Rückblick auf die Oberliga-Saison 2017/18 / Teil 2

TVS Spieler 560

Samstag, 21. April 2018, 21.44 Uhr, Rheintalhalle Sandweier: Unsere Mannschaft feiert nach dem Sieg gegen Pforzheim/Eutingen die Oberliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Dritte Liga.       BNN-Foto: Collet

Im zweiten Teil des Rückblicks auf die Oberliga-Saison 2017/18, die mit der Sensations-Meisterschaft für unsere Mannschaft endete, wird noch einmal die Leistung der TVS-Spieler gewürdigt. Unglaublich, was unsere Jungs in den vergangenen Monaten geleistet haben. Für den TV Sandweier/TVS 1907 Baden-Baden spielten (von B wie Bissinger bis W wie Wichmann): …

Torhüter:

Julian Bissinger (11 Einsätze/0 Tore/0 Siebenmeter): Kam als dritter Torhüter zum Einsatz. Seine größte Tat war die Rettungsaktion in letzter Sekunde in Weilstetten, womit er dem TVS das 27:27-Remis rettete. Danach war unsere Mannschaft erstmals Tabellenführer in der Oberliga. Darauf lässt sich aufbauen.

Thilo Hafner (21/1/0): Ähnlich wie bei Dominik Horn gab es Hochs und Tiefs. Am Schluss war er aber wieder voll da, was genau die richtige Motivation für die nächste Saison ist. Torschütze gegen Schwäbisch Gmünd. Sehr wichtig für das Teamgefüge – gerade weil er sich auch außerhalb des Spielfelds für den TVS engagiert.

Dominik Horn (29/2/0): Startete sehr gut in seine zweite Oberliga-Saison. Zwischendurch lief es dann nicht immer optimal, was er selbst am besten weiß. Lieferte einige erstklassige Leistungen ab, so zum Beispiel zu Hause gegen Blaustein oder in Pforzheim. Daran gilt es, sich zu orientieren. Zweifacher Torschütze (in Herrenberg und gegen Steißlingen). Ist noch jung und wird sich stabilisieren. Sein Plus: Er ist ein Symapthieträger im Team.

Feldspieler:

Simon Bornhäußer (27/127/13): Jedes Jahr das gleiche Lied. Auch in seiner siebten Oberliga-Saison erzielte das TVS-Urgestein mehr als 100 Tore. Gehört mittlerweile zur Top Ten der ewigen Oberliga-Torjägerliste. Liegt mit insgesamt 1027 Treffern (davon 165 Siebenmeter) auf Platz zehn. Verzeichnete mit dem TVS den vierten Aufstieg in seiner Karriere und und und… Das Wichtigste: Ist auch in der kommenden Saison dabei.

Christian Fritz (28/245/83): Mit 245 Treffern Oberliga-Torschützenkönig. Mit insgesamt 1261 Toren (davon 424 Siebenmeter) auf Platz drei der ewigen Oberliga-Torschützenliste. Es ist ein Genuss, dem Linkshänder zuzuschauen. Der beste Rechtsaußen der Oberliga ever – daran gibt es keinen Zweifel.

David Fritz (2/0): Gab sein Kurz-Comeback in Steißlingen und war nochmals in Schwäbisch Gmünd dabei. Danach ging’s unters Messer. Gehört einfach dazu. Abwarten, was die neue Saison bringt.

Daniel Grimm (29/112/0): Spielte seine beste von vielen sehr guten Runden. Einer der stärksten Spielmacher der Oberliga. Dazu auch torgefährlich. Führte unsere Mannschaft aus der Mitte heraus zur Meisterschaft. Wermutstropfen: Beendet seine erfolgreiche Laufbahn.

Luca Hable (6/1/0): Zeigte, dass er das Niveau hat, auch in der Oberliga Akzente zu setzen. Erzielte gegen Steißlingen sein erstes Oberliga-Tor. Vorbildlich, wie er sich gegen Ende der Saison in den Dienst der gemeinsamen Sache stellte und die zweite Mannschaft im Abstiegskampf der Landesliga verstärkte.

