Damen 2 - Bezirksklasse
BSV Sinzheim 2 - SG Baden-Baden/Sandweier                                23:26    (14:10)

Sonntag der 24.11.19,18.00 Uhr: Der Anpfiff zum Spiel der zweiten Damen der SG Baden-Baden /
Sandweier in Sinzheim ertönt, doch augenscheinlich ist nur die Heimmannschaft anwesend. So
steht es nach gut 5 Minuten schnell 4:0 für die Gastgeberinnen, während die Kurstadt-Sieben
jeglichen Kampfgeist und Einsatzwillen vermissen lässt. Erst eine Auszeit in der 9. Spielminute
bringt etwas Besserung: Zwar werden im Angriff weiterhin viele einfache technische Fehler
produziert, dafür zeigt sich wenigstens die Rückzugsbewegung deutlich verbessert. Damit
pendelt sich der Abstand bei 4 bis 6 Toren ein, sodass beim 14:10 für Sinzheim die Seiten ge-
wechselt werden.

Doch schon in der ersten Halbzeit wird deutlich, dass die Gastgeberinnen gegen die kompakte
Abwehr der SG Baden-Baden/Sandweier Probleme haben und sich im Angriff durchaus Lücken
ergeben, wenn mit Bewegung und Druck aufs Tor gespielt wird. Somit ist die Halbzeitansprache
klar: Fehler und gegnerische Tempogegenstöße minimieren, auf der guten Abwehr aufbauen und
die sich bietenden Chancen nutzen, um den Rückstand Tor für Tor aufzuholen.

Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte wird klar, dass jetzt eine ganz andere Mannschaft auf dem
Platz steht. Viel Kampfgeist und Einsatzwillen sind der Schlüssel zur Wende. Die Abwehr vor einer
gut haltenden Jana Zuber steht weiter sicher, während im Angriff konsequent auf die Lücken ge-
gangen wird. Hier weiß vor allem Louisa Peters die durch das Spiel mit 2 Kreisläuferinnen ge-
schaffenen Freiräume zu nutzen und entweder selbst erfolgreich abzuschließen, einen 7m herauszu-
holen oder auf die ebenfalls gut spielende Carina Ferner am Kreis abzulegen. Nach knapp 7 Minuten
ist der Ausgleich erreicht und nach weiteren 8 Minuten der erste 2 Tore Vorsprung. Jetzt lässt sich die
junge Mannschaft den Sieg nicht mehr nehmen, mobilisiert nochmals die letzten Kräfte und bringt den
auf Grund einer starken zweiten Halbzeit durchaus verdienten Sieg nach Hause.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die 2. Damenmannschaft kämpferisch auf sehr hohem Niveau
agiert. Schafft man es in zukünftigen Spielen direkt zu Beginn hellwach zu sein und nicht erst in der
zweiten Halbzeit ins Spiel einzusteigen, so kann man jede Mannschaft in der Liga schlagen.

Es spielten:
Melanie Jörger, Jana Zuber - Nina Eisele (2), Hanna Mörmann (1), Johanna Matusche,
Katharina Wunsch, Sabrina Schneider (3), Carina Ferner (7/2), Lisa-Sophie Schonert,
Louisa Peters (5), Valerie Mitzel, Paula Merkel (8/7)