Saison mit Höhen und Tiefen

Auch die 2.Damenmannschaft beendete die Saison Coronabedingt früher als erwartet. Bis dahin zeigte sie eine Spielzeit, die geprägt war von ständigen Wechseln, zwischen herausragenden und unterirdischen Leistungen.

Aus ergebnistechnischer Sicht verschenkte man dadurch unnötig einige Punkte. Umso wichtiger ist allerdings die Tatsache, dass sich hier eine intakte Mannschaft gebildet hat, die sich auch von Rückschlägen nicht verunsichern lässt. Beweis genug bieten die Spiele in Rotenfels und Sinzheim, die zur Pause eigentlich schon verloren waren, durch einen unbändigen Kampfgeist und Willen allerdings nur hauchdünn verloren ging oder sogar noch gewonnen werden konnte.

Einen großen Anteil an dieser generell erfolgreichen Saison hatten auch die jungen Spielerinnen aus der A-Jugend, die sich immer besser an den Erwachsenenbereich gewöhnen konnten und ein fester Bestandteil des Teams sind.

Auf diesem intakten Grundgerüst kann in der nächsten Spielzeit weiter aufgebaut und vielleicht auch der ein oder andere Tabellenplatz nach oben gut gemacht werden.

Das Trainerteam verabschiedet sich von der Mannschaft und wünscht Ihnen alles Gute, viel Spaß und  eine verletzungsfreie Runde.

Es waren tolle Jahre mit euch.


Damen 2 – Bezirksklasse

SG Baden-Baden/Sandweier - Panthers Gaggenau               15:28    (8:22)

Auf Grund einer Spielverlegung war die 2. Damenmannschaft der SG Baden-Baden/Sandweier am
Wochenende gleich doppelt gefordert.

Zum Auftakt nach der Winterpause erwartete man am Donnerstagabend die starke Mannschaft der
Panthers Gaggenau. Ob der späten Uhrzeit oder der längeren Weihnachtspause geschuldet, zeigte das
Spiel der Kurstadt – Sieben noch viel Sand im Getriebe. Technische Fehler, fehlende Kampfbereitschaft
und zaghaftes Abwehrverhalten führten zu einer schnellen Spielentscheidung und einem hohen
Pausenrückstand.

Nach der Halbzeit konnte die Abwehr deutlich stabilisiert werden, sodass den Gästen nur noch 6 Treffer
gelangen. Doch die Tatsache, dass selbst ebenfalls nur 7 Tore im zweiten Durchgang erzielt werden
konnten, zeigt die große Schwachstelle der Hausherrinnen an diesem Abend.

Es spielten:
Jana Zuber, Melanie Jörger - Nina Eisele, Samira Oser (2), Meike Stich, Alina Mette (1),
Katharina Wunsch (3), Nadja Oßfeld (1), Lisa-Sophia Schonert, Louisa Peters (1), Valerie Mitzel,
Carina Ferner (2), Paula Merkel (5/4)



SG Rheinmünster/Helmlingen - SG Baden-Baden/Sandweier           30:23    (8:15)

Schon zwei Tage später bot sich allerdings im Spiel gegen die SG Rheinmünster/Helmlingen die
Möglichkeit alles anders und vor allem besser zu machen.

Direkt zu Beginn wurde deutlich, dass eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld stand. Gute
Deckungsarbeit und druckvolles Angriffsspiel ermöglichten einen schnellen 5-Tore Vorsprung.
Nicht selten wurde der Gegner ins Zeitspiel oder zu unvorbereiteten Würfen gezwungen, die ent-
weder am Tor vorbei gingen oder Beute unserer Torhüterin wurden. Mit einem beruhigenden
Spielstand von 8:15 für die Kurstadt-SG wurden die Seiten gewechselt.

Die Devise für die zweite Halbzeit war klar: Weiterhin den Gegner unter Druck setzen und den
Vorsprung ausbauen. Sicherlich auch der ungewohnten Aufstellung geschuldet kam es leider zu
einem kleinen Bruch im Spiel der 2. Damen. Leichtfertige Ballverluste und unvorbereitete Abschlüsse
ermöglichten der Heimmannschaft einfache Tore und Tempogegenstöße, sodass der Vorsprung
zwischenzeitlich auf 2 Tore zusammenschmolz. Doch in den letzten 10 Spielminuten setzte sich
letztlich die größere Qualität und der breitere Kader der SG Baden-Baden / Sandweier durch und es
wurde noch ein standesgemäßer 30:23 Auswärtssieg eingefahren.

Es spielten:
Jana Zuber, Anna-Lena Braun - Nina Eisele (2/1), Samira Oser (1), Meike Stich (3), Alina Mette, Sabrina Schneider (8), Luisa Schechinger (1), Lisa-Sophia Schonert, Louisa Peters (3), Valerie Mitzel, Carina Ferner (8/1), Paula Merkel (4/1)


Damen 2 – Bezirksklasse
SG Kappelwindeck/Steinbach 4 - SG Baden-Baden/Sandweier 2      28:35    (12:17)

Da in den letzten drei Spielen erst in der zweiten Halbzeit angefangen wurde Handball zu spielen
ging man mit einem mulmigen Gefühl in das Spiel. Durch eine sehr gut aufgelegte Melanie Jörger
im Tor wurde verhindert, dass man gleich am Anfang ins Hintertreffen geriet (zwei Spielerinnen
der SG bereiteten uns große Probleme). Durch sperren der Kreisläufern hatten unsere Rückraum-
spieler zahlreiche Chancen durch die gegnerische Abwehr zu brechen, oder die Kreisläufer anzu-
spielen.

