Dritte Liga

TuS Fürstenfeldbruck – TVS 1907 Baden-Baden

Wann: Samstag, 17. November, 19.30 Uhr
Wo: Wittelsbacher-Halle, Bahnhofstraße 15 in 82 256 Fürstenfeldbruck

Info: Das Spiel wird live im Internet auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Nach der Pause am vergangenen Wochenende geht es für unsere Mannschaft vor den Toren Münchens weiter. Der TuS Fürstenfeldbruck belegt derzeit den vierten Tabellenplatz und gilt als sehr heimstark. Trotzdem wird der TVS natürlich versuchen, in Bayern etwas für das Punktekonto zu tun. Nach den guten Leistungen gegen die Spitzenmannschaften Horkheim, Konstanz und Balingen/Weilstetten hofft man auch in Fürstenfeldbruck auf ein gutes Ergebnis. Ob am Ende etwas Zählbares herausspringt, wird sich zeigen.

Südbadenliga Frauen:
HR Rastatt/Niederbühl – SG BB/Sandweier, Samstag, 18 Uhr

Landesliga Nord:
HGW Hofweier II – TVS II, Samstag, 17.30 Uhr

A-Jugend:
SG BB/Sandweier – SG Muggensturm/Kuppenheim, Sonntag, 19 Uhr

B-Mädchen:
SG BB/Sandweier – TuS Oberhausen, Sonntag, 17.30 Uhr, Schulzentrum West

SG BB/Sandweier II – SG Kappelwindeck/Steinbach III, Sonntag, 14.30 Uhr Schulzentrum West

B-Jugend:
HSG Hardt – SG BB/Sandweier, Samstag, 16 Uhr

C-Jugend:
SG BB/Sandweier – HSG Murg, Sonntag, 13 Uhr, Schulzentrum West

F-Jugend-Turnier in Ottenhöfen mit SG BB/Sandweier, ASV Ottenhöfen und SG Ottersweier/Großweier II und III, Samstag ab 14.30 Uhr

E-Mädchen:
SG Ottersweier/Großweier – SG BB/Sandweier, Sonntag, 11 Uhr

Heimspiele am Sonntag in der Rheintalhalle:
Kreisklasse A:
TVS III – SG Muggensturm/Kuppenheim III, Sonntag, 17.30 Uhr

Bezirksklasse Frauen:
SG BB/Sandweier II – TuS Helmlingen, Sonntag, 15.30 Uhr

D-Jugend:
SG BB/Sandweier – TuS Helmlingen II, Sonntag, 12.30 Uhr

E-Jugend:
SG BB/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach II, Sonntag, 11 Uhr

C-Mädchen:
SG BB/Sandweier II – SG Federbach, Sonntag, 14 Uhr

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Trotz der nicht zufriedenstellenden Tabellensituation verbreitet TVS-Trainer Ralf Ludwig (rechts) Zuversicht.                                                                                   Foto: Raymund Kunz

Zwölf Spiele sind in der Dritten Liga Süd absolviert. Obwohl die bisherige Ausbeute für unsere Mannschaft nicht gerade berauschend ist, zieht Cheftrainer Ralf Ludwig vor der nächsten Begegnung beim TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr, live auf www.sportdeutschland.tv) im Interview unseres Chronisten eine Zwischenbilanz, die Raum für Hoffnung lässt.

Frage: Ralf, kannst du uns bitte schildern, in welcher Verfassung sich die Mannschaft befindet?

Ludwig: Wir hatten kürzlich unser obligatorisches Gespräch nach dem ersten Saisondrittel. Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, was für eine intakte und charakterstarke Mannschaft wir haben. Alle Beteiligten sind überzeugt, dass wir das Saisonziel Klassenerhalt noch erreichen können. Wir spüren die Rückendeckung des Vereins und der Fans, die nach wie vor hinter uns stehen. Jedes Drittliga-Spiel ist für uns immer aufs Neue etwas Besonderes.

Anmerkung des Chronisten: Wobei halt die Punkte fehlen.

Ludwig: Das stimmt. Aber wir verkaufen uns gut. Und ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass wir noch ordentlich punkten werden. Nimmt man die jüngsten knappen Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften zum Maßstab, denke ich, dass wir mittlerweile in der Liga angekommen sind. Vor Weihnachten sollten wir jetzt noch zwei, drei Spiele gewinnen. Einfach, um an den Nichtabstiegsplätzen dranzubleiben. Im neuen Jahr werden die Karten dann neu gemischt.

Frage: Wäre es angesichts des aktuellen Tabellenstandes vielleicht besser gewesen, wenn man auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichtet hätte?

Ludwig: Auf keinen Fall. Für uns alle ist die Dritte Liga eine ganz spezielle Erfahrung. Dass wir da mal mitspielen können, hätte doch vor drei, vier Jahren keiner gedacht. Wir sind immer in vollen Hallen unterwegs - und wenn man dann etwa in Konstanz vor 1 100 Zuschauern aufläuft, vergisst man das so schnell nicht. Wir repräsentieren unseren Verein TVS 1907 Baden-Baden, beziehungsweise den TV Sandweier in ganz Süddeutschland. Und wenn derzeit auch noch die Punkte fehlen, machen wir das ganz gut. Nach den vergangenen Partien gegen die Spitzenmannschaften habe ich jedenfalls nur großes Lob für unsere Leistung gehört, egal ob in Horkheim, Konstanz oder zuletzt vom HBW Balingen/Weilstetten. Da wurde von den hochkarätigen Gegnern anerkannt, dass wir das Potenzial für die Dritte Liga haben.

