Hassloch

Unsere Gäste von der TSG Haßloch

Vorschau:
Dritte Liga:
TVS 1907 Baden-Baden – TSG Haßloch
Wann: Samstag, 24. November, 20 Uhr
Wo: Rheintalhalle Sandweier
Fan-Info: Ab 17.30 Uhr wird vor der Rheintalhalle wieder gegrillt.
Auch wenn die vergangenen Spiele gegen die vier erstplatzierten Mannschaften keinen Punkt für den TVS brachten, überzeugte unsere Mannschaft doch mit durchweg ansprechenden Leistungen. Nun kommt die TSG Haßloch in die Rheintalhalle, die in der Tabelle als Zehnter noch nicht außer Reichweite ist. Klar, dass unsere Mannschaft gegen das Team aus Rheinland-Pfalz den zweiten Saisonsieg anstrebt. Wobei allen Beteiligten bewusst ist, dass auch diese Partie nicht einfach wird. Der TVS verspricht auf jeden Fall, alles zu geben, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu können. Dabei hofft die Mannschaft wie immer auf die Unterstützung der treuen Fans.

Landesliga Nord:
TVS II – HSG Hardt, Samstag, 17.30 Uhr
Nach dem Sieg in Hofweier will die zweite Mannschaft nun gegen das Schlusslicht HSG Hardt nachlegen.

Südbadenliga Frauen:
SG BB/Sandweier – BSV Sinzheim, Samstag, 15.30 Uhr
Unsere Frauenmannschaft hofft nach der jüngsten Niederlage in Rastatt im nächsten Lokalderby zu Hause gegen Sinzheim auf Wiedergutmachung.

B-Mädchen:
SG BB/Sandweier – SG Maulburg/Steinbach, Samstag, 13.30 Uhr

C-Mädchen:
SG BB/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach, Samstag, 12 Uhr

Auswärtsspiele:
Bezirksklasse Frauen:
SG Dornstetten II – SG BB/Sandweier II, Samstag, 17.30 Uhr

B-Jugend:
HSG Murg – SG BB/Sandweier, Samstag, 16 Uhr

C-Jugend:
HSG Murg – SG BB/Sandweier, Samstag, 14.30 Uhr

E-Mädchen:
SG Dornstetten – SG BB/Sandweier, Samstag, 14.30 Uhr

BusReiss

Ganz vornehm war der TVS auf der A 5 und A 8 unterwegs. Michael Reiss hat unsere Mannschaft samt Fans mit seinem Luxusbus nach Fürstenfeldbruck transportiert, mit dem er auch den Volleyball-Bundesligisten TV Bühl kreuz und quer durch Deutschland kutschiert.

Knapp 300 Kilometer hin und zurück – im Reisegepäck null Punkte. Die Fahrt zum Drittliga-Auswärtsspiel nach Fürstenfeldbruck könnte unter das Motto „außer Spesen nichts gewesen“ gestellt werden. Könnte wohlgemerkt. Tun wir aber nicht. Obwohl unsere Mannschaft beim haushoch favorisierten Gastgeber 26:32 unterlag, war die Stimmung danach gar nicht so schlecht - abgesehen davon, dass sich Trainer und Mannschaft ziemlich über die „Absteiger, Absteiger-Rufe“ eines unmittelbar hinter der Spielerbank platzierten Zuschauers aufregten. Das sollte fairerweise eigentlich nicht sein.
Dafür wurde dann nach der Partie die Einladung zum Freibier („König Ludwig hell“), das ein Fürstenfeldbrucker Sponsor spendiert hatte, gerne angenommen. Vielen Dank dafür an unsere Gastgeber! Lustig war, dass wir Sandweierer (Mannschaft und Schlachtenbummler) nicht so arg lang nach Spielschluss die einzigen noch verbliebenen Gäste an der Hallentheke waren und das freundliche TuS-Personal beschäftigten.
TVS-Co-Trainer Marius Merkel, beim öffentlichen Trainergespräch sinngemäß befragt, ob und wie unser Team angesichts des ausbleibenden Erfolgs noch zu motivieren sei, sprach aus, was den TVS seit jeher ausmacht: „Unsere Spieler spielen nicht für Geld, sondern weil sie Spaß am Handball haben.“ Und: „Für uns ist jedes Spiel in der Dritten Liga etwas Besonderes, unabhängig von den Ergebnissen.“
Dass das Ergebnis in Fürstenfeldbruck nicht positiv war, hing in erster Linie damit zusammen, dass die Bayern über eine sehr gute Mannschaft verfügen (Verletzungsprobleme hin oder her) und dass unser Team (ohne den angeschlagenen Torjäger Jonas Schuster) nicht an die starken vorangegangenen Leistungen gegen die Spitzenteams anknüpfen konnte. Hinzu kommt, dass wir als Aufsteiger einfach (noch) keine Lobby haben (mehr soll zu diesem Thema nicht gesagt werden). Das ist wohl normal und war in den Anfangszeiten der Baden-Württemberg-Oberliga auch nicht anders. Hoffen wir mal, dass sich das im Verlauf der Saison noch ändert.
Der Bericht soll mit einem positiven Aspekt enden: TVS-Torhüter Thilo Hafner parierte drei Siebenmeter (wobei ein Strafwurf an seinem Kopf landete, was nicht geahndet wurde, und dann im Nachwurf verwandelt wurde).
Am Samstag (20 Uhr) geht’s in der heimischen Sandweierer Rheintalhalle gegen die TSG Haßloch weiter - ein weiterer attraktiver Name. Wir freuen uns drauf!
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Halle600

