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Niklas Jolibois ist in dieser Szene den Haßlocher Hünen entwischt. Foto: Elmar.

Aus den BNN vom 15. April 2019

Haßloch. Es bleibt dabei. Die Drittliga-Handballer des TVS 1907 Baden-Baden sind in fremden Hallen ein gern gesehener Gast. So auch in Haßloch. In der Pfalz war es wie in fast allen Auswärtsspielen: Das Schlusslicht ist bemüht, agiert fair, hält über weite Strecken dagegen, um am Ende den Einheimischen doch den Sieg zu überlassen. Diesmal musste sich der TVS bei der TSG Haßloch mit 23:30 (12:17) geschlagen geben.
Die Vorentscheidung vor 450 Zuschauern fiel dabei in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel. Bis zum 13:11 (25.) hielten die Sandweierer mit, dann kassierte man vier Treffer in Folge zum 17:11. Dass Christian Fritz mit der letzten Aktion der ersten Hälfte per Siebenmeter noch das 17:12 erzielte, änderte nichts daran, dass die Zeichen beim TVS erneut auf Niederlage standen. „Wir haben den Gegner mit unseren Fehlern wieder einmal stark gemacht und ein besseres Ergebnis verpasst“, meinte TVS-Interimstrainer Marius Merkel nach der Partie.
Dass der TVS Baden-Baden letztlich leer ausging, lag freilich auch daran, dass die Haßlocher Defensive den Rückraum der Gäste weitgehend im Griff hatte. An den TSG-Hünen, die ihre körperliche Überlegenheit in die Waagschale warfen, war nur schwer vorbeizukommen. „Wenn dann noch bestimmt zehn freie Chancen nicht genutzt werden, ist es praktisch unmöglich, gegen einen derart kompakten Gegner wie Haßloch etwas zu holen“, so Merkel. Als „ärgerlich“ bezeichnete er, „dass wir viele Möglichkeiten herausspielen, sie aber dann nicht konsequent nutzen“.
Hatte die TSG Haßloch somit bereits vor der Pause den Grundstein zum Heimsieg gelegt, ließ die Mannschaft von Trainer Tobias Job in den zweiten 30 Minuten nichts mehr anbrennen. Die cleveren Hausherren, die mit Tempogegenstößen regelmäßig zu leichten Treffern kamen, hielten den TVS auf Distanz und eilten zur Freude der TSG-Fans einem ungefährdeten Erfolg entgegen.
Nach der Osterpause bestreitet der TVS Baden-Baden sein letztes Heimspiel der laufenden Runde am 27. April gegen den VfL Pfullingen, ehe eine Woche später das Saisonfinale beim SV Salamander Kornwestheim steigt.

Tore für Haßloch: Röller 6, Zech 5, Zeller 3, Kern 3, Hannes 3/2, Seelos 3/1, Borodovskis 2, Freitag 2, Gregori 2, Job 1.
Tore für Baden-Baden: Fritz 4/3, Bornhäußer 3, Seiter 3, Mitzel 2, Völker 2, J. Henke 2, F. Henke 2, Wichmann 1, Unser 1, Schlager 1, Koch 1, Jolibois 1.

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Han Völker steigt hoch und trifft..

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Geballte Haßlocher Defensiv-Power.

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Drittliga-Torhüter-Debütant Julian Bissinger bei seiner ersten Aktion in Liga 3: Der Siebenmeter geht drüber!