Frage: Hast du erwartet, dass das Niveau in der Dritten Liga so dermaßen hoch ist?

Ludwig: Wir wussten schon, was auf uns zukommt. Aber diese Robustheit und Athletik der gegnerischen Akteure kann man nur während der Spiele selbst erfahren, sich daran gewöhnen und darauf einstellen. Diese Körperlichkeit kann man nicht im Training simulieren und auch beim Videostudium bekommt man das nur bedingt mit. Das war anfangs die Schwierigkeit. Ich denke aber, mittlerweile sind unsere Spieler mit der Situation vertraut.

Frage: Wie siehst du die Entwicklung der Mannschaft?

Ludwig: Unsere Torhüter haben sich deutlich gesteigert, die Abwehr steht stabiler, im Angriff spielen wir geduldiger. Was uns etwas abgeht, ist das schnelle Spiel nach vorne, das uns in der Oberliga ausgezeichnet hat. Das hängt natürlich in erster Linie damit zusammen, dass das Rückzugsverhalten der Gegner extrem besser ist als in der Oberliga. Verbesserungsfähig sind wir auch noch im Spiel eins gegen eins, außerdem versuchen wir die Passqualität zu steigern.  

Frage: Wird der TVS noch einmal auf dem Transfermarkt tätig?

Ludwig: Nein, das brauchen wir auch nicht. Wir haben eine gute Mannschaft, mit der wir uns auf einem guten Niveau bewegen.

Jonser

Jonas Schuster war mit sieben Treffern bester TVS-Werfer. In der Schlussphase fiel er wegen einer Fingerverletzung aus. Hoffen wir, dass er nach der anstehenden Spielpause wieder mitwirken kann.                                                                                                                          Foto: Raymund Kunz

Aus den BNN vom 5. November 2018

Handball-Drittligist TVS 1907 Baden-Baden hat es einmal mehr nicht geschafft, sich für eine sehr gute Leistung zu belohnen. Nach den beiden knappen Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften Horkheim und Konstanz mussten sich die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig in der Sandweierer Rheintalhalle auch dem Tabellendritten HBW Balingen/Weilstetten II geschlagen geben, und zwar hauchdünn mit 29:30 (14:16).
Der TVS stand dabei unmittelbar vor dem Favoritensturz, verpasste es aber, beim 29:29 (57.) die Aufholjagd zu krönen. Zweimal hintereinander bot sich in der Schlussphase die Möglichkeit, in Führung zu gehen, zweimal wurden die sich bietenden Chancen vergeben. Den Treffer zum 29:30, den HBW-Akteur Jan Bitzer knapp zwei Minuten vor dem Ende erzielte, konnten die Einheimischen nicht mehr mit dem Ausgleich beantworten.
Die 600 Zuschauer erlebten eine dramatische Partie, in der TVS-Torhüter Thilo Hafner ein starker Rückhalt war. Allerdings begann das Spiel nicht nach Wunsch für die Hausherren. Die Gäste übernahmen nach dem 5:6 das Kommando und legten zum 6:11 (20.) vor. In einer Auszeit richtete TVS-Coach Ludwig seine Mannen neu aus. Zwar hielt Balingen/Weilstetten zunächst die Führung, doch nach dem 11:16 schloss das Heimteam bis zur Halbzeit zum 14:16 auf. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Zweitliga-Reserve aus Württemberg behauptete zwar die Führung, der TVS ließ sich aber nicht abschütteln – auch nicht, als der HBW auf 22:26 (49.) wegzog. Nach dem 26:29 (55.) markierten die Sandweierer drei Treffer in Folge zum 29:29. Es waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen und die Partie war völlig offen. Am Ende fehlte dem Aufsteiger das nötige Quäntchen Glück – und die Abgeklärtheit im Abschluss.
Coach Ludwig hatte wie alle TVS-Akteure an der Niederlage schwer zu knabbern: „Wir haben in der ersten Viertelstunde nicht gut gespielt, kamen dann aber ins Laufen und haben 45 Minuten das gezeigt, was wir können. Leider haben wir unsere Chancen in der entscheidenden Phase nicht genutzt.“ Trotz der neuerlichen Niederlage sieht der TVS-Trainer im Kampf um den Klassenverbleib in der Dritten Liga keineswegs schwarz: „Wir kommen von Spiel zu Spiel immer näher an einen Sieg heran. Ich bin überzeugt, dass sich die nötigen Erfolge noch einstellen werden.“

Tore für Baden-Baden: Schuster 7, Bornhäußer 6/5, Schlager 5, Mitzel 3, Vollmer 2, Fritz 2/1, Johannes Henke 1, Seiter 1, Unser 1, Franz Henke 1.
Tore für Balingen/Weilstetten: Bitzer 8/4, Thomann 7, Czako 5, Strosack 5, Soos 2, Heinzelmann 2, Beckmann 1.

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Das tut weh! Maximilian Vollmer und seine Mannschaftskameraden zeigten wieder einmal vollen Einsatz, gingen gegen Balingen/Weilstetten II aber erneut leer aus.   Foto: Raymund Kunz

Dritte Liga

TVS 1907 Baden-Baden - HBW Balingen/Weilstetten II 29:30 (14:16)

Das Ergebnis sagt eigentlich alles. Eine weitere bittere Niederlage gegen eine Spitzenmannschaft der Liga. Die Enttäuschung im TVS-Lager ist natürlich riesengroß. Das muss erst einmal verarbeitet werden - und danach müssen die weiteren Spiele offensiv in Angriff genommen werden.