Stimmungsvoller Auftakt in der Fürstenfeldbrucker Wittelsbacher-Sporthalle.

Dritte Liga:

TuS Fürstenfeldbruck - TVS 1907 Baden-Baden 32:26 (18:14)

Der bayrische Gastgeber wurde der Favoritenrolle gerecht und schickte unsere Mannschaft geschlagen nach Hause. Der Sieg des TuS war sicherlich verdient, fiel am Ende aber etwas zu hoch aus. Der TVS, der auf den angeschlagenen Torjäger Jonas Schuster verzichten musste, kam vor 580 Zuschauern nicht an die Form aus den vergangenen Spielen gegen die Spitzenteams aus Horkheim, Konstanz und Balingen/Weilstetten heran. Wie so oft fehlte auch beim Tabellenvierten Fürstenfeldbruck nicht viel, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Trotzdem lässt sich auf dieser Leistung aufbauen. Wichtig: Die Moral stimmt, die Mannschaft ist intakt. Nach wie vor ist noch nichts verloren - und das ist keine Durchhalteparole.

Reissbus

Dritte Liga

TuS Fürstenfeldbruck – TVS 1907 Baden-Baden

Wann: Samstag, 17. November, 19.30 Uhr
Wo: Wittelsbacher-Halle, Bahnhofstraße 15 in 82 256 Fürstenfeldbruck

Info: Das Spiel wird live im Internet auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

296,5 Kilometer oder auch drei Stunden und 24 Minuten liegen laut Routenplaner vor unserer Mannschaft, wenn sie sich am Samstag im Dritte-Bundesliga-Reiss-Bus auf den Weg nach Fürstenfeldbruck macht. Ein Handball-Pflichtspiel in Bayern - das gab's für den TVS in seiner langen Geschichte bislang erst einmal, und zwar im Jahr 1980 (genau am Samstag, 3. Mai), als es sogar noch ein Stückchen weiter ging, nämlich nach München.
In der Aufstiegsrunde zur damals zweitklassigen Regionalliga gastierte der TV Sandweier beim MTSV Schwabing. Gespielt wurde in der Sporthalle an der Säbener Straße in unmittelbarer Nachbarschaft des FC Bayern München. Unsere Mannschaft um Trainer Karl Wackershauser, überlegener Meister der Oberliga Südbaden, reiste tags zuvor an, nächtigte im Münchner Hotel Rotkreuzplatz (das es übrigens immer noch gibt) - musste letztlich aber die Überlegenheit des starken (und finanzkräftigen) bayrischen Meisters anerkennen. Was wiederum kein Wunder war. Der MTSV Schwabing, gesponsert und gehypt vom Schweizer Millionär Urs Zondler, setzte danach zum Höhenflug und direkten Durchmarsch in die Bundesliga an.
Für den TVS war das Aufstiegsspiel in München auf jeden Fall eine bemerkenswerte Episode, die nun 38 Jahre später in Fürstenfeldbruck eine Fortsetzung findet.
Auch wenn der Weg weit ist, freuen sich alle Beteiligten im TVS-Lager auf den Vergleich mit dem einheimischen TuS, der mit das Beste ist, was der bayrische Handball zu bieten hat - nicht anders war das, als man vor knapp vier Jahrzenten beim MTSV Schwabing zu Gast war.