon alles mitgemacht zu haben – und stellt dann doch immer wieder mit Erstaunen fest, dass man eben doch nicht alles mitgemacht hat.
Beim Drittliga-Heimspiel des TVS 1907 Baden-Baden gegen die Rhein-Neckar Löwen II stand es 10:18 für die Gäste. Christian Fritz erzielte in der 21. Minute das (vermeintlich) elfte Tor für die Einheimischen zum (vermeintlichen) 11:18. TVS-Spieler Max Mitzel verkürzte in der 22. Minute zum (vermeintlichen) 12:18, Johannes Henke legte kurz darauf das (vermeintliche) 13:18 nach. Die Rhein-Neckar Löwen reagierten und nahmen eine Auszeit. Die Uhr zeigte 22 Minuten und 57 Sekunden. Wie auf dem Spielvideo (siehe Foto oben) deutlich zu sehen ist, stand auf der Anzeigetafel korrekterweise der Spielstand von 13:18.

Was danach passierte – Fragezeichen??? Als der Rhein-Neckar-Löwe Tim Ganz nach der Auszeit für seine Farben traf, stand plötzlich 12:20 auf der Anzeige. Die Proteste des TVS wurden rigoros und ziemlich humorlos abgebürstet. „Zu 100 Prozent sicher“ waren sich die beiden Schiedsrichter sowie der Zeitnehmer und der Sekretär, dass alles seine Richtigkeit hatte.

Hatte es aber nicht. Der klare Fehler der Schiedsrichter sowie des Zeitnehmers und des Sekretärs: Das Tor von Christian Fritz zum (vermeintlichen) 11:18 ist im Liveticker-Spielverlauf - warum auch immer - nicht vermerkt. Das fragliche Tor wurde vielmehr als 10:19 dem Rhein-Neckar-Löwen Leon Bolius gutgeschrieben, der zu diesem Zeitpunkt gar nicht auf dem Feld war (siehe Video). Weshalb bei der Auszeit noch 13:18 auf der Anzeigetafel stand und fälschlicherweise das Ergebnis erst danach geändert wurde, entzieht sich unserer Kenntnis und ist für uns nicht nachvollziehbar. Es blieb bei den Phantomtoren (eins wurde für uns nicht gegeben, eins wurde den Rhein-Neckar Löwen zuerkannt).

Der Rest ist bekannt. Die ohnehin geringen Erfolgschancen unserer Mannschaft waren schon zur Halbzeit beim offiziellen Spielstand von 14:24 (korrekt wäre 15:23 gewesen) dahin. Gegen die im Stil einer Spitzenmannschaft auftrumpfenden Jung-Löwen war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack. Es wäre interessant gewesen, was passiert wäre, wenn die Gäste negativ betroffen gewesen wären und protestiert hätten…

Fazit: Zum wiederholten Mal wurden wir krass benachteiligt. Mit uns kann man’s halt machen.

P.S. An der klaren Niederlage des TVS und am hochverdienten Sieg der Rhein-Neckar Löwen II gibt es nichts zu deuteln. Das Ergebnis von 29:40 ist allerdings nicht korrekt. Es hätte 30:39 heißen müssen.
Von einem möglichen Protest gegen die Spielwertung hat der TVS angesichts der klaren Überlegenheit der Gäste abgesehen.

Dritte Liga:
TVS 1907 Baden-Baden - Rhein-Neckar Löwen II 29:40 (14:24)

Unsere Mannschaft war gegen die sehr starken Gäste chancenlos. Kurios: Die Rheintalhalle hat jetzt auch ein Phantomtor - natürlich, wie sollte es auch anders sein  - gegen uns. Später mehr...