Franz Henke (20/33/0): Ein echter Kapitän. Stand in der Abwehr wie ein Fels und ließ es auch vorne krachen. Schlüsselspieler im Meisterteam. Kaum vorstellbar, dass er (berufsbedingt) tatsächlich eine Pause einlegt.

Johannes Henke (29/60/0). Hat auf Linksaußen den nächsten Schritt nach vorne gemacht. Das I-Tüpfelchen auf seiner starken Saison war das Siegtor in letzter Sekunde gegen Weinsberg, das dem TVS die Herbstmeisterschaft bescherte. Das vergisst keiner, der in der Rheintalhalle dabei war.

Fabian Hochstuhl (1/4/1): Der TVS-Handball-Abteilungsleiter kam im Heimspiel gegen Söflingen, als die personelle Not riesengroß war, zum Einsatz. Konnte die klare Niederlage zwar nicht verhindern, war mit vier Treffern aber der Lichtblick im TVS-Team. Danach sorgte er als Spielertrainer der Zweiten dafür, dass die Landesliga gehalten wurde.

Niklas Jolibois (29/74/0): Ein weiterer Zugang aus Nordbaden, der sich auf Anhieb als Volltreffer erwies. Zeigte Allrounder-Qualitäten im Rückraum, was ihn besonders wertvoll machte.

Philipp Kinz (0/0/0): Der Torjäger der zweiten Mannschaft saß in Viernheim auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Egal. Die Meisterschaftsmedaille bekam er im Clubhaus vom Co-Trainer zurecht umgehängt.

Markus Koch (28/141/0): Stieg in seiner zweiten Saison beim TVS zum Oberliga-Top-Rückraumspieler auf. Einer der besten Halblinken der Liga. Dynamik, Power und Wurfkraft ohne Ende.

Marvin Schulz (15/18/0): Ähnliche Situation wie bei Luca. Der Linkshänder aus den eigenen Reihen ist der Backup von Christian Fritz und machte seine Sache sehr gut, wenn es gefordert war. Auch er half – wie Luca - in der Zweiten aus und trug tatkräftig dazu bei, den Klassenerhalt in der Landesliga zu sichern.

Jonas Schuster (18/78/0): Der beste Halbrechte der Oberliga. Grandiose Sprungkraft, grandioser Wurf. Nach längerer Verletzungspause feierte er rechtzeitig sein Comeback und war maßgeblich an der Meisterschaft beteiligt.

Matthias Seiter (26/49/0): Sicherlich die Entdeckung der Saison. Kam förmlich aus dem Nichts und entwickelte sich zu einer echten Waffe am Kreis. Wer will diesen „Bären“ halten?

Nikolaj Unser (30/46/0): Ein Kämpfer am Kreis, der dorthin geht, wo es wehtut. Klare Steigerung gegenüber seiner Premierensaison. Ist zu einem Top-Kreisläufer gereift.

Sebastian Wichmann (29/8/0): Abwehrchef mit Offensivqualitäten. Einer der ruhigsten, aber auch einer der wichtigsten Männer im Team.

Das Team dahinter:
Chef-Trainer Ralf Ludwig absolvierte seine dritte erfolgreiche Saison beim TVS und wurde dabei tatkräftig von Co-Trainer Marius Merkel, Torwart-Trainer Frank Zink sowie Fitness-Trainer Patrik Maier unterstützt. Für das körperliche Wohlbefinden sorgten die Physiotherapeuten Johannes Peter und Kai Wilke. Abteilungsleiter Fabian Hochstuhl und der Mannschaftsverantwortliche Simon Riedinger zogen hinter den Kulissen die Fäden. An der Uhr hatte Doris Heberle alles im Griff, bei Bedarf sprang ihre Vertreterin Sina Heid ein.

Fazit: Auch in der Saison 2017/18 hat beim TVS von A bis Z wieder einmal alles zusammengepasst, was sich unschwer am Erfolg ablesen lässt.

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