
Mit Entschlossenheit, aber auch mit der nötigen Lockerheit möchte unsere Mannschaft um Luis Klingler (Mitte) die Aufgabe in Schwäbisch Gmünd angehen. Foto: René Schlageter
Regionalliga
Saison 2025/26, 25. Spieltag
TSB Schwäbisch Gmünd - TVS 1907 Baden-Baden
Wann: Samstag, 21. März, 19.30 Uhr
Wo: Große Sporthalle in 73525 Schwäbisch Gmünd (Katharinenstraße 33)
Sechs Spieltage sind in der Handball-Regionalliga noch zu absolvieren. Dass der TVS in der Endphase der Saison 2025/26 im Titelrennen mitmischt, war nach dem durchwachsenen Saisonstart mit 2:6 Punkten nicht zu erwarten. Dabei kann sich jeder ausrechnen, wie es aussehen würde, wenn da nicht die höchst unglücklichen Ein-Tore-Heimniederlagen gegen Willstätt, Schwäbisch Gmünd und Heddesheim gewesen wären. Sei’s drum: Wir sind stolz auf unsere Mannschaft, die sich heimlich, still und leise in die Regionalliga-Spitzengruppe hineingearbeitet hat und völlig unaufgeregt dem weiteren Saisonverlauf entgegenblickt.
Nach der mit dem 44:29-Sieg erfolgreich gelösten Pflichtaufgabe gegen den TV Plochingen steht der TVS nun am Samstag (19.30 Uhr) vor der Kür beim TSB Schwäbisch Gmünd. Die Ausgangssituation: Die HSG Albstadt führt das Klassement mit 35:13 Punkten man, dahinter liegt der TSV Heiningen, der ein Spiel mehr als die Konkurrenten ausgetragen hat, mit 34:16 Zählern auf Rang zwei. In Lauerstellung befinden sich der TSB Schwäbisch Gmünd, mit einem Spiel im Rückstand und 33:13 Punkten, unmittelbar vor dem TVS, der 33:15 Zähler aufweist.
Klar ist: Der Sieger des Top-Spiels darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Dritte Liga machen. Wobei TVS-Trainer Sandro Catak den Gastgebern eindeutig die Favoritenrolle zubilligt: „Unsere Personalprobleme sind nicht kleiner geworden. Ohne Fünf wird es sehr schwierig werden, in Gmünd zu punkten.“
Allerdings sieht Sandro Catak den Erfolgsdruck ausschließlich beim Heimteam: „Während der TSB Schwäbisch Gmünd unbedingt aufsteigen will, lassen wir alles in Ruhe auf uns zukommen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das Spitzenspiel in einer vollen Halle.“ Und dass die Sandweierer Handballer auch in einem Hexenkessel bestehen können, zeigten sie beispielsweise in der vergangenen Drittliga-Saison beim Remis vor mehr als 1.000 Zuschauern im sächsischen Aue. „Wenn wir so abgeklärt und diszipliniert wie in der vorigen Runde beim EHC Aue auftreten, sind wir sicherlich auch in Schwäbisch Gmünd nicht chancenlos“, sagt der TVS-Coach.
Den Kader vervollständigen am Samstag Torhüter Thilo Hafner, Joel Kraus und Luca Schlageter aus dem Sandweierer Verbandsliga-Team.






