 

Loewen II600

UNSER GAST: RHEIN-NECKAR LÖWEN II
hntern von links
: Yessine Meddeb, Pascal Kirchenbauer, Luca Braun, Rico Keller, Jannis Schneibel, Timo Zehrbach; Mitte von links: Marcel Schaardt (Physiotherapeut), Michel Abt (Trainer), Sebastian Trost, Lars Röller, Lukas Wichmann, André Bechtold (Trainer), Peter Sabisch (Mannschaftsverantwortlicher); vorne von links: Mattes Meyer, Tim Ganz, Can Adanir, Daniel Unser, Maximilian Kessler, Leon Bolius; es fehlen: Niklas Gierse, Philipp Ahouansou und Martin Schmiedt.   

Dritte Liga:
TVS 1907 Baden-Baden – Rhein-Neckar Löwen II
Wann: Freitag, 22. Februar, 20.30 Uhr
Wo: Rheintalhalle Sandweier

Der nächste attraktive Gegner gastiert in die Rheintalhalle. Die Spieler des Gastes kommen aus dem Talentschuppen der Rhein-Neckar Löwen. Bis auf den erfahrenen Torhüter Daniel Unser sind alle Löwen-Akteure sehr jung und überwiegend noch in der A-Jugend- spielberechtigt. Viele Gästeakteure dürfen sich eine Chance auf ein Engagement in hochklassigen Mannschaften ausrechnen. Die Zuschauer können sich in jedem Fall auf einen spielstarken Gast, der aktuell den dritten Tabellenplatz belegt, einstellen – und außerdem auf eine Sandweierer Mannschaft, die endlich ihren zweiten Saisonsieg einfahren möchte.

Weitere Spiele unserer Mannschaften am Wochenende:

Südbadenliga Frauen:
SG Baden-Baden/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach II, Samstag, 15.30 Uhr

Landesliga Nord:
TVS II – TuS Schuttern, Samstag, 17.30 Uhr

B-Mädchen:
SG BB/Sandweier – SG Federbach, Samstag, 13.30 Uhr

Auswärtsspiele:

C-Mädchen:
SG Ottersweier/Großweier – SG BB/Sandweier, Samstag, 11.30 Uhr

C-Jugend:
ASV Ottenhöfen – SG BB/Sandweier, Sonntag, 11.30 Uhr

E-Jugend:
SG Ottersweier/Großweier – SG BB/Sandweier, Samstag, 16.15 Uhr

E-Mädchen:
SG Kappelwindeck/Steinbach II – SG BB/Sandweier, Samstag, 10.30 Uhr

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Da dürfen wir schon ein bisschen stolz sein. Zum vierten Mal wurden unsere Handballer von den Lesern des Badischen Tagblatts zur Mannschaft des Jahres gewählt. Das ist noch nicht vielen Vereinen gelungen. Unsere Jungs (rechts im Bild) gaben bei der von unserem Sponsor Volksbank Baden-Baden Rastatt mitorganisierten Veranstaltung in der Baden-Badener Event-Akademie mal wieder ein gutes Bild ab und vertraten den TVS hervorragend.

Schlagerzweimal

Den BT-Ehrenpreis gab es für Daniel Schlager (rechts). Am Rande der Sportlerehrung kam es zu einem Familientreffen. Unser Rückraumspieler Julian Schlager (links) ist der Cousin des Fußball-Bundesliga-Schiedsrichters, der in dieser Saison unbedingt noch in der Sandweierer Rheintalhalle bei einem Drittliga-Heimspiel des TVS 1907 Baden-Baden vorbeischauen möchte und dabei hoffentlich viele Tore der Verwandtschaft zu sehen bekommt.

Simi600

Rede und Antwort stand TVS-Spielführer Simon Bornhäußer (Mitte) dem BT-Sportredakteur Heiko Borscheid.  Laetitia Quist, die Sportlerin des Jahres, hört aufmerksam zu. Die Jugend-Nationalspielerin des Drittligisten SG Kappelwindeck/Steinbach, die in der nächsten Saison zum Bundesligisten TuS Metzingen wechselt, ist im Übrigen auch eine von uns, schließlich hat sie beim TV Sandweier das Handball-Abc gelernt - und wohnt zudem noch in Sandweier.