Leider scheiterten man mal wieder das ein oder andere mal an der gegnerischen Torfrau. Diese
Fehlwürfe glichen wir das ein oder andere mal durch einfache Tempogegenstöße aus. Trotz einer
vier Minutigen Schwächephase unserer Mannschaft konnte die SG Kappelwindeck/Steinbach 4
uns nicht mehr gefährlich werden.

Es spielten:
Jana Zuber, Melanie Jörger, Paula Merkel (8/2), Katharina Wunsch (2), Valerie Mitzel, Alina Mette,
Johanna Matusche, Lisa-Sophia Schonert, Hanna Mörmann (2), Louisa Peters (4),
Luisa Schechinger (1), Carina Ferner (11/4), Sabrina Schneider (7)


Damen 2 - Bezirksklasse
SG Baden-Baden/Sandweier 2 - SG Kappelwindeck/Steinbach 3      27:28    (10:17)

Das Spiel gegen die bis dato ungeschlagene SG Kappelwindeck/Steinbach begann wieder einmal
ohne Aggressivität und ohne Kampfgeist.So lag man schnell mit 9 Toren im Hintertreffen.
Die zweite Halbzeit das komplette Gegenteil. So kam man über eine immer besser werdende
Abwehr und mehr Laufbereitschaft auch zu einfachen und schnellen Toren. Der Kampfgeist war
nun geweckt doch 30 Sekunden vor Schluss beim Stand von 27:28 dann eine Entscheidung des
Schiris die niemand in der Halle begreifen konnte. Und so stand man am Schluss mit leeren
Händen da, dies wir nur der ersten Halbzeit zu verschulden.

Es spielten:
Jana Zuber, Melanie Jörger - Paula Merkel (3/1), Katharina Wunsch (2), Valerie Mitzel, Alina Mette,
Johanna Matusche, Carina Ferner (8/1), Louisa Peter (6), Emily Schenkel, Hanna Mörmann,
Lisa-Sophia Schonert (4), Sabrina Schneider (4)


Damen 2 - Bezirksklasse
BSV Sinzheim 2 - SG Baden-Baden/Sandweier                                23:26    (14:10)

Sonntag der 24.11.19,18.00 Uhr: Der Anpfiff zum Spiel der zweiten Damen der SG Baden-Baden /
Sandweier in Sinzheim ertönt, doch augenscheinlich ist nur die Heimmannschaft anwesend. So
steht es nach gut 5 Minuten schnell 4:0 für die Gastgeberinnen, während die Kurstadt-Sieben
jeglichen Kampfgeist und Einsatzwillen vermissen lässt. Erst eine Auszeit in der 9. Spielminute
bringt etwas Besserung: Zwar werden im Angriff weiterhin viele einfache technische Fehler
produziert, dafür zeigt sich wenigstens die Rückzugsbewegung deutlich verbessert. Damit
pendelt sich der Abstand bei 4 bis 6 Toren ein, sodass beim 14:10 für Sinzheim die Seiten ge-
wechselt werden.

Doch schon in der ersten Halbzeit wird deutlich, dass die Gastgeberinnen gegen die kompakte
Abwehr der SG Baden-Baden/Sandweier Probleme haben und sich im Angriff durchaus Lücken
ergeben, wenn mit Bewegung und Druck aufs Tor gespielt wird. Somit ist die Halbzeitansprache
klar: Fehler und gegnerische Tempogegenstöße minimieren, auf der guten Abwehr aufbauen und
die sich bietenden Chancen nutzen, um den Rückstand Tor für Tor aufzuholen.

Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte wird klar, dass jetzt eine ganz andere Mannschaft auf dem
Platz steht. Viel Kampfgeist und Einsatzwillen sind der Schlüssel zur Wende. Die Abwehr vor einer
gut haltenden Jana Zuber steht weiter sicher, während im Angriff konsequent auf die Lücken ge-
gangen wird. Hier weiß vor allem Louisa Peters die durch das Spiel mit 2 Kreisläuferinnen ge-
schaffenen Freiräume zu nutzen und entweder selbst erfolgreich abzuschließen, einen 7m herauszu-
holen oder auf die ebenfalls gut spielende Carina Ferner am Kreis abzulegen. Nach knapp 7 Minuten
ist der Ausgleich erreicht und nach weiteren 8 Minuten der erste 2 Tore Vorsprung. Jetzt lässt sich die
junge Mannschaft den Sieg nicht mehr nehmen, mobilisiert nochmals die letzten Kräfte und bringt den
auf Grund einer starken zweiten Halbzeit durchaus verdienten Sieg nach Hause.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die 2. Damenmannschaft kämpferisch auf sehr hohem Niveau
agiert. Schafft man es in zukünftigen Spielen direkt zu Beginn hellwach zu sein und nicht erst in der
zweiten Halbzeit ins Spiel einzusteigen, so kann man jede Mannschaft in der Liga schlagen.

Es spielten:
Melanie Jörger, Jana Zuber - Nina Eisele (2), Hanna Mörmann (1), Johanna Matusche,
Katharina Wunsch, Sabrina Schneider (3), Carina Ferner (7/2), Lisa-Sophie Schonert,
Louisa Peters (5), Valerie Mitzel, Paula Merkel (8/7)